Instinkte können als hierarchisch organisierte Organisationsprogramme definiert werden, in denen Lebewesen unter bestimmten Stimmmungen, seien sie nun durch äußere Reize, innere Ablaufsprozesse oder zeitliche Periodiken ausgelöst, in organisierte Muster von Verhalten eintreten, die bestimmten Funktionen dienen.
Ein Instinkt besitzt als verhaltensregulierendes System drei Komponenten:
Einige der hier auftauchenden Begriffe (AM, Schlüsselreize ...) aus den ethologischen Triebtheorien sind im Lexikon-Ethologische Triebtheorien erklärt.
Diejenigen Handlungsabläufe, die mit einem im somatischen verankerten Belohnungssystem verbunden sind, wie die Inkorporation oder die Sexualität sind nur beschränkt modifizierbar. Es kann zu einer Fülle von unterschiedlichen Umweghandlungen kommen. Man kann Vogelnester, Haifischflossen oder Hamburger essen, schlußendlich muß man aber etwas zu sich nehmen. Andere Handlungsabläufe wie zum Beispiel das Aufzuchtverhalten haben keine körperlich umschriebene terminale Handlung.