Computerlinguistik (Bachelor)
Studienverlauf
Im Bachelor-Studiengang Computerlinguistik werden linguistische, informatische und mathematische Grundlagen erarbeitet, sowie Arbeitstechniken der Computerlinguistik vermittelt. In sechs Semestern Regelstudienzeit werden insgesamt 180 CP erworben, von denen 141 aus Lehrveranstaltungen des Hauptfachs stammen. Dieses ist in fünf verschiedene Kategorien unterteilt:
1. Grundlgen der Mathematik und Informatik (43 CP):
Mathematische Grundlagen der Computerlinguistik 1 - 3, Programmierung 1, Einführung in die künstliche Intelligenz
2. Sprachwissenschaftliche Grundlagen (24 CP):
Einführung in die Allgemeine Sprachwissenschaft, Einführung in die Phonetik und Phonologie, Einführung in die Syntax und Morphologie, Einführung in die Semantik, Einführung in Pragmatik und Diskurs
3. Compurterlinguistische Grundlagen (27 CP):
Einführung in die Compurterlinguistik, Programmierkurs 1 und 2, Einführung in die Psycholinguistik, Grammatikformalismen
4. Computerlinguistische Seminare und Projekte (39 CP):
Zwei Proseminare, ein Projektseminar, ein Praxisseminar zur Computerlinguistik in Arbeitswelt und Gesellschaft, ein Hauptseminar, ein Softwareprojekt
5. Berufspraktikum (8 CP):
Das Berufspraktikum soll dazu dienen, den Studierenden den Einblick in die Praxis der Arbeitswelt zu verschaffen. Es kann an Forschungseinrichtungen oder in der Industrie abgeleistet werden, hat eine Dauer von mindestens 6 Wochen und wird mit einem Bericht abgeschlossen. Es wird empfohlen, das Berufspraktikum zwischen dem 5. und 6. Semester zu absolvieren.
Zusätzlich zum Hauptfach werden Lehrveranstaltungen im Umfang von 24 CP aus dem Bereich Ergänzungsfach/Struktur einer Fremdsprache abolviert. Als mögliche Ergänzungsfächer kommen Informatik, Kognitive Psychologie, Phonetik und Neuere deutsche Sprachwissenschaften in Frage. Weitere geeignete Fächer können nach Absprache festgelegt werden. Zur Entwicklung von Verständnis für die strukturelle Variatonsbreite menschlicher Sprache in Phonetik, Morphologie, Syntax und Semantik dürfen auch Kurse in einer nicht-indoeuropäischen Sprache (6 CP pro Kurs) belegt werden. In erster Linie werden Chinesisch und Japanisch angeboten, aber auch Koreanisch, Türkisch, Arabisch, ... wären möglich. Jede Anzahl von Fremdsprachkursen und Kursen im Ergänzungsfach kann kombiniert werden, also z.B. 24 + 0, 18 + 6, ..., 0 + 24. Bei Belegung mehrerer Sprachkurse ist zu beachten, dass diese alle zu der gleichen Sprache gehören müssen.
Eine geeignete Abfolge der o.g. Lehrveranstaltungen im Verlauf der ersten fünf Studiensemester kann dem Studienplan entnommen werden.
Das sechste Fachsemester ist durch das sogenannte Abschlussmodul (15 CP) geprägt. Dieses besteht aus einer Bachelor-Arbeit mit dem Kolloquium. Die Bachelor-Arbeit ist eine Projektarbeit, die unter Anleitung durchgeführt wird und zeigt, dass der/die Studierende in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus dem Gebiet der Sprachtechnologie und der Computerlinguistik unter Anleitung zu lösen und die Ergebnisse zu dokumentieren (12 CP). In einem abschließenden Kolloquiumsvortrag wird über die Arbeit berichtet (3 CP).
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