Zunehmender Stress im Studium: Hilfreiche Tipps, um fit und gesund zu bleiben


Die Bachelor- und Masterstudiengänge mit ihren straffen Stundenplänen verlangen Studierenden einiges ab. Viele Stunden am Schreibtisch, Nachtschichten in den Prüfungsperioden und nebenbei der Studentenjob - bei diesem Zeit- und Leistungsdruck stoßen viele an ihre seelischen und körperlichen Grenzen. Die folgenden Tipps können helfen, trotzdem fit zu bleiben.

Burnout vermeiden

Eine Befragung psychologischer Berater mehrerer Studentenwerke hat ergeben, dass Stress und Überforderung unter den Studierenden zunehmen, vor allem seit der Umstellung des Systems auf Bachelor und Master.

Um nicht in eine solche Situation zu geraten, ist es wichtig, ein Gefühl der Kontrolle über den Lernstoff zu erlangen. Eine gute Methode hierfür ist das Einteilen der Inhalte in Tagesportionen, die nach Priorität und eventuellen Abgabeterminen in einen Zeitplan eingegliedert werden. So wird aus dem unüberwindbaren Berg eine Treppe, die man bis zur Prüfung Stufe für Stufe erklimmt. Ist das Tagespensum erledigt, kann man sich beruhigt anderen Dingen widmen, ohne dass sich das schlechte Gewissen meldet. Im Gegenteil es ist sogar empfehlenswert um nicht zu sagen wichtig, dass man an stressigen Tagen trotzdem Zeit findet andere Dinge wie beispielsweise Sport oder Ähnliches als Ausgleich zu machen. Stress und die damit verbundene Lebensart wird immer mehr Hauptgrund für diverse Krankheiten. Wenn man mehr über Krankheiten nachliest, kann man schnell feststellen, dass, auch wenn es Floskeln sind, weniger Stress, mehr Bewegung und eine ausgewogene und gesunde Ernährung viele Krankheiten vorbeugen können.

Die Strukturierung vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Trotzdem gilt: Niemand kann dauerhaft über seine Grenzen hinausgehen. Eine realistische Betrachtung dessen, was im Semester geleistet werden kann, schützt vor Enttäuschungen und Überforderung. Wer sich von vornherein zu viel auflädt, wird fast zwangsläufig Misserfolge erleben. Bevor das gesamte Studium durch Frustration und Überforderung in Gefahr gerät, empfiehlt es sich, über eine Verlängerung um ein bis zwei Semester nachzudenken.

Bei anhaltender Überforderung können sich Burnout-Symptome wie andauernde Müdigkeit, scheinbar grundlose Traurigkeit und Ängste einstellen. Auch Depressionen und Burnout  können die Folge sein, die gravierende Einschnitte ins Lebensgefühl und in den Alltag mit sich bringen. Wie man auf http://www.netdoktor.de/ nachlesen kann, sind die stressbedingten Krankheiten keines Wegs zu belächeln oder gar zu unterschätzen.  

Dem Körper etwas Gutes tun

Auch wenn im Studium in den meisten Fällen die geistige Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht, sollte die körperliche Gesundheit nicht vernachlässigt werden.
Ständiges Sitzen am Schreibtisch belastet den Rücken und führt früher oder später zu Verspannungen und Schmerzen. Zwischen den Lerneinheiten regelmäßig auch Sport einzuplanen tut dem Rücken gut und kurbelt den Kreislauf an, was nebenbei auch der Versorgung des Gehirns zugutekommt.

Zudem kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung kognitive Leistungstiefs vermeiden und die Stimmung aufhellen.

Gerade in stressigen Abschnitten des Studiums sollten statt Schokolade, Pizza und Hamburgern eher Vollkornprodukte, Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen.
Vollkornprodukte beispielsweise liefern kontinuierlich Energie für Körper und Gehirn und sind damit Keksen und anderen süßen Leckereien überlegen, da diese den Blutzuckerspiegel zwar schnell erhöhen, aber genauso schnell wieder abfallen lassen. Nüsse und Fisch enthalten wichtige ungesättigte Fettsäuren, die das Gehirn benötigt.
Trotzdem ist das Stückchen Schokolade nicht tabu - schließlich muss man sich in stressigen Phasen auch mal etwas gönnen.

Bild:Lernen©Lupo / pixelio.de

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