Neue Professur für Grundschulpädagogik und Empirische Grundschulforschung an der Universität des Saarlandes
Henrik Saalbach ist neuer Professor für Grundschulpädagogik und empirische Grundschulforschung an der Universität des Saarlandes. Er erhielt heute (18.03.13) in der Staatskanzlei seine Ernennungsurkunde.
Henrik Saalbach studierte Psychologie mit dem Schwerpunkt Pädagogische Psychologie an der Technischen Universität Berlin, wo er später auch promovierte. Er war langjähriger Mitarbeiter innerhalb verschiedener grundschulrelevanter Forschungsprojekte am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Verschiedene Studien- und Forschungsarbeiten führten ihn u.a. auch nach China und Japan. In den letzten Jahren war Saalbach wissenschaftlich in der Schweiz tätig, wo er sich stark in der Lehrpersonenausbildung der ETH Zürich und der PH Zentralschweiz engagierte.
Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Erforschung des Zusammenspiels zwischen Sprachfähigkeit und schulischem Lernen. So untersuchte Saalbach den Einfluss der Sprachfähigkeit auf mathematische Fähigkeiten bei Grundschulkindern mit Migrationshintergrund. In einem daran anschließenden Projekt werden Möglichkeiten der gezielten sprachlichen Förderung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund im Kontext mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts erforscht. Angesichts der großen praktischen Relevanz zweisprachiger Bildungsangebote im Saarland wird dabei auch dem Thema Zweisprachigkeit und schulisches Lernen eine wichtige Bedeutung zukommen.
Ein besonderes Anliegen ist für den neu ernannten Professor die Verknüpfung von pädagogisch-psychologischer Theorie und schulischer Praxis. Dies wird sich sowohl in seinem evidenzbasierten Ausbildungskonzept als auch in der Entwicklung spezifischer Professionalisierungsangebote für bereits praktizierende Lehrpersonen widerspiegeln.
Professor Dr. Henrik Saalbach wird seinen Dienst an der Universität des Saarlandes am 1. April 2013 aufnehmen.
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