Durchstarten im Studium: Tipps für die neue Lebensphase

Mit dem Studium beginnt eine neue Lebensphase. Sie ist mit Freiheiten und auch mit neuen Verpflichtungen verbunden. Im Gegenteil zur Schulzeit ist das Studium mit einem freieren Lernen und einer größeren Selbstverantwortlichkeit verbunden – das gilt sowohl für die Organisation von Seminaren und Vorlesungen als auch für die Finanzierung und Planung des neuen Lebensabschnitts. Lesen Sie hier essentielle Tipps, um die Anforderungen dieser neuen Lebensphase zu meistern und sich dabei Freiheiten erarbeiten zu können.

Den Weg ins Unileben finden

Um sich an der Uni einzuleben, ist es wichtig die Organisationsprinzipien des eigenen Studiengangs zu kennen und die Wege der Studiengestaltung und Hochschulverwaltung kennen. Dafür lohnt sich der Besuch von Einführungsveranstaltungen für Erstsemester, wie sie die Hochschule und die Fachschaften anbieten.

Dort erfahren Sie:

• Die richtigen Ansprechpartner für verschiedene Fragen und Probleme

• Alles, was über die Prüfungsordnungen Ihres Studiengangs zu wissen ist.

• Fristen und Terminpläne für das Semester.

Studium finanzieren: BAföG, Stipendium oder Nebenjob?

Das Leben muss natürlich auch während des Studiums bezahlt werden: Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Staatliche Unterstützung bietet die Bundesausbildungsförderung (BAföG). Alternativ halten Stiftungen Stipendien für besonders Begabte und/oder sozial Engagierte bereit. Wer keinen ausreichenden BAföG-Zuschuss erhält und keine hinreichende Finanzierung durch das Elternhaus hat, kommt oft um einen Nebenjob nicht herum. Viele Studierende arbeiten parallel zum Studium – nicht nur in der Gastronomie, wie es das Klischee besagt. Viele Unternehmen sind auch an Werkstudenten sehr interessiert – damit lässt sich schon neben dem Studium eine Basis für die weitere Karriere schaffen.

Weitergehende Informationen:

- Persönliche Informationen rund um das BAföG gibt es bei BAföG-Ämtern und Studierendenwerken.

Sparen im Alltag: die richtige Planung oder App macht es leichter

Wenn das Geld knapp wird, lässt sich mit recht einfach Mitteln im Alltag sparen. Studierenden werden viele Möglichkeiten hierzu geboten. So können Veranstaltungen oder Freizeitangebote sind oft günstiger gegen Vorlage des Studierendenausweises. Aber auch der Überblick hilft oft dabei, die Kosten im Blick zu behalten: Das Smartphone wird dank App zum Verwalter der Haushaltsausgaben. 

Zudem gibt es diese Möglichkeiten, mit denen sich allgemeine Fixkosten nachhaltig reduzieren lassen und besonders nachhaltig gespart werden kann:

• Viele Mobilfunkanbieter haben besonders günstige Angebote für angehende Akademiker –meist auch mit besonders flexiblen Vetragslaufzeiten.

• Vergleichsportale wie TopTarif stellen eine großen Auswahl von Tarifen nebeneinander – für eine Übersicht der Sparmöglichkeiten und Tipps für Studenten

• Stromanbieter haben oft niedrigere Abschläge für Studierende im Angebot – in WGs wird es noch günstiger.

• Für passionierte Sportler bieten sich Sparmöglichkeiten beim Hochschulsport oder mit besonderen Schnäppchenmitgliedschaften im Fitnessstudio –speziell für Studierende.


Soziale Vernetzung – schneller zum Studienerfolg

Im Gegensatz zur Schule gibt es im Studium keine festen Alters- bzw. Klassenstufen mehr. Umso wichtiger wird deshalb die Vernetzung untereinander. Erfolgreiche Studierende sind sozial besonders gut vernetzt. Wer sich mit anderen austauscht ist, kann sich leicht über bei auftauchenden Fragen gegenseitig helfen. Werden durch Krankheit Veranstaltungen verpasst, helfen die Notizen der Kommilitonen weiter. Zudem bietet die Vernetzung auch für das Lernen einen Vorteil: Sie ermöglicht eine gemeinsame Vorbereitung auf Klausuren. 

Technische Tools – kleine Apps mit großer Wirkung

Nicht nur in Bezug auf die Finanzierung macht die Technik heute das Leben leichter. Es gibt eine Reihe von Programmen, die besonders nützliche Helfer für das Studium sind. Sie erleichtern das Lernen, machen eine gute Terminplanung möglich oder halten ihre Nutzer ohne großen Zeitaufwand über wichtige Informationen auf dem Laufenden. Teilweise handelt es sich dabei um Programme, die von Millionen von Studierenden genutzt werden, zum Teil bieten Hochschulen aber auch selbst Apps für eigene Angebote an. Nützlich für den Unialltag sind in dieser Hinsicht zum Beispiel:

• Mensa Apps, die einen Überblick über aktuelle Speisepläne verschaffen,

• Apps zum Erstellen und Lernen von eigenen Karteikarten,

• die Multifunktions-App Evernote, die beim Planen des Unialltags unterstützt,

• die Präsentations-App Prezi mit ihrer flexiblen Präsentationstechnik,

• oder Citavi, Zotero oder Endnote, die bei der Literaturrecherche und Formatierung von Hausarbeiten helfen.

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