Eine deutsch-französische Uni-Gründung

Als "Brücke zwischen Frankreich und Deutschland" öffnete die Universität des Saarlandes im November 1948 ihre Pforten. Vorausgegangen waren klinische Fortbildungskurse für Medizinstudenten im damaligen Homburger Landeskrankenhaus sowie die Eröffnung eines "Centre universitaire d'études supérieures". Es folgte die Gründung des Europa-Instituts 1951, die des "Centre d'études juridiques françaises" 1955 sowie die Einrichtung eines "Institut français" 1956.

Frühe internationale Vernetzung

Entstanden war die Universität in der damaligen Sondersituation des politisch teilautonomen und ökonomisch eng mit Frankreich verbundenen Saarlandes unter der Führung des französischen Staates und der Universität Nancy. Ihre internationale Vernetzung wurde schon früh vorangetrieben, durch Universitätspartnerschaften und die Unterzeichnung der "Charte de coopération universitaire Sarre-Lor-Lux", die später zur Universität der Großregion ausgebaut werden sollte.

Deutsche und französische Bildungstraditionen

Die erste Studentengeneration studierte nach parallel existierenden deutschen und französischen Studienordnungen auf Deutsch, Französisch und gelegentlich auch auf Englisch. Die Verschmelzung französischer und deutscher Bildungstraditionen sowie vielfältige internationale Vernetzungen und Begegnungen kennzeichneten bereits diese frühen Jahre.


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Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Müller
Universitätsarchiv
Tel.: 0681 302-2699
w.mueller(at)univw.uni-saarland.de