Heimwerken à la Do It Yourself: Studenten bauen und basteln immer mehr im eigenen Zuhause


Heimwerken und Renovieren im "do it yor self Verfahren" ist vom Grundsatz her eigentlich eine Sache für Leute, die vor allem eins wollen: Geld sparen. Aber inzwischen ist aus dem Heimwerken ein regelrechtes Hobby geworden, in dem sich eher kopflastig arbeitende Menschen in ihrer Freizeit handwerklich austoben können. Für eine kleine Randgruppe der Heimwerker steht das Geld sparen beim Heimwerken allerdings immer noch an vorderster Stelle - bei den Studenten.

Motivator Geldknappheit

Eines der Dinge, die sich wohl nie ändern werden ist die Tatsache, dass Studenten immer unter Geldnot leiden. Trotzdem will auch ein Student ein wohnliches Zuhause anstatt einer bloßen Studentenabsteige haben. Da Handwerker jedoch teuer sind, muss ein Student wohl oder über selbst Hand anlegen. Da führt der erste Weg wahrscheinlich in einen Baumarkt.

Besser ausgerüstet als die Profis

Wer heute durch die Baumärkte tingelt und auf der Suche nach neusten Maschinen und speziellen Baustoffen ist, hat oft nicht die Geldersparnis als treibende Kraft im Hintergrund. Im Gegenteil, so mancher Heimwerker ist von Werkzeugseite her manchmal genauso gut oder sogar besser ausgestattet wie ein Profi. Wer wirklich beim Heimwerken Geld sparen will, ist auf der Suche nach Kniffen und Lösungen, die auch mit einfachen Hilfsmitteln erledigt werden können. Er sucht nach Möglichkeiten, kreativ zu sparen. Solche Menschen sind dankbar für den Tipp, dass man Kitt auch mit einem alten Buttermesser abziehen kann. Nur diese Anregungen findet man nicht unbedingt im Baumarkt. Auch Fachjargon ist eher unerwünscht. Der Student der einfach nur um des Ergebnis willen eine handwerkliche Arbeit verrichten will, ist nicht am Fachlatein der Profis interessiert. Er sucht nach verständlichen Anleitungen, für die man nicht zuerst ein Zweitstudium absolvieren muss.

Hilfe naht

Auf helpster findet der renovierungswillige Student eine hilfreiche Schritt für Schritt Anleitung zu fast jedem Heimwerker-Thema. Die Seiten sind für Leute geschrieben, die zwar nicht gerade zwei linke Hände haben aber ansonsten keine handwerkliche Vorbildung besitzen. Arbeitsgänge beim Tapezieren, Streichen, Holz bearbeiten usw. werden verständlich erklärt. Hier scheut man sich auch nicht, einfach nur die Handhabung einer Bohrmaschine zu erklären. Bei kniffligeren Dingen, wie etwa dem Fliesen legen, ist es besonders angenehm, dass man darauf hingewiesen wird, bis zu welcher Grenze man selbst vorarbeiten kann. Der Hinweis, dass man die weitere Arbeit bei mangelnder Sachkenntnis einem Handwerker überlassen sollte, ist dann zwar nur optional zu verstehen. Trotzdem ist das ein Tipp, über den ein passionierter Heimwerker nur die Nase rümpfen würde. Auf Helpster wird dagegen aufgezeigt, wie man die bezahlte Hilfeleistung möglichst klein halten kann.

Bild: Hammer©Rainer Sturm / pixelio.de