Wege zur erfolgreichen Disputation in den Geisteswissenschaften

Rahmenbedingungen – Beobachtung – Simulation

Die Disputation stellt eine ganz besondere "Prüfungssituation" in der Qualifikationsphase von Promovierenden dar, die nicht erst bei Eröffnung des Promotionsverfahrens anfängt, sondern bereits während der Promotion mitgedacht werden muss. Neben den formalen und organisatorischen Rahmenbedingungen einer Disputation sind die Zusammensetzung der Promotionskommission, die Wahl des/r Zweitgutachters/in usw. wichtige strategische Vorüberlegungen, die den Erfolg eines Promotionsverfahrens maßgeblich bestimmen können.

Während einer Disputation werden (proto-)typische Sprachhandlungen produziert, u.a. das Kritisieren, Positionieren u.Ä., die im geisteswissenschaftlichen Diskurs bestimmten Mustern folgen. Diese zu erkennen und spezifischen Rollen zuordnen zu können, soll eines der Ziele dieses Workshops sein.

Darüber hinaus geht es darum, die gemachten Beobachtungen in "authentischen" Disputationen durch gemeinsame Reflexion und eine abschließende realitätsnahe Simulation für die eigene Disputation nutzbar zu machen.

Infos zur Veranstaltung


Datum
: Freitag, 30. Juni 2017 
            (sowie Simulationstermin nach Absprache)

Uhrzeit: 9.30-15.00 Uhr 

Ort: Graduate Centre, Geb. C9 3 (Wegbeschreibung)

Kosten: 50 Euro (abzgl. GradUS-Guthaben; s.u.)

Anmeldung: siehe Infos rechts oben (max. 12 Teilnehmer/innen)

Referentin:

Dr. Elisabeth Venohr, DAAD-Lektorin an der Schlesischen Universität Kattowitz, zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhlvertretung und Akademische Rätin auf Zeit an der UdS, Promotion im Fach Deutsch als Fremdsprache, Leitung des fächerübergreifenden Projekts "Schreibberatung und Multiplikatorenschulung" an der UdS (2007-2011).