Vorteile von Aktien für Studenten

Aktien für Studenten: Die Vorteile 

Wer studiert, hat in der Regel zunächst nur wenig Geld zur Verfügung und arbeitet deswegen oft nebenbei. Doch diese Zeit fehlt für das Studium. Der Handel mit Aktien kann eine Alternative sein - schließlich ist das Spiel an der Börse besonders für BWL- oder VWL-Studenten reizvoll. Aber auch wer ein anderes Studienfach gewählt hat, kann mit Aktien handeln.

Der Einstieg in den Aktienhandel

Mit Aktien und anderen Wertpapieren lässt sich viel Geld verdienen - aber auch verlieren. Um Aktien zu kaufen, braucht auch ein Student zunächst etwas Geld. Monatliche Gewinne, wie sie beim Trading üblich sind, können zur Finanzierung des Studiums genutzt werden. Die Gewinne beim Trading werden mit Kursschwankungen erzielt. Sie betragen oft nur einen kleinen Teil des dafür eingesetzten Kapitals. Deswegen ist es sinnvoll, hierbei wenigstens 10.000 Euro als Einstieg zu setzen. Wer als Student mit Aktien handeln möchte, braucht also ein wenig Kapital, einen Computer mit Internetanschluss und ein Aktiendepot. Onlinedepots sind besonders günstig, zudem stehen hinter diesen oft große Banken. Wird der Studentenausweis vorgelegt, gibt es bei einigen Onlinedepots günstigere Konditionen. Hier hilft ein gründlicher Blick in die AGB. Sollen viele Trades getätigt werden, sollten die entsprechenden Transaktionskosten niedrig sein. Allerdings bieten nicht alle Anbieter sämtliche Handelsoptionen für Wertpapiere an. Auch hier gilt es, gut auszuwählen. 

Der eigene Arbeitgeber werden

Wer mit Aktien handelt, kann sich die Zeit selbst einteilen. Das ist besonders im studentischen Alltag vorteilhaft. Außerdem lässt sich alles direkt vom heimischen Schreibtisch aus erledigen. Für die Finanzierung lässt sich eine studentische Kreditkarte nutzen. Diese sind oft kostenlos und bieten einen kleinen Dispo-Kredit, mit dem sich der Aktienhandel beginnen lässt. Allerdings sind die Risiken des Aktienhandels nicht zu unterschätzen: Ohne Gewinne gibt es kein Geld - in der Folge muss das ursprünglich investierte Kapital für den täglichen Bedarf und die Miete angezapft werden. Wird Geld in Aktien investiert ohne Gewinne zu erzielen, hat immer weniger Geld zur Verfügung. Außerdem müssen die Gebühren für die einzelnen Transaktionen und für das Depot gezahlt werden. Schnell sind auf diese Weise kleinere Gewinne weg. Außerdem ist vom Gewinn 25 Prozent Abgeltungssteuer zu zahlen. 

Mit der richtigen Strategie Gewinne mit Aktien erwirtschaften

Wer mit Trading Geld verdienen möchte, muss sich eine gute Strategie erarbeiten, das Auf und Ab der Werte analysieren und die unterschiedlichen Trading-Techniken kennenlernen. Es gibt viele Bücher und Internetseiten, die sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigen, wie beispielsweise "Börse leicht verständlich" von Engst/ Morrien und mit Infografik verständlich aufbereiten. Wer nicht ganz so riskant handeln, aber trotzdem mit Aktien Gewinne machen möchte, setzt eher auf langfristige Werte. Werden alle Risiken und Chancen der vergangenen Jahre gründlich analysiert, stellt sich heraus, dass die Aktienmärkte zwar mehr oder weniger großen Schwankungen unterliegen, doch langfristig ist die mit Aktien erzielte Rendite größer als bei jeder anderen Form der Geldanlage. 

Regelmäßige Einzahlungen in den Sparplan

Um die Kursschwankungen bei Aktien für die Einzahlungen in das eigene Depot zu nutzen, sollte monatlich oder vierteljährlich ein fester Betrag investiert werden: Ist die Aktie zum Zeitpunkt des Kaufs günstig, werden mehr Anteile gekauft. Ist sie dagegen im Kurs gestiegen, wird zwar der gleiche Betrag investiert, aber es werden weniger Aktienanteile gekauft: Das ist der sogenannte Cost-Average-Effekt. Gewinne, die im Lauf der Zeit im Depot mit den Aktien erwirtschaftet werden, sollten nicht daraus abgezogen, sondern wieder aufs Neue investiert werden.

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