| Inv. Nr. 271 Attische Sianaschale
Lit.: K. Braun, Katalog der Antikensammlung des Instituts für Klassische Archäologie der Universität des Saarlandes (1998) Nr. 22. Datierung: um 560 - 550 v. Chr.
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| Die ungewöhnlich große attische Sianaschale mit einem oberen Durchmesser von 30,6 cm galt schon in der Antike als Kostbarkeit. Dies zeigen insgesamt drei antike Flickstellen mit Löchern für Bleiklammern. Zwei kleine Löchlein am Rand dienten wohl als Aufhängevorrichtung. möglicherweise für eine Aufhängung im Heiligtum. Die Gliederung des Gefäßes durch Streifenbänder erhält in der Henkelzone den Hauptakzent durch eine Lotosblütenknospenkette mit girlandenförmig verschränkten Stielen. Aufgesetztes Purpurrot und Ritzung erhöhen die Farbigkeit. Kostbare Schalen wie diese wurden aus Attika bis nach Unteritalien und Rom exportiert, wie Funde in Tarent und in Rom zeigen |