Geoarchäologie
Generierung einer Fundstellenprognosekarte

mit Hilfe Geographischer Informationssysteme
 
 GIS-Einsatz in der Prognose von Fundstellen

Die Kenntnis der ehemaligen geoökologischen Bedingungen, wie sie sich aus den Fließgewässern (Laufverlagerungen, Sedimentation), den Oberflächenformen (Erosionsrinnen, Schwemmfächer, Rutschungen) und dem Zustand der Böden (Kolluvien, gekappte Profile, Nährstoffverteilung im Profil) sowie Daten über die Vegetation (Pollendiagramme) ableiten lassen, erlaubt eine Rekonstruktion der Landschaft zu bestimmten Zeitphasen. Besitzt man zudem Informationen über die ökologischen Bedingungen, die eine Kultur für ihre Siedlungsplätze bevorzugt, dann kann man mit Hilfe der Verschneidung dieser Informationen eine Prognose über potentielle Siedlungsplätze stellen. Der Einsatz von GIS erlaubt die Verarbeitung großer Datenmengen und die Berücksichtigung vieler Auswahlkriterien. Es werden dann durch Übereinanderlagern verschiedener Informationsebenen (Boden, Gewässernetz, Topologie) günstige Räume für Siedlungen angezeigt.
 

Vorgehensweise zur Erstellung der Karten


Datenbeschaffung/Datengrundlagen
(Boden, Topologie, Gewässernetz, Mikroklima)


Dateneingabe und Datenbankanbindung


Attributierung der Grundkarten nach Kriterien für die Siedlungseignung


 Verschneidung der Grundkarten zu einer Karte der
geoökologischen Einheiten


Zuordnung von Fundwahrscheinlichkeiten zu den ökologischen Einheiten


Erstellung von Fundstellenprognosekarten


Kartenlayout und Datenausgabe


 
 

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