Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (Bachelor)

Studienverlauf

Die erste Hälfte des sechssemestrigen Studiums ist geprägt durch die Vermittlung mathematischer, physikalischer, chemischer und ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen. Die Studenten besuchen überwiegend Veranstaltungen aus den Bereichen Höhere Mathematik für Ingenieure, Technische Physik, Allgemeine Chemie, Physikalische Chemie, Technische Mechanik, Messtechnik, Grundlagen der Thermodynamik, Konstruktion und CAD. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich überfachliche Qualifikationen wie Präsentationstechniken oder Sprachkenntnisse anzueignen.

 

Die Module ‚Einführung in die Materialwissenschaft’ und ‚Werkstoffeigenschaften’ leiten über zur zweiten Hälfte des Studiums, die sich verstärkt mit materialwissenschaftlichen und werkstofftechnischen Fragestellungen befasst. Der Studienplan enthält Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Polymer- und Funktionswerkstoffe, Materialphysik, Materialcharakterisierung, Werkstofftechnologie, Fertigungstechnik, sowie Simulationsmethoden. Abgerundet wird das Lehrangebot durch einen Katalog an Wahlpflichtveranstaltungen, durch den die Studenten ihr persönliches Studienprofil entwickeln. Dabei können sie einen materialwissenschaftlichen Schwerpunkt setzen, der für ein mehr theoretisches und wissenschaftliches Arbeiten steht, oder sich werkstofftechnisch, also eher industrieorientiert, ausrichten.

 

Im Verlauf des Studiums werden Praktika im Bereich der Chemie, der Physikalischen Chemie und der Materialwissenschaften durchgeführt. Besonders die materialwissenschaftlichen Praktika ermöglichen frühzeitig Einblicke in die Forschungsgebiete der einzelnen Professoren. Sie werden über vier Semester hinweg durchgängig absolviert und von den Lehrstühlen der Materialwissenschaften betreut.

 

Im letzten Studiensemester wird die Bachelor-Arbeit angefertigt. Unter fachlicher Anleitung wird dabei erlernt, ein vorgegebenes Problem mit wissenschaftlichen Methoden zu lösen. Zunächst werden Techniken der Literaturrecherche vermittelt, danach Experimente und/oder theoretische Arbeiten selbständig durchgeführt und anschließend werden die erhaltenen Ergebnisse ausgewertet und in Form einer Arbeit niedergeschrieben.