Neuer Uni-Professor will Quantencomputer entwickeln

Frank Wilhelm-Mauch bringt internationale Forschergruppe mit an die Saar

Saarbrücken, 28.6.11. Frank Wilhelm-Mauch ist zum Professor für Theoretische Physik an der Universität des Saarlandes ernannt worden. Wilhelm-Mauch beschäftigt sich vor allem mit Nanoelektronik, d.h. mit der Physik der kleinsten elektronischen Bauelemente sowie der Quantenphysik. Mit ihm zieht eine internationale Arbeitsgruppe mit Wissenschaftlern aus den USA, Kanada, dem Iran und China nach Saarbrücken um. Das Forschungsziel von Wilhelm-Mauch und seiner Arbeitsgruppe ist es, einen Quantencomputer zu entwickeln. Dieser Computer soll viel schneller und leistungsfähiger als herkömmliche Computer sein. Er könnte beispielsweise große Datenbanken schnell durchsuchen sowie neue Materialien und chemische Stoffe exakt simulieren.

Professor Wilhelm-Mauch hat sein Physikstudium bis zur Promotion an der Technischen Universität Karlsruhe absolviert. 2004 habilitierte er sich im Fach Theoretische Physik an der Ludwig-Maximilans-Universität München (LMU). Seine berufliche Laufbahn begann er als Post-Doktorand an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden. Danach war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU, ehe er 2006 einem Ruf auf eine Professur an die University of Waterloo in Kanada, einem der führenden Institute im Bereich der Quanteninformationsverarbeitung, folgte. „Jetzt freue ich mich auf die Arbeit an der Universität des Saarlandes“, so Mauch. „Hier habe ich hervorragende Voraussetzungen, innovative Forschungsprojekte anzugehen. Dabei sind die klug gesetzten Schwerpunkte an der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät von großer Bedeutung.“

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