III Borderline-Persönlichkeitsstörungen
1. Konzeptentwicklung
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Ursprünglicher Einsatz des Konzepts Borderline:
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Erfassung von Randphänomenen im Grenzbereich zu schizophrenen Störungen
(psychiatrische Forschung)
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Konzeptualisierung einer eigenen Störungsgruppe im Übergang zwischen
Neurose und Schizophrenie (psychoanalytische Ausarbeitungen)
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1938 Einführung des Begriffs in die psychoanalytische Diskussion durch
Stern zur Beschreibung von Phänomenen im Übergangsbereich
von Neurose und Psychose
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1949 Hoch und Polatin: Pseudoneurotische Schizophrenie zur Bezeichnung
von Auffälligkeiten im Grenzbereich zur Schizophrenie
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1953 Knight: Rückgriff auf Begriff Borderline
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1959/62 Hoch und Catell: (Grundlage für spätere Ausarbeitung
des Borderlinesyndroms); Unterteilung in
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panneurosis
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pananxiety
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pansexuality
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Durchsetzung des Begriffs Borderline" in der Psychoanalyse
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Vielgestaltigkeit und Vieldeutigkeit der Konzepte
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1975 Kernberg: "Borderline-Personality-Organization" und "Persönlichkeitsstörungen"
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Versuch einer Vereinheitlichung der psychoanalytischen Deskription des
Borderline-Störungsbildes (zur Vorbereitung der Aufnahme im DSM-3,
1980)
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Auffassung von stabilen Strukturmerkmalen der Persönlichkeit
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Abgrenzung zu Psychose: Fähigkeit zur Realitätskontrolle, psychotische
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Episoden nur unter Extrembelastung
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Abgrenzung zu Neurose: psychoneurotische Symptome und
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Verhaltensauffälligkeiten unterliegen Intensitätsschwankungen
und verändern sich in ihrer qualitativen Ausgestaltung ( Ängste,
Phobien, Zwänge)
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Ausschlaggebend für Aufnahme in DSM-3:
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"Diagnostisches Interview für Borderlinepatienten" von Gunderson
& Kolb
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Analysen durch Spitzer & Endicott zur Verbesserung der differentialdiagnostischen
Unterscheidung von schizotypischer- und Borderline-Persönlichkeitsstörung