Aktuelles
November 2011 - Projektarbeit "Historischer Tanz"
Contredanse, Gavotte, Menuett...
Les chouettes – die Arbeitsgruppe für Historischen Tanz und Höfische Kultur der Universität des Saarlandes sucht zum Wintersemester 2011/12 neue Teilnehmer. Im Focus der Beschäftigung stehen historische Tänze aus Renaissance und Barock. Die Gruppe trifft sich in zweiwöchigem Zyklus, um sich gemeinsam sowohl theoretischem Quellenstudium zu widmen als auch praktische Tanzanwendungen zu erproben. Alle Tanzbegeisterten sind herzlich willkommen, sich der Projektarbeit anzuschließen. Mehr zum Projekt „Historischer Tanz“ lesen Sie hier.
November 2011 - Vortrag im Saarlandmuseum
Zu Gast im "club bismarck 11"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "club bismarck 11" haben wir von der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz die Einladung erhalten, interessierten Besuchern einen kleinen Einblick in unsere Arbeiten zu geben. Dazu wird Thomas Martin am 02. November 2011 im Saarlandmuseum in einem Vortrag die Projektarbeit "Römische Kochkunst im Experiment" vorstellen. Anschließend können Besucher als kleine Mitmachaktion selbst die Handhabung einer antiken Küchenmaschine ausprobieren. Ein römischer Umtrunk bietet Möglichkeit zu Fragen und Diskussion.
Jeder Interessierte ist herzlich willkommen - Eintritt frei!
02. November 2011, 20 Uhr - Treffpunkt: Museum für Vor- und Frühgeschichte, Kreisständehaus, Am Schlossplatz 16, Saarbrücken
Oktober 2011 - Publikation
Erste Publikation - EXAR Bilanz 2010
Im Oktober 2010 durfte das Projekt "Römische Kochkunst" auf der Jahrestagung der Europäischen Vereinigung für Experimentelle Archäologie in Berlin vorgestellt werden. Der Konferenzband "Bilanz 2010" dazu ist im Oktober 2011 erschienen (beziehbar über das Pfahlbaumuseum Unteruhldingen/ Bodensee www.pfahlbauten.de).
Unsere Arbeiten wurden in zwei Beiträgen publiziert:
T. Martin, „Am Kochtopf des Apicius“. Die Universitätsgruppe EMΠEIPAZΩN und die Kochkunst der Römer – ein Erfahrungsbericht, in: Europäische Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie e.V. (Hrsg.), Experimentelle Archäologie in Europa. Bilanz 2010. Exar-Heft 10 (2011)
T. Martin, Konservierungsmethoden der Antike – Einmachen nach Columellas „De re rustica“, in: Europäische Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie e.V. (Hrsg.), Experimentelle Archäologie in Europa. Bilanz 2010. Exar-Heft 10 (2011)
August 2011 - Exkursion "Römer am Niederrhein"
EMΠEIPAZΩN on Tour
Im August 2011 begaben sich die Experimentalarchäologen der Universität des Saarlandes auf Exkursion in den Archäologiepark Xanten, um die Rekonstruktionen römischer Gebäude zu besichtigen. Besonders spannend waren die Bauexperimente zu römischer Stampflehmbauweise. In dieser Technik erprobt das Xantener Bauforscherteam momentan die Errichtung mehrerer Handwerkerhäuser. Daneben besuchten wir das Römermuseum im Park mit der aktuellen Sonderausstellung „Gefährliches Pflaster – Kriminalität in der römischen Antike“. Der Heimweg bot noch Gelegenheit für einen Halt im Römisch-Germanischen Museum Köln ein mit Focus auf das Arbeitsthema Römische Kleidung und einem Blick in die Ägyptologie mit der Sonderausstellung „Altägyptische Gartenparadiese“. Besonders herzlich danken möchten wir Herrn Dr. Zieling für die sehr interessante, archäologische Führung in Xanten. Ein paar Schnappschüsse unseres Besuches sehen Sie hier.
April 2011 - Projektarbeit "Römische Kleidung"
„Taenia, Toga, Tunika“ - Schneiderhandwerk in der Antike

Im Jahr 2011 beschäftigt sich die Hochschulgruppe mit dem Projektthema „Schneiderhandwerk in der Antike“. Die Zielsetzung ist, verschiedene römische Kleidungsstücke wie Toga, Tunika, Paenula etc. anzufertigen anhand skulpturaler und bildlicher Vorlagen. Um die Arbeitsweise eines römischen Schneiders nachvollziehen zu können, werden als Werkzeuge Repliken römischer Bügelscheren und Nadeln verwendet. So erhoffen wir uns Rückschlüsse über Arbeitsaufwand und Handhabung dieser Werkzeuge beim Schneidern. Weitere Themen sind Färbung von Stoff und Anlege- und Tragearten der Kleidungsstücke. Die Projektarbeit findet statt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz – Museum für Vor- und Frühgeschichte.
Oktober 2010 - EXAR Freie Universität Berlin
ΕΜΠΕΙΡΑΖΩΝ auf der EXAR Berlin
Auf der EXAR 2010 stellt sich ΕΜΠΕΙΡΑΖΩΝ der internationalen Wissenschaftswelt vor. Die Jahrestagung der Europäischen Vereinigung zur Förderung der Experimentellen Archäologie e.V. bietet eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen im Bereich Experimentelle Archäologie und einen Einblick in aktuelle Aktivitäten in diesem Themenfeld. Zum Konferenzthema "Experimentelle Archäologie an Hochschulen 2010" an der Freien Universität Berlin gibt Thomas Martin einen Erfahrungsbericht der Projektarbeit zur römischen Kochkunst. Das gesamte Tagungsprogramm zum pdf-Download. Der Konferenzband "EXAR Bilanz 2010" erscheint im Herbst 2011.
August 2010 - Workshop "Römisches Gastmahl"
Am Kochtopf des Apicius
Zielsetzung dieses Workshops war die Zubereitung eines römischen Gastmahls. Ein Menü der Römer bestand aus drei Gängen - Vor-, Haupt- und Nachspeise, wobei jeder einzelne Gang sich aus mehreren Gerichten zusammensetzt. Nach dem Motto "Ex ovo usque ad malum " (Vom Ei zum Apfel) haben wir versucht, typische Speisen nach Rezepten des römischen Gourmets Apicius zuzubereiten wie Gefüllte Eier mit Pinienkernsauce, Lukanische Würste, Schweinefrikassee mit Aprikosen und Käse-Honig-Krapfen mit Mohn. Mehr zum römischen Gastmahl finden Sie hier.
August 2010 - Kulturmeilenfest Saarbrücken
Der römischen Kultur auf der Spur
ΕΜΠΕΙΡΑΖΩΝ präsentiert auf dem Kulturmeilenfest 2010 zwischen Saarlandmuseum und Staatstheater seine Projektarbeit des Sommersemesters im Wissenschaftszelt der Universität. Unter dem Vortragsthema "Der römischen Kultur auf der Spur - Durch Experimentelle Archäologie das Leben der Antike erforschen" gibt Thomas Martin einen Einblick in die Kochkunst der alten Römer und einen kurzen Erfahrungsbericht des Nachkochens.
August 2010 - Workshop "Konservierungmethoden"
Einmachen nach Columella
Römische Agrarhandbücher geben Anleitung, wie ein Gutshof richtig zu führen und zu bewirtschaften ist. Sehr wichtig in der Antike war nach der Ernte die Konservierung von Lebensmitteln für den Winter. So findet sich im Werk "De re rustica" des römischen Autors Columella ein Kapitel "Für die Hauswirtschafterin", in dem Konservierungsmethoden von Früchten und Gemüse beschrieben werden. In einem Themenworkshop haben sich Studenten im Einmachen auf römische Art versucht - ohne Tetrapack und Einmachgummi. Anleitung und Ergebnisse finden Sie hier.
Juni 2010 - Tag der Offenen Tür der UdS
MORETUM - ein bäuerlich-göttliches Gericht
Zum Tag der Offenen Tür der Universität des Saarlandes präsentiert sich die Gruppe mit der Vorführung der Zubereitung von Moretum. Es handelt sich dabei um einen Kräuter-Käse-Aufstrich, der als Klassiker der römischen Küche gilt. Seine Zubereitung ist überliefert in einem lateinischen Lehrgedicht, in dem der tugendhafte Bauer Simulus seinem Tagwerk im ländlichen Idyll nachgeht. Angerührt wird das Gericht in einem mortarium - einer tönernen Reibschale mit scharfkantigen Quarzsteinchen im Boden als Reibfläche. Näheres zur Zubereitung lesen Sie hier.
April 2010 - Semesterbeginn
EMΠEIPAZΩN startet!
Zum Sommersemester 2010 findet sich eine Gruppe interessierter Studenten der Universität zusammen, die sich dem Themenfeld der Experimentellen Archäologie widmen möchte. Getauft wird die Gruppe auf den Namen ΕΜΠΕΙΡΑΖΩΝ -"Der durch Versuch Erprobende" (altgriech.) und unter diesem Motto soll durch Verknüpfung von erlerntem Wissen und praktischem Feldversuch mehr über das Leben der Menschen früherer Epochen herausgefunden werden. Zum Auftakt befasst sich die Gruppe mit der Thematik "Am Kochtopf des Apicius - Römische Kochkunst in der Antike" in Kooperation mit der römischen Villa Borg.
Kontakt
F 3 Philosophische Fakultät I
F 3.5 Altertumswissenschaften
Campus, Geb. B 3.1
66123 Saarbrücken
Ansprechpartner:
Thomas Martin










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