Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie

Bei der Palliativversorgung geht es um die Betreuung von Menschen mit lebens-limitierenden Erkrankungen.

 

Nicht Heilung ist das Ziel, sondern eine wirksame Linderung von belastenden Beschwerden, die individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehöriger abgestimmt wird und so die bestmögliche Lebensqualität, Selbstbestimmung und Würde ermöglicht.


Bisherige Versorgungssituation von Erwachsenen

Etwa 25% aller Menschen sterben in Deutschland an den Folgen einer Krebserkrankung. Berücksichtigt man die demografische Entwicklung, so werden bis zum Jahr 2020 40% aller Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung sterben. Hinzu kommt, dass mehr auch neurologisch Erkrankte und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung Palliativversorgung in Anspruch nehmen werden.

 

Bisherige Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen

Etwa 400.000 Kinder und Jugendliche leben im erweiterten Einzugsgebiet des Universitätsklinikums, davon ca. 900 palliativ zu versorgende. Das Erkrankungsspektrum ist sehr vielfältig (angeborene Herzfehler, Krebs, neurolog. Erkrankungen, zystische Fibrose, Abbauerkrankungen …) und die Betreuung ist entsprechend komplex und aufwendig.

 

Schmerzen, Atemnot, Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Darmverschluss, Angst oder problematische Wunden machen die besondere Versorgung notwendig.

 

Die Besserung dieser Symptome und die ganzheitliche Behandlung der Betroffenen sind Aufgabe der Palliativversorgung am Universitätsklinikum des Saarlandes.


Prof. Dr. Sven Gottschling
Leitender Arzt des Zentrums für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie

 

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