Der Bachelor-Optionalbereich

 

 

Die mit dem Namen Bolognas verbundene Studienreform hat im Zuge der Einführung modularisierter Studiengänge u.a. auch eine Neuorientierung auf die Ausbildung fachübergreifender Kompetenzen gebracht. In den geisteswissenschaftlichen Bachelor-Studiengängen wurde zu diesem Zweck der Optionalbereich geschaffen: ein fakultatives, interdisziplinäres Ergänzungsfach (24 Credit Points).

 

In diesem Optionalbereich können die Studierenden geisteswissenschaftlicher Bachelor-Studiengänge jene Schlüsselkompetenzen erwerben, die über reines Fachwissen hinaus den Aspekt der Berufsbefähigung und der flexiblen Einsatzmöglichkeiten in der Arbeitswelt stärken: Fremdsprachenkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenzen, Medienkompetenzen, soziale, kommunikative und kognitive Kompetenzen, Startkompetenzen für die Arbeitswelt sowie Praxisbezüge, europabezogene Kompetenzen, interdisziplinäres wissenschaftliches Arbeiten. Damit haben die Bachelor-Studierenden neben ihren Fachstudien die Möglichkeit, zusätzliche Kompetenzprofile zu bilden und v.a. ihr sprachliches und methodisches Können weiter auszubauen.

 

Im Fall des Europaschwerpunktes wird dieses Bemühen zudem mit einem eigenen Zertifikat, dem Europaicum, belohnt. Gerade dieses Zertifikat ist bundesweit ein einzigartiges, innovatives Modell. Es kann von allen Studierenden der Universität des Saarlandes, unabhängig von Studiengang und -fach, erworben werden. Vergleichbares gilt für alle, die besondere Medienkompetenz erwerben wollen. Hier bietet sich das Zertifikat "Wissen und Kommunikation" an, wobei der Schwerpunkt im Erwerb von Fertigkeiten speziell in der Wissenschafts- und Kulturvermittlung liegt. Nähere Information unter www.uni-saarland.de/wissen-und-kommunikation .

 

 

Im Optionalbereich können Studierende der Studiengänge VSLT, Musikmanagement und BA Sportwissenschaft die dort geforderten Wahlbereiche "Schlüsselqualifikationen" erwerben.