Neuer Professor betreibt chemische Grundlagenforschung
David Scheschkewitz neuer Chemie-Professor an der Saar-Uni
Saarbrücken, 28.1.2011. Die Universität des Saarlandes hat einen neuen Spezialisten für die Grundlagenforschung in Zusammenhang mit der Entwicklung innovativer Solarzellen und Mikrochips.
Wissenschaftsstaatssekretär Peter Hauptmann hat Dr. David Scheschkewitz zum Universitätsprofessor für Allgemeine und Anorganische Chemie ernannt. Das wissenschaftliche Hauptinteresse des neuen Professors gilt der Chemie der Hauptgruppen- und Halbmetalle, insbesondere des Siliciums. So gewinnt er Erkenntnisse, die vor allem für die Chip-Industrie wichtig sein können. Die wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Scheschkewitz wurden in international angesehenen Zeitschriften publiziert und immer wieder ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem den Wöhler-Nachwuchspreis (2008) und den Carl Duisberg-Gedächtnispreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (2009). An der Universität des Saarlandes wird Prof. Scheschkewitz unter anderem die Beziehungen zwischen der Chemie organometallischer Verbindungen in Lösung und als Gas untersuchen. Dabei will er mit seinen Kollegen anderer Institute zusammenarbeiten, etwa dem Leibniz-Institut für Neue Materialien.
David Scheschkewitz hat in Oldenburg Chemie studiert und danach am Institut für Organische Chemie der Universität Marburg promoviert. Es folgten Postdoktorandenaufenthalte in Frankreich, den USA und der Schweiz, bevor er 2003 an der Universität Würzburg mit der Arbeit an seiner Habilitation begann und eine eigene Forschungsgruppe aufbaute. 2008 wurde er ans Imperial College London berufen, wo er seither als Senior Lecturer tätig ist.
Prof. Scheschkewitz nimmt seine Arbeit an der Saar-Uni als Nachfolger von Prof. Michael Veith am 01. Mai 2011 auf.
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