Rilke-Handbuch

 

Leben Werk Wirkung

 

Herausgegeben von

Manfred Engel

in Zusammenarbeit mit Dorothea Lauterbach

 

Stuttgart, Weimar: J.B. Metzler 2004 (ISBN 3-476-01811-3)

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 
   

Vorwort     XI

Hinweise zur Benutzung     XIV

Aufbau der Artikel XIV – Literaturverzeichnisse XIV – Zitierweise XIV.

 

1. Leben und Persönlichkeit (Joachim W. Storck)    1

Herkunft und Kindheit 1 – Die Lehrjahre 2 – Neuanfang 5 – Pariser Jahre 7 – Die großen Reisen. Die große Krise 10 – Krieg und Revolution 15 – Die Schweizer Jahre 17 – Krankheit und Tod 20 – Forschung 23.

 

 

2. Kontakte und Kontexte      27

 

2.1 Kulturräume und Literaturen        27

Ägypten (Alfred Grimm)         27

Erste Kontakte mit »aegyptischen Dingen« 27 – Die Ägyptenreise 30 – Verarbeitung der Eindrücke 30 – Forschung 32.

Antike (Uwe Spörl)         33

Jugend und Frühwerk 33 – Das mittlere Werk und die Gegenstände aus der Antike 33 – Orpheus, Orphik und die Neubildung des Mythos im Spätwerk 36 – Forschung 37.

Bibel (Katja Brunkhorst)         37

Einzelaspekte 38 – Forschung 43.

Mittelalter (Katja Brunkhorst)         44

Einzelaspekte 45 – Forschung 48.

Deutschsprachige Literatur (Rüdiger Görner)        49

Das Lesen als poetisches Motiv 50 – Frühe Lektüren 50 – Der Fall Goethe oder: Vom Abstand zum Großen 50 – Auf der Suche nach Wahlverwandtem: Hölderlin 52 – Der ›Lesewinter‹ in Ronda 1912/13 54 – Rilke und der Tod in Venedig in Ronda 54 – Stifter und die ›Idee Österreich‹ 55 – Rilkes Lesart des Romantischen 56 – Von der Innigkeit zur Größe: Kassners Wirkung auf Rilke 58 – Zur Forschung 59.

Frankreich (Dorothea Lauterbach)          60

Übersicht über Rilkes Frankreichaufenthalte 60 – Das Zentrum: Paris 61 – Reisen in Frankreich (Der Norden und ›das Gotische‹; Der Süden: Landschaftserlebnis und Anverwandlung der Historie) 66 – Sprache: Differenz und Potential des Französischen 71 – Lektüren und Begegnungen (Charles Baudelaire; Marcel Proust; Paul Valéry; Zur zeitgenössischen Rezeption Rilkes in Frankreich) 74 – Forschung 86.

Italien (Bernard Dieterle)                 88

Florenz 89 – Rom 91 – Capri 92 – Venedig 94 – Duino 96 – Rilke und Italien 97 – Forschung 97.

Rußland (Jürgen Lehmann)              98

Biographische Hintergründe 99 – Rilkes Rußland-Bild 100 – Auseinandersetzung mit russischer Literatur und bildender Kunst (Gedichte in russischer Sprache; Übersetzungen aus dem Russischen; Russische Lektüren; Russische Kunst) 102 – Auswirkungen auf das dichterische Werk 106 – Zur Rezeption Rilkes in Rußland 109 – Forschung 110.

Schweiz (Rätus Luck)    112

Helfer und Freunde 113 – Geschichte, Literatur und Kunst, Politik, Wirtschaft 113 – Rilkes Schweiz 115 – Die Schweiz und Rilke 115 – Forschung 116.

Skandinavien (Theodore Fiedler)           116

Eine neue Sicht des Nordens 117 – In Schweden und Dänemark 118 – Skandinavien und der Malte 119 – Lektüren nach 1910 121 – Forschung 123.

Spanien (Bernard Dieterle)            124

Zuloaga und El Greco 124 – Die Spanienreise 126 – Literarische Erträge 127 – Forschung 128.

 

2.2 Bildende Kunst (Antje Büssgen)           130

Anfänge: Student der Kunstgeschichte und Kunstliterat 130 – Motivationen für die Beschäftigung mit bildender Kunst 130 – Bildende Künste als sichtbare Künste 131 – Sehen-Lernen (Sehen als Handwerk des Dichtens; Der Prozeß des ›Sehen-Lernens‹) 133 – Rilkes Hinwendung zu den Sprachen des Sichtbaren als Reaktion auf die Sprachkrise der Moderne (Die ›Krise des Anschauens‹) 136 – Worpswede 137 – Auguste Rodin 139 – Briefe über Cézanne 142 – Rilke und die Avantgarde: Abstraktion als ›Verhängnis‹ 145 – Forschung 148.

 

2.3 Musik (Rüdiger Görner)                151

Rilke, Busoni und ›Benvenuta‹ 151 – Verdinglichte Musik 152 – Musik als ›Verführung zum Gesetz‹ 152 – Malte und Musik 153 – Musik, ein Urphänomen? 153 – Zur Forschung 154.

 

2.4 Philosophie (Ronald Perlwitz)        155

Philosophische Interpretationen Rilkes 155 – Philosophische Lektionen (Romantische Naturphilosophie; Nietzsche; Bergson) 159 – Forschung 163.

 

2.5 Psychoanalyse (Theodore Fiedler)        165

Erste Bekanntschaft 165 – Die Psychoanalyse als mögliche Heilmethode 166 – Rilkes Aneignung der Psychoanalyse 170 – Forschung 173.

 

 

3. Dichtungen und Schriften         175

3.0 Vier Werkphasen (Manfred Engel)       175

Das Frühwerk 175 – Das mittlere Werk 178 – Das späte Werk 179 – Das späteste Werk 180.

 

3.1 Das Frühwerk               182

3.1.1 Lyrik                  182

Die frühen Gedichtsammlungen (Jutta Heinz)        182

Entstehung und biographischer Hintergrund 182 – Entwicklung der Poetik 183 – Leben und Lieder 185 – Larenopfer 187 – Wegwarten 190 – Traumgekrönt 192 – Advent 195 – Christus-Visionen 197 – Dir zur Feier 200 – Mir zur Feier 203 – Forschung 208.

Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (Wolfgang Braungart)       210

Entstehung und Druckgeschichte 210 – Sprache 211 – Hinweise zur Deutung 212 – Forschung 215.

Das Stunden-Buch (Wolfgang Braungart) 216

Zur Entstehung 216 – Religiöse Dichtung? 217 – Zum Titel »Stunden-Buch« 218 – Zyklische Struktur 219 – Das erste Buch: Die Gottes- und Subjekt-Konzeption – einige grundsätzliche Deutungsperspektiven 220 – Das zweite Buch 223 – Das dritte Buch 224 – Forschung 226.

Das Buch der Bilder (1. Fassung, 1902) (Jutta Heinz)     227

Entstehung 227 – Gliederung und Inhalt 228 – Forschung 233.

Einzelgedichte bis 1902 (Jutta Heinz)     233

Biographische Bezüge 234 – Poetologische Selbstreflexion 235 – Entwürfe und Widmungsgedichte 237 – Forschung 238.

 

3.1.2 Erzählungen (Bernard Dieterle)            239

Vorbemerkungen 239 – Einzelne Erzählungen (Was toben die Heiden?; Ihr Opfer; Pierre Dumont; Am Rande der Bürgerlichkeit; Frau Blaha's Magd; Die Turnstunde; Ewald Tragy; Der Totengräber) 241 – Sammelbände (Am Leben hin. Novellen und Skizzen; Zwei Prager Geschichten; Die Letzten; Geschichten vom lieben Gott) 247 – Rilkes Erzählungen im Kontext der Jahrhundertwende 261 – Forschung 262.

 

3.1.3 Dramatische Dichtungen (Monika Ritzer) 264

Naturalistische Dramen (Die häßliche Wirklichkeit; Aufbruch ins Leben; Problemstücke) 264 – Psychodramen 270 – Maeterlinck-Rezeption (Überwindung des Naturalismus; Dramatik der Seele; Kritik an den Todesdramen; Versöhnung von Seele und Welt) 271 – Symbolistische Dramen (Symbolismus, Jugendstil, Stilkunst; Die weiße Fürstin, 1. Fassung; Spiele) 276 – Aporien des Theaters 280 – Forschung 282.

 

3.2 Das mittlere Werk (1902-1910)          283

Die weiße Fürstin (2. Fassung, 1904) (Monika Ritzer)   283

Entstehung und Motivkomplex 283 – Von der Erst- zur Zweitfassung 284 – Seelenwelt 285 – Jenseits der Seele 287 – Forschung 289.

Das Buch der Bilder (2. Fassung, 1906) (Jutta Heinz)     290

Entstehung 290 – Die »charakteristische Einheit« der Zweitfassung 290 – Forschung 295.

Neue Gedichte / Der Neuen Gedichte anderer Teil (Wolfgang Müller) 296

Entstehung 296 – Die Dichtungskonzeption der Neuen Gedichte (Der Dingbezug; Die phänomenologische Dingkonzeption; Modellanalyse; Dinggedicht und symbolistisches Gedicht; Moderne Poetologie: ›Äquivalenz‹, ›objektives Korrelat‹, ›Transformation‹) 298 – Formale und thematische Aspekte (Ikonizität erster Ordnung; Ikonizität zweiter Ordnung; Verwandlung als Epiphanie; Das Gedicht als Bewegungsstudie und das Gedicht als ›Figur‹; Die metaphorische Komponente; Substantivierung als Mittel der Abstraktion; Zur Anordnung der Gedichte; Drei Themenbereiche) 302 – Forschung 316.

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge (Dorothea Lauterbach) 318

Entstehung 318 – Die Geschichte, die keine Geschichte mehr ist 320 – Stoffe, Motive Verknüpfungstechniken 322 – Erzählverfahren (Figurenkonzeption; ›Vokabeln der Not‹; Evokatives Arrangement statt diskursiven Erzählens) 323 – Thematik 329 – Forschung 331.

Einzelgedichte 1902-1910 (Winfried Eckel)       336

Einzelgedichte 1902-1905 (Der Rückgriff auf die Gebetform; Verdinglichung und Stilisierung) 339 – Einzelgedichte 1906-1910 (I): Im Umkreis der Neuen Gedichte (Die Wiederkehr der Subjektivität; Die Requien) 341 – Einzelgedichte 1906-1910 (II): Vorbereitungen des Spätwerks (Die Capreser Lyrik; Ausgänge aus der Krise) 347 – Forschung 353.

 

3.3 Das späte Werk (1910-1922)      355

 Das Marien-Leben (Ronald Perlwitz)  355

Entstehung 355 – Doppelte Traditionslinie: Ikonenmalerei und apokryphe Überlieferung 356 – Das Marien-Leben als Variation christlicher Tradition 357 – Forschung 363.

Duineser Elegien (Anthony Stephens)  365

Die Duineser Elegien lesen 365 – Entstehungsgeschichte 371 – Die erste Elegie 372 – Die zweite Elegie 374 – Die dritte Elegie 374 – Die vierte Elegie 376 – Die fünfte Elegie 378 – Die sechste Elegie 379 – Die siebente Elegie 379 – Die achte Elegie 380 – Die neunte Elegie 381 – Die zehnte Elegie 381 – Forschung 382.

Einzelgedichte 1910-1922 (Anthony Stephens)    384

Lebenskrise und »erfüllte Bilder« 384 – Das Vermächtnis des Malte Laurids Brigge 391 – Die Gedichte an die Nacht 393 – Raum, Gefühl, Erkenntnis 396 – Sonstige Gedichtsammlungen 400 – Forschung 403.

 

3.4 Späteste Gedichte (1922-1926)           405

Die Sonette an Orpheus (Manfred Engel) 405

Entstehung 405 – Orphische Verwandlung 1: ›Orpheus‹ und ›Wera‹ (Erneuerung des Orpheus-Mythos; Wera Ouckama Knoops mythopoetische Verwandlung) 406 – Orphische Verwandlung 2: Poetik der Figur 412 – Poetische Lebenskunst-Lehre 417 – Zum Aufbau des Zyklus 420 – Sonettform 421 – Forschung 422.

Deutschsprachige Einzelgedichte 1922-1926 (Manfred Engel)     424

Überblick 424 – Abstrakte Naturlyrik: Die Landschaft im Wechsel der Jahreszeiten 425 – Sprachmagische Lyrik: Gedichte aus »Wortkernen« (Der Dichter als Magier; Poetik der Sprachmagie) 428 – Briefwechsel in Gedichten mit Erika Mitterer 432 – Forschung 434.

Französische Gedichte (Manfred Engel, Dorothea Lauterbach)    434

Rilkes lyrische Zweisprachigkeit (Anlässe; Das Experiment der Doppeldichtungen) 434 – Überblick zu Textbestand und Entwicklung der französischen Lyrik (Textbestand und Phaseneinteilung; Die zwei Hauptphasen von Rilkes reifer französischer Lyrik; Sammelhandschriften) 437 – Anfänge: die frühen Einzelgedichte 439 – Vergers (Zur Entstehung; Lyrische Obstgärten: zur Bedeutung des Titels; Themen, Motive und Formen) 440 – Les Quatrains Valaisans 443 – Les Roses 444 – Les Fenêtres (Zur Entstehung; Liebesgeschichte versus Daseinsfigur) 445 – Einzelgedichte ab September 1923 (Einzelgedichte September 1923 bis April 1925; Einzelgedichte Mai 1925 bis September 1926) 446 – Forschung 452.

 

3.5 Das übersetzerische Werk (Bernard Dieterle)    454

Grundprobleme literarischen Übersetzens 454 – Rilkes Vielfalt 456 – Anfänge und Probleme 457 – Rilke und die Fremdsprachen 459 – Übersetzungen aus dem Russischen 461 – Übersetzung aus skandinavischen Sprachen 462 – Übersetzungen aus dem Englischen 463 – Übersetzungen aus dem Italienischem (Leopardi, D'Annunzio, Dante, Petrarca, Gaspara Stampa; Michelangelo) 466 – Übersetzungen aus dem Französischen (Maurice Maeterlinck und Charles Baudelaire; Anna de Noailles, Louise Labé, Abbé Bonnet, Maurice de Guérin, Lettres portugaises – das Thema der Liebe; André Gide; Paul Valéry) 470 – Forschung 477.

 

3.6 Schriften zu Kunst und Literatur (Manfred Koch)         480

Textbestand 480 – Kritische Anfänge 481 – ›Vorwand‹ und ›Geständnis‹ 483 – Die Innenwelt in der Außenwelt 485 – Frühe Sprachskepsis? 487 – Psychologie der Dinge: Maeterlinck, Mann, Jacobsen 488 – Schauen, Arbeit, Absichtslosigkeit 491 – Paris 493 – Ausblick 496 – Forschung 496.

 

3.7 Das Briefwerk (Joachim W. Storck)     498

Rilke als Briefschreiber 498 – Editionsgeschichte 502 – Fazit 504 – Forschung 505.

 

 

4. Rilke als Autor der literarischen Moderne (Manfred Engel) 507

Drei ›Moderne‹-Begriffe 507 – Modernität durch Anti-Modernismus 509 – Kunstmetaphysik, Mythopoesie und Abstraktion 513 – Mythopoetische Weltmodelle: am Beispiel des Stunden-Buch 519 – Abstrakte Gestaltung: Poetik der ›Figur‹ am Beispiel der Neuen Gedichte 521 – An der Grenze zum Konkreten: Räume aus Sprache 524.

 

 

Anhang            529

Ausgaben und Hilfsmittel (Manfred Engel)     529

Ausgaben und Editionsgeschichte 529 – Konkordanzen und Wortindex 532 – Briefe und Tagebücher 532 – Bibliographien 533 – Biographien und Bildbände 534 – Institutionen: Rilke-Archive, die »Internationale Rilke-Gesellschaft« und ihre Blätter, die »Fondation Rainer Maria Rilke« 535 – Rilke im Internet 536.

Siglen und Abkürzungen        537

1. Werksiglen 537 – 2. Werkausgaben, Tagebücher, Übersetzungen 537 – 3. Briefausgaben, Erinnerungsbücher, Kataloge, Bildbände 538 – 4. Zeitungen und Zeitschriften 543.

Literaturverzeichnis                543

1. Ausgaben und Hilfsmittel: 1.1 Werk- und Sammelausgaben (Auswahl in chronologischer Folge) 543 – 1.2 Briefe 544 – 1.3 Tage- und Taschenbücher 544 – 1.4 ›Hörbücher‹: Rezitationen, Texte und Musik, Vertonungen 544– 1.5 Kommentare 545 – 1.6 Indices und Konkordanzen 545 – 1.7 Bibliographien und Forschungsberichte; zur Rezeption 545 – 1.8 Biographien und Bildbände 546 –– 2. Forschungsliteratur: 2.1 Sammelbände 546 – 2.2 Ausgewählte Monographien und Aufsätze 547.

Register                 553

Personen 553 – Werke Rilkes 560.

Die Autorinnen und Autoren                 570

 

FR 4.1 - Germanistik / Universität des Saarlandes
Letzte Überarbeitung: 07.09.2004 (me)