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Es begrüßt Sie |
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der Emeritus: |
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»Zunächst darf ich darüber aufklären, was es mit dem nachdenklichen und
schweigsamen Gesellen dort drüben auf sich hat. Es handelt sich um ein
Double von mir, das in Kreisen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
geformt worden ist und das mir kürzlich zu meinem 65.
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der Flüchtling: |
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»Ich lebe die internationale Promenadenmischung eines nordböhmisch-bayerisch-saarländischen Deutschen, der eine Wiener Mutter und über sie die obligatorische tschechische Großmutter hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe ich schon einmal in Österreich Asyl gesucht – zuerst in Wien, dann auf einem steirischen Bauernhof, wo ich erstmals mit Pfirsichen, einem Hackbrett und Goethes Faust in Berührung kam. Heute sind Salzburg und sein mobilfunkkritisches Engagement für Gesundheit, Menschenrecht und Kultur auch für viele Deutsche zu einem Zeichen der Hoffnung geworden. In gewissem Sinne suche ich zum zweiten Mal in Österreich Asyl!« – Aus: K.R., Mobilfunk und Demokratie im Widerstreit. Der gesellschaftliche Preis eines fragwürdigen Fortschritts. In: Mobilfunk, Mensch und Recht. Podiumsdiskussion zum Internationalen Tag der Menschenrechte, gehalten am 16. Dezember 2005. Hg. von Wolfram Karl und Eduard C. Schöpfer, Salzburg 2006, S. 37. |
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der Wissenschaftler als Bürger: |
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»Die Einheit von naturwissenschaftlich-technischer,
geisteswissenschaftlich-ästhetischer und demokratischer Kultur ist
längerfristig der einzige Garant eines zukunftsfähigen Fortschritts [...]. Wer hier die
Theater-Kultur zerschlägt, dort die Mobilfunkgefährdung verdrängt, um sich
schließlich über Pisa und explodierende Gesundheitskosten zu wundern, hat
die wichtigste Frage der Demokratie aus den Augen verloren: Was uns zu
Menschen macht und eine menschenwürdige Zukunft ermöglicht!«
–
Aus:
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