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Fachrichtung 4.1, Germanistik

Universität des Saarlandes

 

Die vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsstelle beschränken sich nicht nur auf die regelmäßige Organisation der mittler- weile schon bekannten wissenschaftlichen Tagungen zur Österreich-bezogenen Themen an der Universität des Saarlandes und darüberhinaus. Regelmäßig finden Lesungen, Ausstellungen, Vorträge statt, die die Arbeitsstelle mit Partnern organisiert. Nachfolgend einige Beispiele für diese Aktivitäten.

 
 

v.l.n.r.: Amtsleiterin Karina Kloos, (Dipl.-Bibl.) Leiterin der Homburger Stadtbibliothek, Karl-Heinz Schöner, Oberbürger-meister der Stadt Homburg/Saar,  Mag. Patrik H. Feltes, (AfÖLK)

"Austria felix" : Österreichische Kinder- und Jugendbücher in der Stadtbibliothek Homburg |
125 Jahre Franz Kafka

Erste Kooperationsveranstaltung der Arbeitsstelle für Österreichische Literatur & Kultur mit der Homburger Stadtbibliothek vom 16. Juli bis zum 16. August 2008

Im Rahmen eines Besuches der Homburger Stadtbibliothek durch Oberbürgermeister Karl-Heinz Schöner wurde in Anwesenheit der Amts- und Bibliotheksleiterin Karina Kloos und Patrik H. Feltes von der Arbeitsstelle für Österreichische Literatur & Kultur der Universität des Saarlandes eine Ausstellung mit Kinder- und Jugendbüchern aus der Produktion Österreichischer Verlage und eine Titelschau mit Werken von und über Franz Kafka vorgestellt, der in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag feiern würde.

[weiter zu ausführlichen Informationen, Infoflyer]

 

 

"TIERISCH GUT"

Österreichische Kinder- und Jugendbuchverlage auf der 8. Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse vom 14-17.Mai 2008

Schon im 5. Jahr ist die Arbeitsstelle mit einem Österreich-Stand bei der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse vertreten. Eine repräsentative Auswahl der Kinder- und Jugendbuchproduktion Österreichs wird 2008 neben dem Schwerpunkt "Tierisch gut" auch das Thema Franz Kafka präsentieren. Am Österreich-Stand werden als besondere Attraktion bibliophile Lesezeichen angefertigt.

[Ein Klick auf nebenstehendes Bild verbindet mit der Extraseite zur Kinder- und Jugendbuchmesse]

 

Aktivitäten am Tag der offenen Tür (1. Juli 2006)

Hervorgegangen aus einem Forschungsschwerpunkt Robert Musil exisitert seit über 35 Jahren an der Universität des Saarlandes die Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur - Robert-Musil-Forschung mit eigener Bibliothek und Archiv.

Anläßlich des diesjährigen Tages der offenen Tür an der Universität des Saarlandes präsentiert die Arbeitsstelle Schätze aus ihren Bibliotheks- und Archivbeständen, die über wertvolle Buchausgaben aus der Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts verfügt sowie über zahlreiche Autographen namhafter österreichischer Autoren wie z.B. Robert Musil. Zusätzlich wird eine Präsentation mit Dokumentation gezeigt, die die Geschichte der Lesezeichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart zum Gegenstand hat

 

 

LESEZEICHEN, die von AfÖLK entwickelt wurden und dazu dienen, sog. Austriazismen verstehen zu machen, indem die Vorderseite den jeweils bundesdeutschen Begriff trägt, die Rückseite das entsprechende  österreichische Wort

 

BÜCHERTISCH: Eine kleine Auswahl aus dem umfangreichen Buchbestand der Arbeitsstelle mit Titeln, die die gesamte österreichische Kultur- und Gesitesgeschichte umfassen, von Brigitte Hamanns 'Hitlers Wien' bis hin zu Keplers Weltharmonik, die im Auftrage Kaiser Rudolfs entstanden ist

 
 

 

oben:
Exemplare der tyrolischen Kulturzeitschrift QUART, einer preisgekrönten Zeitschriften- initiative der letzten Zeit


rechts:

Montage unterschiedlicher Lesezeichen vom mitelalterli- chen Drehlesezeichen bis zum Verlagslesezeichen mit Aufdruck in Braille-Schrift aus dem Ueberreuter-Verlag

 

links:
Darstellung von Lesezeichen aus unterschiedlichen Materialien, teilweise nach historischen Vorbild erstellt aus Pergament, Bronze, Kunststoff

     

 

     
 

Kinder- und Jugendbücher aus österreichischen Verlagen

anläßlich der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse (Saarbrücken, 17-20.Mai 2006)

Ähnlich der übrigen Verlagslandschaft ist die Zahl der Kinder- und Jugendbuchverlage innerhalb Europas ziemlich groß und unüberschaubar. Doch gerade im Bereich Jugendbuch gibt es zahlreiche Initiativen kleinerer Verlage mit ausgezeichneten Produktionen. Als Österreich-Bibliothek, die an der Universität des Saarlandes beheimatet ist, liegt unser besonderes Augenmerk naturgemäß auf der österreichischen Verlagsproduktion. Das Engagement der Arbeitsstelle bei der alljährlichen Saarbrücker Bücherschau für jüngere Leser versteht sich somit als Versuch, eine Auswahl aus der österreichischen Jugenbuchproduktion vorzustellen..

Auch in diesem Jahr hat sich eine Auswahl österreichischer Verleger mit Kinder- und Jugendbuch-Programm bereit erklärt für die Länder-Präsentationen mit der Arbeitsstelle zu kooperieren.
 

LESEZEICHEN-Werkstatt am Österreich-Stand

Der Österreich-Stand wird in diesem Jahr mit einer besonderen Attraktion aufwarten. Direkt am Stand werden Lesezeichen unterschiedlichster Art gefertigt. Dabei wird in einer Ausstellungstafel auf die Geschichte der Lesezeichen hingewiesen und es werden Lesezeichen von unterschiedlicher Form und Material hergestellt.

 

Nebenstehende Abbildung zeigt die Nachbildung eines mittalalterlichen Drehlesezeichens unter Verwendung des Plakatmotives der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchmesse. Die historischen Drehlesezeichen boten die Möglichkeit, z.B. mit Hilfe der Zahlen 1, 2, 3 die genaue Stelle der Buchseite zu markieren, die der Leser sich merken wollte. Stellte man das Rädchen auf 2, so wußte man, daß die zuletzt gelesene Textstelle sich in der zweiten Spalte befunden haben muß. In Abwandlung der mittelalterlichen Form beschreiben die bei nebenstehendem Lesezeichen verwendeten Buchstaben a, e, i, o, u einerseits eine für Österreich mystische Vokalfolge, andererseits die Gedächtnisstütze der exakteren Erinnerung, wo man zu lesen aufgehört hat: A=Anfang; E=Ende; I=Inmitten; O=Oben; U=Unten.

 

Ein Klick auf nebenstehendes Plakatmotiv der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchmesse öffnet eine Informationsdarstellung zur diesjährigen Beteiligung der Arbeitsstelle.

 

Ausführliche Informationen über den Österreich-Stand der diesjährigen Kinder- und Jugendbuchmesse erhalten Sie durch Klicken auf obiges Lesezeichen.

 

Seit 2004 präsentiert AfÖLK Kinder- und Jugendbücher aus Österreich im Rahmen der 
Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken

Seit 2004 beteiligt sich die Arbeitsstelle an der Europäischen Kinder- und Jugendbuch- messe, die im Verlaufe der letzten Jahre auch überregional und international zu einem Magneten in Sachen Kinder- und Jugendliteratur geworden ist. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Eigenschaft als Österreich-Bibliothek (Der Arbeitsstelle wurde 2004 seitens der Republik Österreich offiziell das Prädikat "Wissenschaftliche Österreich-Bibliothek Robert Musil" verliehen) sieht die Arbeitsstelle einen Sinn darin, auf Kinder- und Jugendbücher aus Österreich besonders hinzuweisen. Von allergrößtem Interesse ist es dabei, kleinere und in Deutschland unbekanntere Verlagsinitiativen durch ihren Stand auf dieser Messe zu präsentieren. Highlight der ersten Österreich-Schau der Arbeitsstelle waren die Tafeln zu historischen oder besonders ausgezeichneten Texten für Kinder und Jugendliche aus öster- reichischem Kontext. So gedachten die Tafeln dem Buch 'Krambambuli' von Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach ebenso wie der berühmten Kinderbuchautorin Mira Lobe um hier nur Beispiele zu nennen. Höhepunkt der Teilnahme 2005 war die Präsentation eines FakSimiles des Lehrbuches für Kaiser Maximilian, das in der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt (ADEVA/Graz) erschienen ist. Zusätzlich zur besonderen Präsentation des Buches wurde ein Vortrag gehalten, der sich mit der Situation von Bildung und Schule in früherer Zeit am Beispiel der Fürstenerziehung Kaiser Maximilians

beschäftigte.

 

Bilder vom AfÖLK-Stand 2005

Maximilian-Fieber

 
 
 
 

Besucher 2005

 
 

Bilder vom AfÖLK-Stand 2004

Ausstellungstafeln

 

 
 

Büchertisch

 
 
 

© Arbeitsstelle für Österreichische Literatur und Kultur • Robert-Musil-Forschung• Österreich-Bibliothek
// Prof. Dr. Pierre Béhar, Univsersität des Saarlandes, mmvi

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