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Inv. Nr. 221 Apulische Schnabelkanne
Lit.: K. Braun, Katalog der Antikensammlung des Instituts für Klassische Archäologie der Universität des Saarlandes (1998) Nr. 68. Datierung: frühes 3. Jh. v. Chr. Das Gefäß trägt statt figürlicher Verzierung flirrende farbenfrohe Ornamentbänder in Weiß und Gelb mit einzelnen braunroten Akzenten, was einen reizvollen Kontrast zum schwarzen Glanzton an Mündung, Hals und Henkel bildet. Der Ansatz der Henkel ist mit kleinen plastischen Löwenköpfen geschmückt. Diese Art dekorativer Gefäßbemalung mit weißer, gelber oder roter Deckfarbe gehört als Sondergattung der apulischen Vasen zu den Gnathia-Vasen (benannt nach dem apulischen Ort Gnathia).
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