Radioaktivitätsmessstelle
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Die Radioaktivitätsmessstelle der Universität wurde 1989 gegründet, nachdem die Landesregierung der Universität zum Teil Aufgaben übertragen hat, zu denen sie nach dem Strahlenschutzvorsorgegesetz (StrVG) verpflichtet ist. Dies sind unter anderem die Überwachung von Umweltradioaktivität sowie der Radioaktivität in verschiedenen Stoffen: zum Beispiel Lebensmittel, Arzneimittel und deren Ausgangsstoffe, Tabakerzeugnisse, Bedarfsgegenstände, Pflanzen und Düngemittel. Es werden regelmäßig Lebensmittelproben aus dem Saarland auf radioaktive Inhaltsstoffe untersucht, die dann in einer vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geführten Datenbank abgespeichert und ausgeweitet werden. Außerdem unterhält die Radioaktivitätsmessstelle einen von zwei Messwagen, die für den nuklearen Katastrophenschutz im Saarland bereit stehen. Die Radioaktivitätsmessstelle ist im Gebäude der Biophysik in Homburg untergebracht und arbeitet mit der Biophysik und der Nuklearmedizin zusammen.
Aktuell
Messungen für Reisende aus Japan
Für Reisende aus Japan, die sich in einem radioaktiv kontaminierten Gebiet aufgehalten haben, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie mit radioaktiven Stoffen belastet sind. Deshalb bietet die Landesregierung an, dass sich diese Personen auf eine äußere oder innere Strahlenbelastung untersuchen lassen. Diese Messungen können in der Radioaktivitätsmessstelle der Universität des Saarlandes (Tel.: 0 68 41/16 26 229) durchgeführt werden.
Pressemitteiltung des Ministeriums für Umwelt Ernergie und Verkehr zur Lage in Japan






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