BAföG

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bietet eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Studienfinanzierung. BAföG wird dann gewährt, wenn die finanziellen Möglichkeiten der Eltern oder des Ehegatten zur Finanzierung des Studiums nicht ausreichen. Beim BAföG handelt es sich um eine Förderung, die zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt wird. 

Die Förderungshöchstdauer entspricht grundsätzlich der Regelstudienzeit, daher sollte der Anspruch auf BAföG möglichst zu Studienbeginn geprüft werden. Studierende, die BAföG erhalten haben, sollten sich erkundigen, ob ggf. auch nach dem Ende der Förderungshöchstdauer Hilfe zum Studienabschluss (§15, Abs. 3a BAföG) möglich ist. Der derzeitige Förderungshöchstsatz liegt bei 670,- Euro monatlich. 

Das Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerks ist im Auftrag der Universität des Saarlandes für die Bearbeitung der Förderanträge zuständig. Dort können auch in einem persönlichen Gespräch individuelle Anliegen besprochen und Fragen geklärt werden. Informationsbroschüren zu BAföG und Antragsformulare sind dort ebenfalls erhältlich. 

Ansprechpartner

Amt für Ausbildungsförderung
Campus Saarbrücken
Gebäude D4 1 
bafoeg-amt(at)studentenwerk-saarland.de
www.studentenwerk-saarland.de/de/student-finances

Nützliche Links:

www.das-neue-bafoeg.de
www.bafoeg-rechner.de/rechner 

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Stipendien

Eine weitere Form der Studienfinanzierung bieten Stipendien. Stipendien werden in der Regel für besondere Leistungen und für spezielles gesellschaftliches Engagement vergeben. Weitere Informationen zu Stipendien... 

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Jobben

Zahlreiche Jobangebote für Studierende bietet z.B. die Außenstelle der Agentur für Arbeit Saarland auf dem Campus Saarbrücken. Ebenso bietet das Jobportal der Universität des Saarlandes eine gute Recherchemöglichkeit, um einen geeigneten Job zu finden. Bei Fragen zum Thema "Jobben neben dem Studium" steht im Rahmen des Projekts students(at)work ein interessantes und umfangreiches Informationsangebot von Studierenden für Studierende zur Verfügung.  

Kindergeld- oder BAföG-Empfänger sollten darauf achten, dass eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschritten wird, da sich das negativ auf Kindergeld- bzw. BAföG-Anspruch sowie Krankenversicherung auswirken könnte. 

Weitere wichtige Informationen zum Studentenjob sowie ausführliche Erklärungen zu den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen mit ihren Vor- und Nachteilen finden Sie im Ratgeber Studieren und Jobben 2013 auf dem Internetportalportal "Hauptsache Bildung". 

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Studienkredite

Einige Banken bieten Studierenden Kredite an, um eine gewisse finanzielle Grundversorgung während des Studiums abzudecken. Ein Studienkredit muss, im Gegensatz zur BAföG-Förderung oder zu Stipendien, immer zuzüglich Zinsen zurückgezahlt werden. 

Die Konditionen der einzelnen Kreditgeber können sich stark voneinander unterscheiden, und am Ende eines Studiums kann eine beträchtliche Summe anfallen. Daher sollten Sie sich vor Abschluss eines Kredits immer fachkundigen Rat einholen (z.B. bei der Verbraucherzentrale Saar). Ein Studienkreditrechner kann dabei helfen, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. 

Außerdem vergleicht das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und die Stiftung Finanztest in regelmäßigen Abständen Angebote verschiedener Banken. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.che-studienkredit-test.de und www.test.de/studienkredite

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Bildungskredit

Für Studierende in höheren Semestern besteht die Möglichkeit, einen Bildungskredit der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen. Gemeinsam mit der KfW und dem Bundesverwaltungsamt bietet die Bundesregierung eine zinsgünstige Förderung an, deren Bewilligung im Gegensatz zum BAföG nicht vom eigenen Einkommen, dem der Eltern oder des Ehegatten abhängig ist. Allerdings muss der Bildungskredit, anders als beim BAföG, zuzüglich der Zinsen vollständig zurückgezahlt werden. 

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Bildungsfonds

Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung bieten sogenannte Bildungsfonds. Anders als bei Studienkrediten entsteht keine feste Schuldlast, sondern die Rückzahlung erfolgt einkommensabhängig. Das bedeutet, dass nach Beendigung des Studiums und mit dem Eintritt ins Berufsleben die Verpflichtung entsteht, einen gewissen Prozentsatz des Einkommens in den Fonds zurückzuzahlen.

Bildungsfonds fördern Studierende fast aller Fachrichtungen (bevorzugt aus den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Natur-, Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften), bei denen ein beruflicher Erfolg absehbar ist. Dementsprechend wird man schon während des Studiums durch Karriereprogramme unterstützt, um früh und zielgerichtet den Einstieg ins Berufsleben zu finden. 

Nützliche Links:

www.bildungsfonds.de
www.deutsche-bildung.de
www.festo-bildungsfonds.com 

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Sozial- und Hilfsfonds

Im Härtefall können Studierende der Universität des Saarlandes finanzielle Unterstützung in Form eines Darlehens aus dem Sozialfonds des Studentenwerks erhalten. Über die Bedingung dieser einmaligen Auszahlung wird im Einzelfall entschieden. 

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Aktuelles

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie durch einen Klick auf das Bild oder hier

Kontakt

Zentrale Studienberatung
Campus Center, Geb. A4 4, EG
66111 Saarbrücken
Tel.: 0681/302-3513
studienfinanzierung(at)uni-saarland.de

oder

AStA-Referat für Studienfinanzierung
Gebäude A5 2
studienfinanzierung(at)asta.uni-saarland.de