Altertumswissenschaften (Master, konsekutiv)
Gegenstand des Studiums der Altertumswissenschaften sind Text- und Bildquellen und archäologische Funde sowie Methoden und Theorien der altertumswissenschaftlichen Disziplinen. Die Studierenden studieren im 2-Fächer-Masterstudiengang in einer selbst gewählten Ausrichtung eines der folgenden vier Fächer der Altertumswissenschaften: Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Klassische Philologie oder Vor- und Frühgeschichte. Je nach Wahl der Ausrichtung ergeben sich die jeweils fachspezifischen Inhalte und Methoden des Studiums.
Altertumswissenschaften kann in der jeweils gewählten Ausrichtung als erweitertes Hauptfach (93 CP) oder Nebenfach (27 CP) im Rahmen des 2-Fächer-Masterstudiengangs (120 CP) mit einer Regelstudienzeit von 4 Semestern (in Vollzeit) studiert werden. Dabei sind zahlreiche Kombinationen mit anderen Fächern, vornehmlich der Philosophischen Fakultäten, möglich. Auch ist eine Haupt-Nebenfach-Kombination von zwei altertumswissenschaftlichen Fächern unterschiedlicher Ausrichtung möglich. Der Studiengang schließt mit dem akademischen Grad "Master of Arts (M.A.)" ab.
Aufbauend auf dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss mit einem Bachelor in Altertumswissenschaften (oder einem anderen, fachlich einschlägigen Studiengang) dient das Master-Studium dem weiteren Erwerb und der Vertiefung fachspezifischer Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken im jeweils als Ausrichtung gewählten Fach. Die Studieninhalte führen die Studierenden in die aktuelle Forschungsdiskussion ein und leiten zum selbständigen, methodisch reflektierten wissenschaftlichen Arbeiten an. Es soll die Befähigung vermittelt werden, Fragestellungen, Quellenmaterial und Forschungsliteratur methodisch sicher und sprachlich angemessen zu bearbeiten sowie die Ergebnisse in einer überzeugenden und ansprechenden Art und Weise zu präsentieren.
Das Studium des erweiterten Hauptfachs Altertumswissenschaften qualifiziert unmittelbar und in einer gegenüber dem Bachelor spezielleren und forschungsorientierten Weise für eine Vielzahl von Berufen in folgenden Berufsfeldern, wobei die Schwerpunkte je nach gewählter Ausrichtung unterschiedlich sein können: Wissenschaft und Forschung, Museum, Denkmalpflege, Ausstellungswesen, Archiv- und Bibliothekswesen, Medien, Verlage, Dokumentationswesen, Tourismus, Kulturverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Stiftungswesen und Weiter- und Erwachsenenbildung. Darüber hinaus bereitet das Master-Studium Altertumswissenschaften auf ein breites Spektrum von Berufen und Tätigkeitsfeldern auch jenseits direkten Fachbezugs vor. Es vermittelt interdisziplinäre Schlüsselqualifikationen, die für eine berufliche Tätigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft von herausragender Bedeutung sind.
Das Master-Studium im erweiterten Hauptfach Altertumswissenschaften eröffnet den Zugang zu weitergehenden wissenschaftlichen Qualifizierungen (vor allem: Promotion) und ermöglicht aufgrund des interdisziplinären Charakters der Fächer der Altertumswissenschaften eine qualifizierte Zusammenarbeit mit anderen Fächern und Disziplinen.
Studienbeginn des erweiterten Hauptfachs und des Nebenfachs ist das jeweilige Winter- und Sommersemester eines Jahres, wobei die Studienaufnahme zum Wintersemester empfohlen wird.
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