Möglichkeiten der Studienfinanzierung - Das ist zu beachten


Eine gute Ausbildung erhöht die späteren beruflichen Chancen erheblich. Ein abgeschlossenes Studium an einer Universität, Hochschule oder Akademie bringt bestmögliche Voraussetzungen für die eigene berufliche Zukunft und eine damit verbundene finanziell unabhängige Lebensführung. Studieren bedeutet, in die eigene Zukunft zu investieren.

Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es?

Die Studienzeit geht über mehrere Jahre und ist mit doch relativ erheblichen Kosten verbunden. Dies sind zum einen Ausgaben für die ganz normale Lebensführung sowie für Unterkunft etc., etwa in einem Studentenwohnheim. Zum anderen sind es noch Kosten, die das Studium selbst betreffen, wie Studiengebühren, Bücher oder Arbeitsmittel. So bleibt doch die Frage, wie man das ganze möglichst kostendeckend finanziert und es kommen täglich neue Fragen dazu. Wichtig ist, sich zu allen Fragen stets gut zu informieren und sich ausführlich beraten zu lassen. Studienberater an den Hochschulen und das Studentenwerk sind hier die richtigen Ansprechpartner.

Bafög und Bildungskredit

Ein Studium an einer Uni, Hochschule oder Akademie wird in der Regel durch das sogenannte BAföG gefördert. Beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung oder dem Studentenwerk erfährt man, ob das Studium als förderungsfähig nach BAföG definiert ist. Dies ist aber meist der Fall. BAföG wird nur auf Antrag gezahlt. Die Höhe des BAföGs wird in einem amtlichen Bescheid mitgeteilt. Die finanziellen Mittel werden zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehn gezahlt. Bis auf einige Ausnahmen erfolgt die Berechnung der Höhe des BAföGs in Abhängigkeit des Einkommens der Eltern des Studierenden. Somit wird sichergestellt, dass vor allem auch Kinder aus finanziell weniger bestückten Familien die Möglichkeit einer Hochschulausbildung erhalten können und diese eben nicht an der Finanzierung scheitern muss. Wer bereits eine 3-jährige Berufsausbildung absolviert hat und weitere 2 Jahre berufstätig ist, also wirtschaftlich selbständig war, erhält eine elternunabhängige Förderung. Dies bedeutet, man bekommt den BAföG-Höchstsatz ausgezahlt, das Einkommen der Eltern bleibt außen vor. In jedem Fall lohnt es sich, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Finanzierung durch einen verzinslichen Studienkredit oder einen Bildungskredit, zum Beispiel von der der KFW Bank. Zu diesen Möglichkeiten informiert das zuständige Studentenwerk oder Amt für Ausbildungsförderung am Studienort.

Alternativen

Hier ist zum einen das Kindergeld zu erwähnen, dieses wird bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres während der Ausbildung gezahlt. Außerdem kann man versuchen, von seinen Eltern Unterstützung zu erhalten. Die Aufnahme eines Nebenjobs ist zwar stressig, kann aber dazu beitragen, wenigstens einen Teil des Studiums mit zu finanzieren. Für wenige Ausnahmen gibt es die Förderung durch ein Stipendium.

Bild:Geld©Thomas Klauer / pixelio.de

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