Cybersicherheit (Bachelor)

Studienverlauf

Der sechssemestrige Bachelor-Studiengang (Abschluss "Bachelor of Science, B.Sc.") Cybersicherheit vermittelt neben grundlegenden Inhalten aus den Bereichen Informatik und Mathematik (beispielsweise Programmierung, Systemarchitektur, Informationssysteme, Algorithmen und Datenstrukturen, Mathematik für Informatiker) vertiefte Kenntnisse im Bereich Cybersicherheit. Schon ab dem ersten Semester wird man über die Lehrveranstaltung „Grundlagen der Cybersicherheit“ an das Themengebiet herangeführt. Im weiteren Verlauf des Studiums folgen zunächst Vorlesungen mit Übungen aus den Bereichen Secure Software Engineering, Cryptography, Security, sowie ein Cybersicherheitsprojekt, in welchem die Studenten lernen, Probleme der Cybersicherheit im Team zu lösen. Im Wahlbereich des Studiums wird das erlernte Grundlagenwissen aus der IT-Sicherheit durch frei wählbare Vertiefungsvorlesungen erweitert und ausgebaut.  Abgerundet wird das Studienangebot durch einen zweiten Wahlbereich (6 CP) in dem z.B. auch Soft Skills oder Sprachkurse belegt werden können. Der Studiengang schließt mit dem Anfertigen der Bachelor-Arbeit, einer wissenschaftlichen Projektarbeit, die unter Anleitung ausgeführt wird, ab. Der zugehörige Studienplan kann hier eingesehen werden. Alle Lehrveranstaltungen sind dazu ausgelegt, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Mit dem Bachelor erwirbt man so bereits nach sechs Semestern einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss, der verantwortungsvolle und herausfordernde Tätigkeiten in der Industrie ermöglicht.

Organisatorisch gesehen gliedert sich das Studium in einsemestrige Module: Vorlesungen, Übungen, Praktika und Seminare. Jedes Modul hat ein in Leistungspunkten angegebenes Gewicht. Leistungspunkte („Credit Points“) beschreiben den Arbeitsaufwand, den Studierende für eine Lehrveranstaltung leisten müssen (Präsenzzeiten in den Lehrveranstaltungen, deren Nachbereitung, Klausurvorbereitung,…). Ein Leistungspunkt entspricht dabei einem Arbeitsaufwand von durchschnittlich 30 Stunden. Leistungspunkte sind im Rahmen des European Credit Transfer System europaweit genormt und erleichtern so den Import und Export von Studien- und Prüfungsleistungen an in- und ausländischen Hochschulen. Der Bachelorstudiengang umfasst 180 Leistungspunkte, die in sechs Semestern erworben werden. Jede Lehrveranstaltung schließt mit einer Leistungskontrolle ab - meist mit einer benoteten schriftlichen Klausur. Die Gesamtnote des Bachelor-Abschlusses wird aus dem nach Leistungspunkten gewichteten Mittel der benoteten Prüfungsleistungen gebildet.