Einführung in die Softwarelokalisierung
Die Lokalisierung von Software hat als Tätigkeitsbereich von Übersetzerinnen und Übersetzern in den letzten Jahren einen immensen Aufschwung erlebt. Dabei geht es um die Übertragung aller zu einem Softwareprodukt gehörigen Komponenten in die Zielsprache und die Anpassung an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten der Zielkultur.
Für dieses Semester ist zu diesem Thema wiederum eine Lehrveranstaltung geplant, die ein virtuelles Lokalisierungsprojekt zum Gegenstand hat, das in parallelen laufenden Lehrveranstaltungen gemeinsam an unserer Fachrichtung 4.6 und an der Facultad de Traducción e Interpretación der Universidad de Las Palmas de Gran Canaria durchgeführt werden soll. In diesem Projekt soll eine englische Software parallel ins Deutsche (hier in Saarbrücken) und ins Spanische (in Las Palmas) übersetzt werden, wobei die beiden Gruppen jeweils als virtueller Auftraggeber der anderen Gruppe fungieren. Im Rahmen der Veranstaltung sollen daher neben der eigentlichen Übersetzung (Lokalisierung mit Hilfe eines geeigneten Lokalisierungstools) von den beiden Gruppen jeweils auch die verschiedenen Projektmanagementaufgaben durchgeführt werden.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende mit zumindest passiven Englischkenntnissen; Spanischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Teilnahmevoraussetzung. Abgesehen von grundlegenden Kenntnissen im Umgang mit PCs (Windows) werden keine speziellen Kenntnisse von Computersoftware vorausgesetzt.
Ausdrücklich werden auch Erasmus-/Sokrates-Austauschstudierende (vorzugsweise aus Spanien) aufgefordert, sich zu beteiligen.
Weitere Infos:
K.-H. Freigang, Bau 4, 3. Stock, Zi. 3.33, Tel. 0681 / 302-2929,
E-Mail: kh.freigang@rz.uni-saarland.de