Kulturgeographie


 

 

Die Arbeitsgruppe Kulturgeographie um Prof. Dr. H. Peter Dörrenbächer legt ihren Fokus in Forschung und Lehre auf Fragestellungen sozialer Raumbildungsprozesse im Kontext von Globalisierung und Lokalisierung. Dabei wird dem Zusammenspiel unterschiedlicher räumlicher, zeitlicher und gesellschaftlicher Maßstabsebenen im Rahmen von Regionalisierungsprozessen besondere Beachtung geschenkt.

 

Im Bereich der Forschung stellt die Entwicklung grenzüberschreitender Beziehungen in Europa (insbesondere in der Großregion) eines der Hauptarbeitsgebiete dar. Konkret erforscht werden von der Arbeitsgruppe beispielsweise die Institutionalisierung grenzüberschreitender Metropolräume, die Entwicklung grenzüberschreitender Vernetzungen und Lernprozesse in der Automobil(zuliefer)industrie sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitssektor in der Großregion. Darüber hinaus beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der pfadabhängigen Entwicklung kommunaler Wirtschaftsförderung in ausgewählten Regionen Deutschlands und mit Regionalisierungsprozessen in Kanada. Ein weiteres Arbeitsgebiet stellt die Geographie der Energiewirtschaft dar.

 

Die Lehre in den Lehramtsstudiengängen Erdkunde und den Bachelor- und Masterstudiengängen „Historisch orientierte Kulturwissenschaften“ und „Angewandte Kulturwissenschaften“ beschränkt sich inhaltlich nicht auf die Kulturgeographie im engeren Sinne, sondern reicht von der Sozial- und Wirtschaftsgeographie bis zur Siedlungsgeographie, wobei diese Themengebiete der Allgemeinen Geographie mit der regionalen und angewandten Geographie verknüpft und sowohl quantitative als auch qualitative Methoden vermittelt werden.

 

Es bestehen zahlreiche Beziehungen zu Institutionen (universitär und außeruniversitär) der Raumwissenschaften in der Großregion, insbesondere in Lothringen und Luxemburg.

 

Kontakt

Universität des Saarlandes
Zentrum für Umweltforschung
Fachrichtung Geographie
Am Markt, Zeile 2
D-66125 Saarbrücken

Tel.: +49 681 302 58074
Fax: +49 681 302 58075
Prof. Dr. P. Dörrenbächer