Afrikanische Filmtage

Die Afrikanischen Filmtage stellen das Filmschaffen der anglophonen und frankophonen Länder Afrikas vor, dazu führen eingeladene Regisseure und Filmexperten in die Kinokulturen des Kontinents und seiner Diaspora ein.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2001, haben die Afrikanischen Filmtage ihren festen Platz im kulturellen Programm der Stadt Saarbrücken und der Großregion eingenommen und sich zu einem fachbereichs- und hochschulübergreifenden Wissenschaftsprojekt weiterentwickelt.

Hier finden Sie Informationen zu den Afrikanischen Filmtagen.

Veranstalter

Universität des Saarlandes: Frankreichzentrum, Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation, Fachrichtung Romanistik; Universität Bayreuth: Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft und Komparatistik; Institut français Saarbrücken; Hochschule der Bildenden Künste Saar; Experimental Media Lab; kino achteinhalb; Haus Afrika e.V.

Jubiläum 2015

Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Filmfestivals  organisierte das Frankreichzentrum am 27. und 28. November 2015 unter der wissenschaftlichen Leitung von Jun.-Prof. Dr. Christoph Vatter (Fachrichtung Romanistik, Universität des Saarlandes), Prof. Dr. Ute Fendler (Universität Bayreuth) und Dr. Soenke Zehle (Hochschule der Bildenden Künste Saar/Experimental Media Lab) in den Räumen der Stiftung Demokratie Saarland eine internationale Tagung zum Thema "Kulturelle Dynamiken im afrikanischen Kino des 21. Jahrhunderts. Akteure, Formate, Vernetzungen". Mehr als 20 Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus Afrika, Europa und Nordamerika erörterten Fragen der Entwicklung des afrikanischen Kinos, wobei sowohl akteurszentrierte Ansätze als auch Gattungsfragen und die soziale Einbindung des Kinoschaffens in Netzwerke der Produktion und Rezeption diskutiert wurden. Die Veranstaltung wurde von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung unterstützt. Begleitend dazu fand das Filmfestival "Afrikanische Filmtage" statt, bei dem Regisseure aus verschiedenen afrikanischen Ländern dem Saarbrücker Publikum das aktuelle Filmschaffen des Kontinents vorstellten.