Informationen für Doktoranden mit ausländischen Abschlüssen

Bei Bewerberinnen und Bewerbern, die Ihren rechtswissenschaftlichen Hochschulabschluss im Ausland absolviert haben, muss in jedem Fall der Rechtswissenschaftliche Promotionsausschuss über die Gleichwertigkeit des Studienabschlusses entscheiden.

Hierzu muss ein Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit mit dem deutschen Staatsexamen bzw. der ersten juristischen Prüfung gem. § 5 Abs. 1 Satz 2 Promotionsordnung gestellt werden. Es sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Beglaubigtes Examenszeugnis ggfs. in deutscher/englischer Übersetzung (Wichtig: Aus dem Zeugnis müssen die einzelnen Noten zu ersehen sein; ferner muss aus den Zeugnisunterlagen hervorgehen, ob der Abschluss im Heimatland zur Promotion berechtigt.);
  • Bildungsgang oder Lebenslauf;
  • Angabe des Doktorvaters, der die Arbeit gegebenenfalls betreuen wird.


Der Antrag mit den vollständigen Unterlagen ist zu richten an:

Vorsitzende/r des Rechtswissenschaftlichen Promotionsausschusses
Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes
Postfach 15 11 50
66041 Saarbrücken

Nach Eingang des Antrages werden Ihre Zeugnisse in der Regel zuerst an die Ständige Konferenz der Kultusminister zur weiteren Begutachtung gegeben. Die Begutachtung kann nach unserer Erfahrung bis zu drei Monate dauern. Liegt das Gutachten vor, entscheidet der Rechtswissenschaftliche Promotionsausschuss in einer Sitzung über die Gleichwertigkeit Ihres Studienabschlusses in Einzelfallentscheidung. Die Entscheidung wird Ihnen schriftlich mitgeteilt.

Nach Erhalt eines positiven Bescheides können Sie sich zum Doktorandenstudium beim Studentensekretariat einschreiben (§ 5 Abs. 2 Promotionsordnung).

Achtung: Das Studentensekretariat benötigt zur Einschreibung zum Promotionsstudiengang eine Bestätigung gem. § 3 Abs. 5 Immatrikulationsordnung. Diese wird im Dekanat erstellt.

Ansprechpartnerin

Marianne Diehl
Dekanatsverwaltung
Tel.: +49 (0)681 302-2100
m.diehl(at)rewi.uni-saarland.de