Erste eigene Wohnung: Gute Planung ist alles
Das Abitur ist in der Tasche und die große, weite Welt ruft. Egal ob ländlich geprägt oder Großstadt: Auf jeden künftigen Student, der in seine erste eigene Wohnung zieht, kommt Arbeit zu. Organisieren, dass man nicht im Dunkeln sitzt, dass Wasser fließt, dass die Miete rechtzeitig überwiesen wird, Stromtarife wählen, Telefon- und Internetanschluss einrichten. Das neue Leben bedeutet zunächst einmal Verantwortung und Selbstständigkeit.
Schon bevor Studenten in ihre eigene Wohnung einziehen, lohnt es sich, einen Budgetplan aufzustellen. So steht von Anfang an fest, was man sich leisten kann. Bei der Wohnungswahl sollten Studenten außerdem Ausstattung, Lage, Verkehrsanbindung, das Umfeld und Einkaufsmöglichkeiten berücksichtigen. Ist das ideale WG-Zimmer oder eine günstige Wohnung gefunden, kann die Planung beginnen. Nach einer gründlichen Prüfung des Mietvertrages etwa auf Sondervereinbarungen und Mitbenutzungsrechte sollten künftige Studenten über den Abschluss einer Hausratversicherung nachdenken. Damit wird das Hab und Gut gegen Feuer, Diebstahl, Sturmschäden und Vandalismus versichert.
Aufgrund der neuen Adresse empfiehlt es sich, bei der Deutschen Post einen Nachsendeauftrag einzurichten. Briefe und Päckchen, die an den alten Wohnsitz bei den Eltern geschickt werden, werden automatisch umgeleitet. Zudem sollten die Hochschule sowie der Mobilfunkanbieter und Banken benachrichtigt werden. Die neue Adresse ist auch für die Kreditkarte und etwa ein Zeitungsabo wichtig. Nach dem Umzug müssen die Behörden über die Adressänderung informiert werden: Einwohnermeldeamt, Kfz-Zulassungsstelle, BAföG-Amt und Kindergeldstelle sollten innerhalb von sieben Tagen benachrichtigt werden. GEZ anmelden, Kabelanschluss beantragen sowie Strom, Wasser und Gas bei den Versorgungswerken anmelden, gehören zu den ersten Aufgaben in der neuen Wohnung. Besonders ein Vergleich der Stromanbieter lohnt sich: Oftmals gibt es große preisliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Tarifen.
In den ersten Wochen im neuen Zuhause empfiehlt es sich zudem, ein Haushaltsbuch anzulegen, um finanziell immer gut aufgestellt zu sein und den Überblick zu behalten. Das Geld, was Studenten dabei sparen, können sie etwa für Möbel ausgeben, die in der neuen Wohnung noch fehlen. Es ist ratsam, die Grundausstattung aus dem alten Zimmer mitzubringen, um den Geldbeutel zu schonen. Auch Kreativität zahlt sich aus: Ein Nachtschränkchen lässt sich auch aus einer Holzkiste basteln.
Hinweis
Auf diesen Seiten veröffentlicht die Universität des Saarlandes Informationen von externen Partnern, deren Informationen seriös erscheinen. Die Universität übernimmt dabei jedoch keine Verantwortung oder Haftung für unlautere Angebote. Sollten Ihnen solche Angebote auffallen, schicken Sie bitte eine E-Mail an das Presseteam der Saar-Uni, damit der Link gelöscht werden kann.

Deutsch
English
Français