Hinweise zum Ausfüllen von Beihilfeanträgen

Beihilfen können nur gewährt werden, wenn der erforderliche Vordruck vollständig ausgefüllt und mit den nachstehenden Unterlagen vorgelegt wird. Diesen finden Sie bei den Formularen der Rechnungsabteilung.

Antrag

  • Leistungen sind jeweils mit den amtlich vorgeschriebenen Antragsvordruck zu beantragen.
  • Bei erstmaliger Antragsstellung sind sämtliche auf Sie und Ihre berücksichtigungsfähigen Angehörigen zutreffenden Fragen auszufüllen.
  • Anträge müssen vom Beihilfeberechtigten persönlich unterschrieben werden. Bei Vertretung ist eine Vollmacht vorzulegen.
  • Wichtig: Mindestbetrag pro Antrag: über 100,00 EUR. Sofern diese Mindestantragsgrenze nach 10 Monaten nicht erreicht wird, wird eine Beihilfe auch davon unabhängig gewährt.
  • Frist zur Antragsstellung: innerhalb von einem Jahr ab Entstehen der Aufwendungen (Kauf der Arzneimittel, Hilfsmittel, etc.) bzw. ab der ersten Ausstellung der Rechnung.
  • Kostendämpfungspauschale: Die auszuzahlende Beihilfe wird je Kalenderjahr, in dem die Aufwendungen geltend gemacht werden um die Kostendämpfungspauschale gekürzt. Die Höhe der Pauschale richtet sich nach der Besoldungsgruppe.

Zusammenstellung

  • Alle Aufwendungen sind einzeln, nach Personen getrennt (Antragsteller, Ehegatte, Kinder) chronologisch in die Zusammenstellung einzutragen.
  • Belege sind zu nummerieren.
  • Unter der Spalte „Kostenerstattung“ ist bei privater Krankenversicherung der Prozenttarif einzutragen, gesetzlicher Krankenversicherung die gewährte Kassenleistung anzugeben.

Erforderliche Belege

  • Alle Aufwendungen sind durch Rechnungsbelege nachzuweisen.
  • Aus den Belegen muss Zeitpunkt, Art der Behandlung bzw des gekauften Gegenstandes, Anzahl, jeweiliger Einzelpreis und die Diagnose hervorgehen.
  • Für Medikamente, Hilfsmittel, Anwendungen z. B. Massagen) und Fahrtkosten ist die ärztliche Verordnung beizufügen.

Nachweis der Krankenkassenleistungen


Private Krankenversicherung

  • Bei erstmaliger Antragsstellung ist ein Versicherungsschein über Beginn, Art und Umfang der für Sie und Ihre Angehörigen abgeschlossenen Versicherung vorzulegen. Wichtig: Änderungen sind unverzüglich unter Vorlage entsprechender Nachweise anzuzeigen.

Bei gesetzlicher Krankenversicherung (AOK, BEK, etc):

  • Bei Erstmaliger Antragsstellung ist eine Bescheinigung der gesetzlichen Krankenversicherung über Beginn und Art der Mitgliedschaft sowie der versicherten Familienangehörigen vorzulegen. Jede Leistung der Krankenkasse ist durch Vermerk der Krankenkasse auf den Rechnungsbelegen oder sonstiger Bescheinigung nachzuweisen.

Hinweise zum Versand von Beihilfeanträgen und Beihilfebescheiden

  • Aus datenschutzrechtlichen Gründen sollten Beihilfeunterlagen in einem verschlossenen Umschlag direkt an die Universität des Saarlandes, Beihilfestelle übersandt werden.
  • Aus Kostengründen erfolgt der Versand der Beihilfebescheide für Beihilfeberechtigte der Universität des Saarlandes an die Dienstanschrift des Beihilfeberechtigten. Zur Einhaltung des Datenschutzes wird der Umschlag mit dem Beihilfebescheid als „Persönlich“ gekennzeichnet.
  • Sofern aufgrund einer längeren Abwesenheit von der Dienststelle (z. B. bei Krankheit, Urlaub) der Versand an die Hausanschrift gewünscht wird, muss dies im Beihilfeantrag vermerkt sein.