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Inv. Nr.
253 Apulische Hydria Lit.: K. Braun, Katalog der Antikensammlung des Instituts für Klassische Archäologie der Universität des Saarlandes (1998) Nr. 65. H 33 cm. Datierung: 3. Viertel des 4. Jahrhunderts v. Chr. Im Apulien des 4. Jhs.v. Chr. wurden dem Toten als Grabbeigaben neben anderen Gefäßen auch Hydrien mitgegeben. Diese Vasenform mit zwei waagrechten und einem senkrechten Henkel diente ursprünglich zum Wasserholen. Hier ist sie eindeutig für den Grabkult bestimmt, was auch der vom Töpfer als Öffnung belassene Boden bezeugt. Auf erhöhte sepulkrale Sphäre weist auch die unbeschwerte Darstellung des in dionysischen Gefilden sitzenden jugendlichen Dionysos mit seinem Thyrsosstab in der Rechten und einer Schale in der vorgestreckten Linken. Den Gott begrüßt eine Mänade aus seinem Gefolge, die ebenfalls einen Thyrsosstab mit einer Blütenvolute hält. Aufgesetztes Weiß und Goldgelb verleihen der Darstellung den Reiz kostbarer Farbigkeit und unbeschwerter Leichtigkeit. Vergleichen lassen sich Hydrien aus dem Umkreis des Darius- und Unterwelts- Malers aus dem 3. Viertel des 4. Jahrhunderts v. Chr.
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