Neue Mathe-Professorin führt Geometrie und Physik zusammen

Hannah Markwig. Foto: Universität Göttingen


Prof. Markwig forschte bereits in den USA

Saarbrücken, 21.01.2011. Prof. Dr. Hannah Markwig ist neue Professorin für Mathematik an der Universität des Saarlandes. Wissenschaftsminister Dr. Christoph Hartmann hat ihr heute die Ernennungsurkunde überreicht. Prof. Markwig ist Spezialistin für „Tropische Geometrie“. Das noch sehr junge und innovative Arbeitsgebiet verbindet die klassischen mathematischen Forschungsschwerpunkte der Algebraischen Geometrie und der Kombinatorik miteinander. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Markwig liegen vor allem in der enumerativen Geometrie und damit in der mathematischen Formulierung moderner Konzepte der Physik. Ein Beispiel hierfür ist die Stringtheorie, ein Ansatz zur Vereinheitlichung der Quantenmechanik mit der Relativitätstheorie.

Prof. Markwig hat an der Technischen Universität Kaiserslautern studiert und promoviert. Nach zwei jeweils einjährigen PostDoc-Aufenthalten am Forschungsinstitut "Institute for Mathematics and its Applications" in Minneapolis und an der University of Michigan in Ann Arbor übernahm sie eine Juniorprofessur im „Courant Research Center“ der Universität Göttingen. Dort hat sie eine Arbeitsgruppe für Tropische Geometrie aufgebaut, die mit ihr an die Universität des Saarlandes übersiedeln wird.

Prof. Markwig ist 2010 mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG sowie mit dem vom Stromkonzern EWE gestifteten Helene-Lange-Preis ausgezeichnet worden.

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