Wissenschaftliche Konferenzen in Saarbrücken und Homburg
54. Jahreskongress der Saarländisch-Pfälzischen Internistengesellschaft
Innere Medizin zwischen Humanität und Wettbewerb
Kongresspräsident: Univ.-Prof. Dr. Frank Lammert
Vom 4. bis 6. März 2010 findet in Neustadt an der Weinstraße der 54. Jahreskongress der Saarländisch-Pfälzischen Internistengesellschaft statt. Tagungspräsident ist Prof. Dr. Frank Lammert, der Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum des Saarlandes.
Unser Gesundheitswesen befindet sich in einem Umbruch, der nicht nur ärztliche, sondern auch gesundheitsökonomische und ethische Fragen betrifft. Die Alterspyramide, der medizinische Fortschritt und die Begrenzung der Ressourcen erzeugen im Gesundheitssystem einen erheblichen Kostendruck. Die Innere Medizin gerät unter diesen veränderten Bedingungen in das Spannungsfeld zwischen dem Leitbild der Humanität einerseits und den ökonomischen Bedingungen andererseits. In diesem Sinne hat Prof. Lammert den diesjährigen Kongress unter das Leitthema "Innere Medizin zwischen Humanität und Wettbewerb" gestellt.
"Humanität lässt sich nicht verordnen, aber man kann einen Ordnungsrahmen schaffen, der Humanität begünstigt", so Michael Thielen, den Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung. Ein Beitrag hierzu ist eine optimale Fort- und Weiterbildung aller Ärztinnen und Ärzte. Dieser Maxime fühlt sich der 54. Jahreskongress der Saarländisch-Pfälzischen-Internistengesellschaft verpflichtet. Er wird in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und dem Bund Deutscher Internisten ausgerichtet.
Der Kongress bietet daher sowohl eine fundierte Fortbildung unter Berücksichtigung der "State of the art" als auch ein Diskussionsforum, das sich an Kolleginnen und Kollegen in Praxis und in Klinik wendet: In "Updates" der Inneren Medizin stellen ausgewiesene Experten die wichtigsten neuen Studienergebnisse vor. Weitere Hauptthemen sind Lebererkrankungen, Onkologie, endoskopische Komplikationen und neue Medikamente. Seminare für jüngere Kolleginnen und Kollegen fokussieren auf die Sonographie der Beinarterien, die Sonographie der Schilddrüse, Basics der Endosonographie, Lungenfunktion und EKG. Der Festabend im Hambacher Schloss bietet einen stimmungsvollen Rahmen für fachlichen Austausch und persönliche Gespräche. Eine große Fachausstellung rundet das Kongressangebot ab. Der Kongress wurde mit 33 Fortbildungspunkten zertifiziert.
Begleitend zum Kongress wird ein Arzt-Patienten-Seminar zum Thema: „Leberwerte – alles Alkohol?“ angeboten. Die Veranstaltung bietet neben kurzen Vorträgen die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen (PD Dr. Peter Schiedermaier, Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken, und OA Dr. Frank Grünhage, Leiter Leberambulanz, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg). Die Vorträge befassen sich mit den Themen Fettleber, Virushepatitis und Leberzirrhose. Das Arzt-Patienten-Seminar findet am Donnerstag, 04. März 2010, von 16:30 - 18:30 Uhr im Saalbau in Neustadt an der Weinstraße (gegenüber vom Bahnhof) statt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.spig.org
Prof. Dr. Frank Lammert
Direktor der Klinik für Innere Medizin II
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße 1
66421 Homburg
Tel.: +6841-16-23201
Fax: +6841-16-23267
Cell Course 2010 vom 21. März bis 1. April 2010
Nanopartikel und biologische Barrieren
Achte internationale Konferenz an der Universität des SaarlandesNanotechnologie und speziell Nanopartikel eröffnen neue, ungeahnte Möglichkeiten für die Pharmazie und die Medizin. Das Potenzial dieser winzigen Partikel (zum Vergleich: ein Haar ist tausendmal dicker) steht im Mittelpunkt einer Konferenz, zu der namhafte Experten und Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt an der Universität des Saarlandes zusammenkommen. Die Saarbrücker Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie veranstaltet das internationale Wissenschaftler-Treffen vom 21. März bis zum 1. April 2010. Es trägt den Titel „Biologische Barrieren – in vitro-Testsysteme, Nanotoxikologie und Nanomedizin“ und wendet sich unter anderem an Pharmazeuten, Materialwissenschaftler, Biologen und Toxikologen.






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