Ausgangssituation

Ein Schwelbrand am 19. Mai in Gebäude C5 2 hat deutlich vor Augen geführt, wie mangelhaft der Brandschutz in diesem Gebäude ist. Bereits seit 1997 hatten frühere Universitätsleitungen wiederholt auf eine Sanierung des drittgrößten Uni-Gebäudes gedrängt, das täglich von rund tausend Studierenden und Uni-Mitarbeitern genutzt wird. Aufgrund des jüngsten Vorfalls sieht sich das amtierende Präsidium in der Pflicht und Verantwortung, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Schlimmeres zu verhindern. Die Sanierung steht zur Planungsphase im Landeshaushalt ab 2018.

Hintergründe

Das Gebäude wurde in den 1960er Jahren, als die Studierendenzahlen rasch anstiegen, als großer Komplex mit vielen Einzelbüros und Seminarräumen errichtet. Es beherbergt viele Lehrstühle der Philosophischen Fakultät, außerdem sind dort verschiedene Fachbereichsbibliotheken und im Untergeschoss ein Café untergebracht.

Seit seiner Errichtung wurde nur unzureichend in den Erhalt und die Sanierung des Gebäudes investiert, so dass es nicht nur energetische Mängel aufweist, sondern vor allem auch in der Hauselektrik und im Brandschutz völlig überaltert ist. Das Gebäude steht daher schon seit langem ganz oben auf der Prioritätenliste der Universität für eine dringend notwendige Sanierung. Die Landesregierung hat zwar vor kurzem bereits signalisiert, dass mit den Planungen bald begonnen werden könne, jedoch ist absehbar, dass zwischen Planung, Umsetzung und Fertigstellung der Gebäudesanierung erneut mehrere Jahre vergehen werden.

Maßnahmen

Die Universitätsleitung sieht sich nicht zuletzt aufgrund der wiederholten Vorfälle in diesem Gebäude gezwungen, zur Sicherung des weiteren Gebäudebetriebes und zum Schutz der im Gebäude tätigen Menschen sofort geeignete Maßnahmen und Vorkehrungen für den Brandschutz zu treffen:

  • Einsatz einer Brandwache
  • Einführung fester Öffnungszeiten
  • Geordneter Auszug aus dem Gebäude
Weitere Informationen

Pressemitteilung vom 2. Juni