Studiensystem


Wie sieht das Studium der Rechtswissenschaft in Saarbrücken aus?


Das Konzept des Studiums der Rechtswissenschaft in Saarbrücken ist gezielt darauf angelegt, dass die Studierenden den gewünschten Erfolg auch tatsächlich erreichen. In den ersten sechs Semestern des Studiums, d.h. während des Grund- (1. Studienjahr) und des Hauptstudiums (2. und 3. Studienjahr), sollen die Studierenden am Ende eines jeden Semesters in allen Pflichtveranstaltungen an einer Prüfung ‑ meist einer Abschlussklausur ‑ teilnehmen, damit sowohl die Lernenden als auch die Lehrenden erkennen können, ob der Stoff, der in den einzelnen Veranstaltungen vermittelt werden soll, auch tatsächlich beherrscht wird und auf Grund dessen sinnvoll das Studium fortgesetzt werden kann.

Insgesamt sind in jedem Semester Lehrveranstaltungen im Umfang von 18 Wochenstunden vorgesehen, und pro Semester-Wochenstunde einer Veranstaltung werden bei Bestehen der Abschlussprüfung zwei Leistungspunkte gutgeschrieben, d.h. pro Semester können maximal 36 Leistungspunkte erworben werden. Nach jeweils zwei Semestern (also einem Studienjahr) müssen für den Übergang in das nächste Studienjahr wenigstens 50 Leis­tungspunkte (von den 72 möglichen) "gesammelt" worden sein; ist diese Zahl nicht erreicht, sind aber mindestens 40 Leistungspunkte erworben, besteht die Möglichkeit, in Wiederholungsprüfungen (in der vorlesungsfreien Zeit vor dem Beginn des Wintersemesters) die noch fehlenden Punkte zu erlangen. Dieses System erlaubt nicht nur eine ständige Selbstkontrolle der Studierenden, ob sie in Ihrem Studium die erstrebten Fortschritte machen, sondern führt auch, wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, zu einer kontinuierlichen Vermehrung derjenigen rechtswissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur erfolgreichen Teilnahme an drei Übungen – für Fortgeschrittene ‑ im 4., 5. und 6. Semester (in denen jeweils mindestens eine Hausarbeit und eine Klausur zu bestehen sind) sowie am Schwerpunktbereichsstudium im 4. Studienjahr (verknüpft mit wirtschaftswissenschaftlichen Lehrinhalten) und schließlich zum Bestehen der 1. juristischen Prüfung nötig sind.