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Thorsten Bornträger

 

Geburtsdatum
03.09.1982

 

Familienstand
verheiratet

 

Kinder
 Emely (16 Monate)

 

Fachbereich an der Universität des Saarlandes und Tätigkeit
Geschäftsführer der Fakultät 4

 

Wie teilen Sie sich die Erziehung des Kindes mit der Mutter auf?
Meine Frau arbeitet halbtags und fängt gerne relativ früh an, da es im Büro am frühen Vormittag noch weitgehend ruhig ist. Ich bringe daher morgens unsere Kleine in die KiTa und gehe danach an meinen Arbeitsplatz. Nach dem Mittagessen in der KiTa wird Emely von meiner Frau abgeholt und die beiden verbringen den Nachmittag zusammen. Sind wir alle zuhause, so versuchen meine Frau und ich die Kinderbetreuung möglichst gleichmäßig aufzuteilen.

 

Welche Aktivitäten mit Ihrem Kind macht Ihnen am meisten Spaß?
Es gibt  keine speziellen Aktivitäten, die ich hervorheben könnte. Ich finde es einfach schön, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, unabhängig davon, womit wir diese Zeit füllen.

 

Wie gut gelingt Ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? 
Die moderne Gesellschaft verlangt schon nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wobei im Zweifelsfall dem Beruf leider immer die höhere Priorität zugeordnet wird, was unter anderem als ein Grund für die sinkende Geburtenrate angegeben wird. Die  Universität als Arbeitgeber ist ein Beispiel, wie gelungene Vereinbarkeit funktionieren kann. Durch flexible Arbeitszeitgestaltung und nahezu uneingeschränkte Unterstützung bei der Inanspruchnahme von Elternzeit, Kindergeld und Sonderurlaub nimmt sie einen erheblichen Teil des gesellschaftlich gewachsenen Belastungsdrucks weg, der in vielen Betrieben der freien Wirtschaft häufig vorherrscht – auch wenn dies bisweilen zu einer Mehrbelastung der UdS bzw. des Arbeitsbereiches geschehen kann. Ich selbst habe zudem noch das Glück, mit dem Dekan  meiner Fakultät einen sehr verständnisvollen Vorgesetzten zu haben. Die Universität und insbesondere auch der Dekan geben mir das Gefühl, dass organisatorische Fragen im familiären Bereich und im beruflichen Bereich gleichwertig sind und durch gegenseitige Rücksichtnahme eng miteinander verflochten werden können, wofür ich sehr dankbar bin.

 

Welche familienbezogenen Angebote der Universität des Saarlandes nutzen Sie bzw. haben Sie genutzt?
Seit Oktober 2011 besucht Emely vormittags die Kindertagesstätte für Kinder von Bediensteten der Universität. Im Frühjahr 2011 habe ich am Väter-Workshop im Rahmen des Männer/Väter-Audit teilgenommen und konnte dadurch eine sehr viel weitere Sicht auf meine eigene Situation und die Situation von Vätern an der UdS allgemein gewinnen.

 

Haben Sie Elternzeit in Anspruch genommen?
Ja, weil ich unbedingt mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen wollte. Gerade im Säuglings- und Kleinkindalter verläuft die kindliche Entwicklung sehr schnell. 

 

Welchen Tipp würden Sie einem angehenden Vater gerne mit auf den Weg geben?
Ich kann jedem nur empfehlen, Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Schon zwei Monate geben mehr zurück, als man sich vorstellen kann und entlasten in dieser Zeit auch die Mutter des Kindes. Gerade bei einer Vollzeitbeschäftigung kann man nicht erahnen, was man alles verpasst, Schon eine kurze Auszeit (möglicherweise auch nur als befristete Reduktion der Wochenarbeitszeit) hilft, eine deutlich engere Beziehung zwischen Vater und Kind aufzubauen. Auch die Kinder finden sehr viel leichter wieder zum „arbeitenden Papa“, wenn dieser einmal nur für sie da sein konnte – sei es auch nur für ein paar Wochen.


Erich Reindel

 

Geburtsdatum
03.09.1964

Familienstand
verheiratet

Anzahl der Kinder
Franziska (4 Monate)
Patrick (12 Jahre)

Fachbereich an der Universität des Saarlandes und Tätigkeit
Geschäftsführer der Fachrichtung Informatik

Wie teilen Sie sich die Erziehung der Kinder mit der Mutter auf?
Wenn ich zuhause bin teilen wir uns die Betreuung von Franziska ungefähr  50:50 auf. D.h. aber auch, dass unter Woche meine Frau die meiste Zeit mit ihr verbringt. Bei „unserem Großen“ liegt mein Schwerpunkt auf den schulischen Belangen.

Wie gut gelingt Ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Welche Problemfelder ergeben sich? In welchen Bereichen klappt es gut? Wird die Vereinbarkeit durch bestimmte Aspekte der Arbeit an der Universität (z.B. flexible Arbeitszeit) erleichtert?
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie klappt sehr gut. Die Informatik ist ein sehr kinder- und familienfreundlicher Fachbereich, was mir auch als Geschäftsführer eine gewisse Flexibilisierung der Arbeitszeit erlaubt. Gleichzeitig verbessern natürlich die modernen Medien die Erreichbarkeit und Handlungsfähigkeit deutlich, auch wenn man mal nicht physikalisch im Büro anwesend ist. Ein echtes Problemfeld gibt es aus meiner Sicht nicht, natürlich auch bedingt durch die Tatsache, dass ich ggfls. auch mal sehr spät nachhause kommen kann, ohne dass der Haussegen deswegen schief hängt. Flexibilität muss immer nach allen Seiten funktionieren. Dass meine Frau in den nächsten 2 ½ Jahre nicht berufstätig sein wird, ist natürlich auch sehr hilfreich. Bezüglich der täglichen Notwendigkeiten abseits der Kindererziehung (Haushalt, Einkaufen etc.) hat jeder von uns seine Schwerpunkte.  Alles in Allem sind wir beide zeitlich ungefähr gleich ausgelastet.

Welche familienbezogenen Angebote der Universität des Saarlandes (z.B. Kindertagesstätte des Studentenwerks, Online-Babysitter-Börse, Väterworkshops) nutzen Sie bzw. haben Sie genutzt?
Bisher keine

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