Rilkes "Duineser Elegien" und die moderne deutsche Lyrik
Zwischen Jahrhundertwende und Avantgarde
Stuttgart: Metzler 1986 (Germanistische Abhandlungen 58)
ISBN 3 476 005
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Zur technischen Einrichtung des Bandes VI |
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Vorbemerkungen 1 |
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Die 'Duineser Elegien' und die moderne Lyrik: Hugo Friedrichs Verdikt und die unfreiwillige Komplizenschaft der Rilke–Forschung 1 Zur Situation der Germanistik: Verselbständigte Methodendiskussion und Alexandrinismus 2 Überlegungen zu Erkenntnisinteresse und Methode – Zum Aufbau der Arbeit 4. |
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I. DIE "DUINESER ELEGIEN" UND IHRE LESER 9 |
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1. Typologie der Rezeption 11 |
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Ästhetische Erfahrung wissenschaftlich uneinholbar – Zwei Paradigmen der Rezeption: unmittelbares Verstehen und Lesen als Textarbeit – Zur Kommunikationsproblematik moderner Dichtung – Modalitäten und Voraussetzungen unmittelbaren Textverstehens – Schwerverständlichkeit und reflexive Anstrengung; Interpretationen als Dokumente der Rezeption – 3 Deutungstypen: 1. Christliche Deutung: Brevier oder Ketzerei; 2. Existenzialistische Deutung: Seinsverkündung oder alte Metaphysik; 3. Ästhetizistische Deutung: schön oder wahr – Ignorierte Poetizität – Werkimmanente Deutungen: begriffslose Paraphrase und verborgenes Interesse – Geschlossene oder offene Form: Linearer Progress und "Präponderanz des Positiven" (Buddeberg) vs. Gleichgültigkeit der Teile und Sinnkonstitution durch den Leser – Zusammenfassung und Konsequenzen. |
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2. Vom Widerstand der Texte: Am Beispiel der 1. Elegie 30 |
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Autonomie als Fremdheit: Text und Lebenswelt – Unmittelbare Einfühlung: affektives, argumentatives bzw. apodiktisches und approximatives Sprechen – Inventar der Verstehensschwierigkeiten: 1. Fehlende Faktenkenntnis; 2. Brüche zwischen Text-Ich und Leser-Du; 3. Bildlichkeit; 4. Semantische Verschiebungen; 5. Mythisches Sprechen; 6. Fehlen linearer Kohärenz – brauchen als Schlüsselbegriff – Die Offenheit der Lehre – Die Frage nach dem Sinn poetisch erzeugter Komplexität. |
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II. JAHRHUNDERTWENDE ALS KONTEXT 43 |
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3. Verstehen als Problem 45 |
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3.1. "Epiphanien" – Zur Praxis einer neuen Hermeneutik 45 |
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Desorientierungsgeschichten – Franz Kafka, 'Die Sorge des Hausvaters': Der Leser als Über-Hausvater – Rationalität, Autorität und der Wille zur Macht – Odradeks Emanzipation – Uneigentlichkeit und Tod – Hugo von Hofmannsthal, 'Ein Brief': Lord Chandos und die Ratten: Erfahrung des Dionysischen – Vor und nach der Krise – Chandos und der Hausvater – Rainer Maria Rilke, 'Erlebnis I und II': "Reine Kontemplation" (Schopenhauer) – Epiphanie als geglückter Bezug. |
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3.2. Fragmentarische Rekonstruktion einer Krise 59 |
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Von der Idee zur Faktizität: Das Ende des "Logismus" (Dilthey) – Nietzsches Erkenntnisskepsis: Perspektivismus als Emanzipation – Neues Wirklichkeitsverständnis und Zeitkritik: "Leiden an der Konvention" (Nietzsche) und Rationalitätskritik – "Das unrettbare Ich" (Mach) und Nietzsches Neubegründung der Subjektivität – Die lebensphilosophische Modifizierung des Nietzscheschen Subjektivitätsentwurfs: Diltheys Kritik an Metaphysik und Rationalismus – Die lebensphilosophische Verteidigung von Ganzheitlichkeit und Besonderheit – Streben nach Ausgleich, Bezug und Versöhnung statt "Wille zur Macht": Diltheys "Verstehen" und Bergsons "Intuition" – Zusammenfassung. |
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4. Bausteine einer neuen Ästhetik 77 |
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4.1. Kunst als eigentliche/als letzte metaphysische Tätigkeit 77 |
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Gestaltung als Sinngebung – Zur Ästhetik Schopenhauers und Nietzsches – Zwei Beispiele für die Kunstmetaphysik der Jahrhundertwende: Hugo von Hofmannsthal, 'Der Dichter und diese Zeit' (1906) und Ludwig Klages, 'Aus einer Seelenlehre des Künstlers' (1895) – Zusammenfassung und Ausblick. |
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4.2. Sprachkritik und die Wiedergeburt der Sprache aus dem Geist der Musik: Zur |
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Rezeption symbolistischer Poetik in der deutschen Lyrik der Jahrhundertwende 86 Sprachkritik und Erkenntniskritik: Der Übergang vom dingmagischen zum wortmagischen Sprechen in der Moderne – Nietzsches Aufsatz 'Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn' – Neue Sprachverwendung im französischen Symbolismus: Suggestion und Evokation – Dichtung als Gegenwelt zu Gesellschaft und "Willen": "état d'âme" als Essenz und "Idee" – Zur Rezeption des französischen Symbolismus in Deutschland und Österreich: Hermann Bahr – Hofmannsthals "neue Technik" – Georges "neue fühlweise und mache" – Die lebensphilosophische Modifikation der symbolistischen Wirklichkeitsabsage: Zum literarischen Jugendstil – Poetischer Diskurs und intendierte Rezeption in symbolistischer Lyrik am Beispiel von Hofmannsthals 'Lebenslied': Schwerverständlichkeit – Ästhetische Integration – Evokationsmosaik und Rezeption. |
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4.3. "Vorwand"–"Kunstding"–"Figur": Rilkes frühe und mittlere Poetik 103 |
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Rilkes Anfänge als Lyriker: Vom Traumkönigreich zur Lebensfeier – Rilkes "Vorwand"- Ästhetik als modifizierter Symbolismus ('Moderne Lyrik' und 'Florenzer Tagebuch') – Eigenwert des Objekts als Garant für die Identität des Subjekts ('Von der Landschaft' und 'Worpswede') – Kategorien von Rilkes mittlerer Ästhetik und Poetik: 1. Das neue Sehen und Sagen; 2. Oberfläche; 3. Kunstding und Figur –Intuitive Abstraktion: Transzendentalpolesis der Seele – Zwei Beispiele: 'Fragst du mich' (1898) und 'DerBall' (1907) – Zusammenfassung. |
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III.WELTMODELL UND POETISCHER DISKURS IN DEN 'DUINESER ELEGIEN' 121 |
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5. "Auf der Bühne des Herzens": Die 'Duineser Elegien' als Inszenierung der condition humaine 123 |
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5.1. Dramatis personae: Grundkonstellation und Variationen 123 |
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Drama als Metapher – Der Mensch zwischen Tier und Engel – (l. Bauprinzip: komplementäre Opposition) – Condition humaine: Aporie von Leben und Bewußtsein: Vergänglichkeit und reflexive Brechung allen Erlebens – Aporien des Gefühls: Gescheiterte Selbstvergewisserung am Anderen (am Beispiel der Liebenden) – Zeitkritisches Potential und geschichtlicher Ort der vorgeblichen Anthropologie: Verdinglichung und Verdrängung in der Lebenswelt; das "Schwinden des Außen" und die moderne Zivilsationswirklichkeit – (2. Bauprinzip: paradigmatische Reihung) 127 Lösungsvorschläge in den 'Elegien' – (3. Bauprinzip: Frage-Antwort- Spannung) – I. Absolute Lösungen jenseits von Zeitlichkeit und Reflexion: Tote, Sterbende und Jungverstorbene – (4. Bauprinzip: gleitende Nuancierung) – Kind – verlassene Liebende – Held – Puppe und Engel: Epiphanie der utopischen Synthese – II. Relative Lösungen im "Schicksal": momentaner Bezug und ganzheitliche Neubegründung der Subjektivität – Voraussetzungen – "Leichte Gestaltung": Verhalten, Mäßigung, Linderung; unsägliche Stelle; Lächeln; Verwandlung – Verwandlung als "Bewahrung der noch erkannten Gestalt": Rilkes Variante der lebensphilosophischen Hermeneutik – Verwandlung und abstrakte Kunst: die analogisch potenzierte Figur – Verwandlung und menschliche Praxis: das Ethos des Bezugs – (5. Bauprinzip: forcierte Uneigentlichkeit) – Ansatzpunkte für Kritik: 1. Leichtfertiger Dispens von der gesellschaftlichen Wirklichkeit; 2. Ontodizee oder Gesellschaft als Natur; 3. Der Bezug zu "Dingen" als getarnter Narzißmus. |
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5.2. Die Rollen des lyrischen Ich 145 |
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Episches Welttheater: das lyrische Ich als Kommentator, Spielleiter und Akteur – Analyse der drei Beziehungsebenen: 1. Ich und Zuschauer; 2. Ich und Mitspieler; 3. Das Ich als Akteur – 'Wendung': Rilkes Kritik an der Verdinglichung seiner "Ding"- Gedichte – Die ästhetische Aufhebung aller Aporien im "Weltinnenraum" des Gedichts – Zum literaturgeschichtlichen Kontext: lyrisches Ich und Abstraktion – Vor dem Hintergrund von Rilkes Dramentheorie: Das lyrische Ich der 'Elegien' als "eingeschobenes Auge" und "fühlbarer Chor". |
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6. "Worte gehen noch zart am Unsäglichen aus . . .": Zum poetischen Diskurs der 'Duineser Elegien' 151 |
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Zwischen Schweigen und neuem Sprechen. |
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6.1. Sprechhaltungen: Rhetorischer Appell und hypothetische Annäherung 151 |
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Rhetorischer Appell und rhetorische Aufbaustrukturen – Rhetorik als Pararhetorik: Die Abschwächung des begrifflichen Textsubstrats. |
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6.2. Bildlichkeit 153 |
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Tendenzen moderner Bildlichkeit und die traditionellen Tropen der Rhetorik – "Äußere Äquivalente" in mythischem und symbolischem Sprechen. |
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6.2.1. Mythos und Allegorie 154 |
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Rationalitätskritik und Renaissance des Mythos in der Moderne – Inventar und Techniken des Mythopoetischen in Rilkes 'Elegien' – Funktionen rnythopoetischen Sprechens: 1. Bedeutungserlebnisse; 2. Grenzen der Ratio; 3. Mythos als apollinische Gestaltung (am Beipiel der 3. Elegie); 4. Allegorisch gebrochene Mythopoesie der Moderne vs. Mythos als Lebenswelt im "Leidland" der 10. Elegie; 5. "Zweite Natur" – Allegorische Mythopoesie als Transzendentalpoesie. |
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6.2.2. Metapher und Vergleich 163 |
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Übergänge vom mythischen zum metaphorischen Sprechen – Begrifflich gebrochene Metaphorik – Vergleich in moderner Lyrik – Gleichnishaftigkeit: Verschränkung von Vergleich und Metapher und Ausweitung des Vergleichs zum Gleichnis – Großformen der Bildlichkeit: Bildreihungen und Bildfelder – Bildbereiche: 1. Bilder des Fließen, Strömens, Wehens; 2. Naturbereich; 3. Bilder aus der menschlichen Lebenswelt – Abgestufte Verständlichkeit: "Gedanken der Augen" und "magische Anrufe" aus "Wort-Kernen". |
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6.2.3. Symbol und Figur 169 |
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Traditioneller Symbolbegriff und Moderne – Erlebniskerne: "lyrische Summen" und "Reminiszenzen der Belesenheit" – Modifikation des lebensphilosophischen Erlebnis- Symbols: archetypisierende Konzentration und Vereinfachung – "Figur" in den 'Elegien': analogische Potenzierung der Bildhälfte (am Beispiel der Kreis-Figur in der 5. Elegie) – Archetypischer Erlebniskern und analogische Überlagerung: einfache und komplexe Symbolisierung im "Lorbeer"-Motiv der 9. Elegie – Ontologische oder transzendentale Begründung von Symbol und Figur? |
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6.3. Bauformen 176 |
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Am Beipiel der 8. Elegie: 1. Komplementäre Opposition; 2. Paradigmatische Reihung; 3. Gleitende Nuancierung; 4. Forcierte Uneigentlichkeit; 5. Wechsel zwischen bildlicherem und begrifflicherem Sprechen; 6. Frage-Antwort-Spannung; 7. Integration im Bildfeld; 8. Integration im Koordinatensystem des poetischen Raumes – Zur Struktur des Gesamtzyklus: 9. Die Rahmenstruktur und ihre Subvertierung; 10. Konfrontation von absoluten und relativen Lösungen; 11. Mythopoetische Integration. |
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6.4. Intendierte Rezeption 179 |
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Intuitive Rezeption als spiegelbildliche Wiederholung der intuitiven Produktion – Zur Problematik intuitiver Rezeption in der Moderne – Verstehensprobleme in den 'Elegien': Auflösung von Einzelstellen und die Konstituierung eines Gesamtsinnes – "Großes Vergessen" und "größeres Einsehen": Interaktion von Intuition und Reflexion als Grundlage eines "gelassenen und gerechten" Bezugs zum "Anderen" – "Der vollkommene Takt der Auslegung" und die notwendige Taktlosigkeit des Interpreten. |
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IV. AVANTGARDE ALS KONTEXT UND KONTRAST 183 |
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7. Thesen zur Entwicklungslogik der modernen Lyrik und ihres poetischen Diskurses zwischen Jahrhundertwende und dem Beginn der Zwanziger Jahre 185 |
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Geschichtliche Entwicklungen und das "Gesetz der erzählerischen Ordnung" (Musil) – Drei Leitfragen |
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7.1. Grundkategorien: " Abstraktion" und "Avantgarde" 186 |
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Vom Symbolismus zur Jahrhundertwende: kurze Rekapitulation – VomNaturalismus zur Moderne: Arno Holz und sein 'Phantasus' – Abstraktion: Erster Versuch einer Begriffsbestimmung – Zwei theoretische Positionen: Wilhelm Worringer, 'Abstraktion und Einfühlung' und Wassily Kandinsky, 'Über das Geistige in der Kunst' – Varianten der Abstraktion – Am Beispiel Carl Einsteins: Abstraktion und Jahrhundertwende – Zur Theorie der Avantgarde. |
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7.2. Die Konstitution der Avantgarde und die Dialektik der Intuition 197 |
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Der italienische Futurismus: Zur Weltanschauung: "Modernolatria" und "Passatismus"; lebensphilosophische Basis und Technikbegeisterung – Zur futuristischen Theorie der Abstraktion – "Kraft-Form" und programmatischer Übergang des Kunstwerks ins Leben – Futuristische Poetik: "parole in liberta" und "immaginazione senza fili" – Das expressionistische Jahrzehnt: Neue Wirklichkeitserfahrung, Nietzsche- Rezeption und expressionistische Zeitkritik – Abgrenzung gegenüber Naturalismus/ Impressionismus und Symbolismus/Ästhetizismus – Zur visionären Abstraktion der Expressionisten: "Geist" und "Der neue Mensch" – Versuch einer Schematisierung: 1. Satirisch-grotesker Frühexpressionismus; 2. Vitalistisch-visionärer Expressionismus; 3. Messianisch-hymnischer Expressionismus: 4. Abstrakter Expressionismus – Techniken der Bildverwendung: visionäre Metaphorik; Bildkaskaden; Reizworttechnik; absolute Metaphorik – Referent, Signifikant, Signifikat: zur zeichentheoretischen Fundierung des Übergangs von abstrakter zu konkreter Dichtung – Zum Formbegriff der Expressionisten: vitalistische Intuition und vorgegebene Formschablone; Reihungsstil – Wortkunst (August Stramm und der Sturm-Kreis): Lebensphilosophisehe Thematik und Funktion der Abstraktion bei Stramm – Überbelastete Intuition und Widersprüche im Formbegriff: "Urworte" und konstruktive Poetik – Die Avantgarde und die Dialektik der Intuition – Die Zwanziger Jahre: Krise der Intuition und Versuche zur "Überwindung des Historismus" (LotharKöhn) – Dada: Entlastete Intuition und Sublimierung des "Willen zur Macht" zum Spiel – Abstraktion und konkrete Dichtung: Lautpoesie und die Rückkehr der Wirklichkeit als Material – Zusammenfassung. |
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7.3. Klassische Moderne und Avantgarde: Am Beispiel der 'Duineser Elegien' 220 |
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Rilkes Verhältnis zu Symbolismus und Expressionismus – Der poetische Diskurs der 'Elegien' als klassisch–moderne Alternative zu avantgardistischer Abstraktion und Konkretheit – Zur letzten Werkstufe: gescheiterte Kunstmetaphysik und radikalisierte Hermetik – Reden über das Verstummen: Zur paradoxen Kunstmetaphysik des Gedichtes 'Gong'. |
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Anmerkungen 227 |
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Literaturverzeichnis 252 |
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Rainer Maria Rilke: Primärliteratur – Sekundärliteratur zu den 'Duineser Elegien' – Allgemeine Sekundärliteratur – Zur literarischen Moderne: Materialien; Überblicke, Periodisierungen, Gesamtdarstellungen; Sprachskepsis; Ästhetische Kategorien – Zur Lyrik, besonders zur Lyrik der Moderne – Zu den "Ismen" der Moderne (Schwerpunkt Lyrik). Symbolismus – Naturalismus und Impressionismus – Zur Literatur der Jahrhundertwende – Italienischer Futurismus – Imagismus, Vortizismus, Autoren der englischsprachigen Moderne – Expressionismus – Wortkunst – Dada – Zwanzigerjahre–Surrealismus–KonkretePoesie – Zur literaturwissenschaftlichen Methodologie – Zu Poetik und Ästhetik uneigentlichen Sprechens: Bildlichkeit; Mythos – Zum bewußtseinsgeschichtlichen Kontext – Zur bildenden Kunst der Moderne – Sonstiges. |
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Register 273 |
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FR 4.1 -
Germanistik / Universität des Saarlandes
Letzte Überarbeitung:
07.09.2004 (me)