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Prof. Dr. Markus Pospeschill Universität des Saarlandes Tel (0681) 3 02-32 38 Tel (0681) 3 02-23 03
  Fachrichtung Psychologie ... Fax (0681) 3 02-42 61
  Postfach 15 11 50 Email: pospeschill@mx.uni-saarland.de
D-66041 Saarbrücken
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Persönlicher Werdegang:

  • 1982-1987 Studium der Pädagogik an der Universität Oldenburg, 1987 Abschluss als Diplom-Pädagoge mit der Studienrichtung "Weiterbildung";
  • 1987-1992 Studium im Studiengang Psychologie an der Universität Oldenburg, 1992 Abschluss als Diplom-Psychologe mit dem Schwerpunkt "Psychologische Grundlagenforschung";
  • von 1992-1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich 5 - Psychologie am Institut für Kognitionsforschung an der C.v.O. Universität Oldenburg mit den inhaltlichen Schwerpunkten Methodenlehre/Forschungsmethoden der Psychologie und den Forschungsschwerpunkten Grundlagen und Anwendungen des Konnektionismus auf kognitionspsychologische Fragestellungen;
  • Lehrvertretung im Studienschwerpunkt Kognitionspsychologie.
  • Zwischen Oktober 1997 und Februar 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Mathematik im DFG-Projekt " Problemlösestrategien bei räumlichen geometrischen Aufgaben mit konkretem oder computersimuliertem Material".
  • Ab Februar 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachrichtung Psychologie an der Universität des Saarlandes mit den Aufgaben der Organisation und Verwaltung des Prüfungsamtes der Fachrichtung Psychologie, der technischen und administrativen Betreuung des CIP-Pools und weiterer technischer Einrichtungen der Fachrichtung und der rechnergestützten Methodenausbildung im Rahmen einführender und fortgeschrittener PC-Kurse für Statistiksoftware.
  • Promotion in 2003 im Fach "Allgemeine Psychologie" mit dem Titel "Konnektionistische Theorie und Kognition. Eine kognitionswissenschaftliche Analyse konnektionistischer Architekturen und Modelle und ihre Applikation auf Paradigmen der Psychologie", Gesamtprädikat: Summa cum laude. Im November 2004 Auszeichnung mit dem "Dr.-Eduard-Martin-Preis" in Anerkennung hervorragender wissenschaftlicher Leistungen im Rahmen der Promotion.
  • Ab 01.08.2006 Ernennung zum Akademischen Rat.
  • Seit 01.10.2008 Ernennung zum Akademischen Oberrat.
  • Seit 07.07.2010 Privatdozent (Kumulative Habilitation, Venia Legendi für das Fach Psychologie); Folien der Antrittsvorlesung "Zur Methodologie, Methodik und zu den Methoden in den
    empirischen Humanwissenschaften - Eine kritische Betrachtung": hier.
  • Seit 27.08.2013 Ernennung zum Akademischen Direktor.
  • Seit 21.07.2016 Außerplanmäßiger Professor in der Fachrichtung Psychologie.

Gegenwärtige Tätigkeiten:

  • Vorsitzender des Diplom-, Bachelor- und Masterprüfungsausschusses Psychologie
  • Leiter des Prüfungsamtes Psychologie
  • Studienfachberater der Fachrichtung Psychologie (Sprechstunden Mo und Do von 09.30 - 11.00)
  • Studiengangsverantwortlicher für Bachelor- und Masterstudiengänge ab dem WS 07/08
  • HIS-POS Beauftragter
  • Administrator des CIP-Pools (Rechner-Pools) der Fachrichtung Psychologie
  • Mitglied im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät III
  • Stellv. Mitglied im Studienausschuss der Universität des Saarlandes
  • Lehre im Umfang von 4 SWS in den Bereichen Allgemeine Psychologie, Methodenlehre, Forschungsmethoden, Psychodiagnostik und Evaluation und Kognitive Psychologie
  • Prüfer und Dozent in den Fächern Forschungsmethoden und Psychodiagnostik und Evaluation.

Forschungsschwerpunkte:

Mitarbeit (1988-1990) am Programmsystem APLICAT, das 1990 von der Akademischen Software-Kooperation (Universität Karlsruhe) mit einer Urkunde für anerkennenswerte Leistungen ausgezeichnet wurde; 1990-1992 eigenständige Weiterentwicklung und Neukonzeption des Programmsystems APLICAT Volume 2, gefördert durch die Volkswagenstiftung (Programm zur Förderung der Geisteswissenschaften). Erneute Auszeichnung mit einer Urkunde für herausragende Leistung und Teilnahme an der Endausscheidung zum Deutsch-Österreichischen Hochschul-Software-Preis 1993.

Besondere Interessengebiete liegen in der interdisziplinären Kognitionswissenschaft und Kognitionspsychologie, insbesondere der konnektionistischen Modellierung kognitiver Prozesse. Aktuelle Forschungsinteressen beziehen sich auf dynamische, d.h. zeitveränderliche Aspekte von Kognition und den zugehörigen methodischen Werkzeugen. Im didaktisch-pädagogischen Bereich liegen besondere Interessenschwerpunkte in Konzeptentwicklungen zur empirischen Methodenlehre und Statistik und der rechnergestützen Methodenausbildung auf der Grundlage üblicher Statistiksoftware (insbesondere SPSS, SAS und STATISTICA).

Empirische Forschungstätigkeiten:

  • Seit 01.01.1996 Mitarbeit im Forschungsprojekt "Infektionsprophylaxe im Niedersächsischen Justizvollzug" an der Universität Oldenburg. Aufgaben liegen in der Entwicklung eines Forschungsdesigns, der Entwicklung und Gestaltung eines Erhebungsinstrumentariums, der Entwicklung eines Auswertungsprogramms, der statistischen Analyse und in der schriftlichen/grafischen Aufbereitung der Forschungsergebnisse..
  • Seit 01.01.1995 Mitarbeit im Forschungsprojekt "Evaluation prädiktiver Faktoren bei Frauen mit Osteoporose hinsichtlich Symptomatologie und Lebensqualität (EPOS)" am Institut für Klinische Osteologie bei Prof. Dr. H.W. Minne (Klinik Der Fürstenhof, 31812 Bad Pyrmont).Das Projekt untersucht in interdisziplinärer Form Faktoren, die die Befindlichkeit, die Symptomatologie, Limitationen im Alltag, das Schmerzerleben und die Lebensqualität bei Osteoporose bestimmen und vorhersagen können. Es sollen prädiktive Faktoren extrahiert werden, die die Entwicklung des Krankheitsbildes und der Lebensqualität voraussagen. Aus diesen Ergebnissen sollen neue Therapiekonzepte abgeleitet werden. Die Studie ist als Längsschnitt konzipiert und basiert auf einem umfangreichen Untersuchungsinstrumentarium, das eine medizinische Erhebung, eine Messung körperlicher Aktivitäten und Leistungsparameter und die Erhebung psychosozialer Aspekte (einschließlich eines homöopathischen Teils) beinhaltet. Der persönliche Aufgabenbereich im Projekt liegt in der methodischen und statistischen Beratung, in der Entwicklung eines Auswertungsprogramms, in der statistischen Auswertung und im Erstellen und Ausarbeiten von Projektberichten und Tagungsbeiträgen.
  • Seit dem 01.10.1997 Mitarbeit im DFG-Forschungsprojekt "Problemlösestrategien bei räumlichen geometrischen Aufgaben mit konkretem oder computersimuliertem Material" an der Universität Oldenburg.

Lehre:

Überblick über die Bereiche der Psychologie (Vorlesung, VD)
Inhalt: Nach einer ersten Begriffsbestimmung wird ein Überblick über die Entwicklung und Struktur des Faches Psychologie einschließlich der verwendeten Methoden gegeben. Dazu wird die Psychologie in das Gefüge anderer Wissenschaften eingeordnet. Mit Blick auf die wichtigsten Tätigkeitsfelder wird der Beruf des Psychologen charakterisiert und seine Stellung in der Arbeitswelt diskutiert. An den typischen Einsatzfeldern orientiert werden schließlich die Bereiche Klinische Psychologie und Psychotherapie, Arbeits- und Organisationspsychologie, Pädagogische Psychologie, Lehre und Forschung, Markt-, Kommunikations- und Medienpsychologie, Forensische und Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie und neuere Tätigkeitsfelder in ihren Grundzügen vorgestellt. Den Abschluss des ersten Teil bildet ein hochschulorientierter Überblick über die Schwerpunktsetzungen und Profilbildungsmöglichkeiten während des Studiums
Folien: V0; V1;V1a; V1b; V1c; V2; V3; V4a; V4b; V4c; V4de; V4f; V4g; V4h; V4i; V4x
Empfohlene Literatur:
Bourne, L.E. & Ekstrand, B.R. (2005). Einführung in die Psychologie. Eschborn: Klotz.
Lindner, I. (2003). Studienführer Psychologie. Würzburg: Lexika Verlag.
Myers, D.G. (2005). Psychologie
. Heidelberg: Springer-Verlag.
Schütz, A., Selg, H. & Lautenbacher, S. (Hrsg., 2005). Psychologie. Stuttgart: Kohlhammer.
Zimbardo, P.G. & Gerrig, R.J. (2004). Psychologie
. München: Pearson Studium.

Forschungsmethoden I - Strategien und Konzepte (Vorlesung, HD)
Inhalt:
In dieser Überblicksveranstaltung wird in einem ersten Teil für empirische Arbeiten gezeigt, wie nach Maßgabe wissenschaftlicher Standards Hypothesen entwickelt und überprüft werden. Entscheidende Aspekte wie das Aufstellen neuer Theorien, die Modifikation bestehender Theorien, das Entwerfen von Untersuchungsplänen, die Erhebung und Auswertung quantitativer und qualitativer Daten und schließlich das Anfertigen von Untersuchungsberichten werden aufgezeigt. Die Veranstaltung ergänzt in dieser Hinsicht Veranstaltungen zur Multivariaten Statistik und zur Diplomanden-Betreuung.
In einem zweiten Teil werden spezifische Forschungsmethoden vorgestellt, die in der allgemeinen Stichprobenstatistik häufig zu kurz kommen, u. a. Verfahren für Einzelfalluntersuchungen und zur Zeitreihenanalyse.

Folien (in Überarbeitung): F0; F1; F2; F3; F4; F5
Empfohlene Literatur:

- Grundlagen
Bortz, J. & Döring, N. (2006). Forschungsmethoden und Evaluation. 4. Auflage. Berlin: Springer.
Eid, M., Gollwitzer, M. & Schmitt, M. (2010). Statistik und Forschungsmethoden: Lehrbuch. Weinheim: Beltz PVU.
Renkewitz, F. & Sedlmeier, P. (2007). Forschungsmethoden und Statistik in der Psychologie. München: Pearson.
Stier, W. (1999). Empirische Forschungsmethoden. Berlin: Springer.
- Ergänzungen
Bortz, J. Lienert, G.A. & Boehnke, K. (2008). Verteilungsfreie Methoden in der Biostatistik. 3. Auflage. Berlin: Springer.
Bortz, J. & Lienert, G.A. (2008). Kurzgefasste Statistik für die klinische Forschung. Berlin: Springer.
Pospeschill, M. (2006). Statistische Methoden. Strukturen, Grundlagen, Anwendungen. Heidelberg: Spektrum Elsevier. 
- Weiterführende Literatur
Cohen, J. (1998). Statistical power analysis for the behavioral sciences. Erlbaum.
Edgington, E. (1995). Randomization Tests. Dekker.
Franklin R.D., Allison, D.B., Gorman, B.S., (1996). Design and Analysis of Single Case Research. Erlbaum.
Kazdin, A.E., (1982). Single – Case Research Designs. Oxford University Press.
Todman, J.B., Dugard, P. (2001). Single – Case and Small-n Experimental Designs. Erlbaum.
Prüfungsanforderungen zum Fach Forschungsmethoden und Psychodiagnostik und Evaluation.

SPSS für Einsteiger - Univariate Analyseverfahren (Übung/Praktikum, VD)
Inhalt: Diese Übung bietet eine grundlegende Einführung in SPSS, einem Statistikprogramm zur statistischen Analyse und grafischen Darstellung empirischer Daten. Neben der Handhabung des Systems werden (1) deskriptive Maße zur explorativen Datenanalyse und (2) verschiedene univariate statistische Testverfahren vorgestellt und anhand von zahlreichen Übungsaufgaben demonstriert und selbständig geübt.
Beispiel- und Übungsdatensätze: spssdat.zip
Aufgabenblatt: Aufgabenblatt.pdf
Empfohlene Literatur: Pospeschill, M. (2009). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren.
8. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

SPSS für Fortgeschrittene - Multivariate Analyseverfahren (Übung/Praktikum, HD)
Inhalt: In dieser Übung werden spezifische Analyseverfahren zur Multivariaten Statistik mit SPSS vorgestellt und anhand exemplarischer Datensätze demonstriert. Um den Einstieg zu erleichtern, werden im ersten Teil der Übung kurz die Grundlagen von SPSS rekapituliert. Im zweiten Teil wird eine kompakte Übersicht der univariaten statistischen Verfahren unter besonderer Berücksichtigung ihrer Funktion im Kontext multivariater Statistik gegeben. Der dritte Teil behandelt eingehend multiple und multivariate Prozeduren, u.a. multiple und multivariate Varianzanalysen, multiple und logistische Regression, Faktoren- und Hauptkomponentenanalyse, Clusteranalyse, Diskriminanzanalyse, Multidimensionale Skalierung.
Beispiel- und Übungsdatensätze: spssdat.zip
Syntaxbeispiele:syntaxbsp.sps
Aufgabenblatt: Aufgabenblatt.pdf
Ergebnisse der letzten Lehrevaluation: 1601.ppt
Empfohlene Literatur: Pospeschill, M. (2009). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren.
8. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.
Prüfungsanforderungen im Fach: Forschungsmethoden

Methodisch-statistische Beratung von Diplomanden (Übung, HD)
Inhalt: Dieses Beratungsangebot richtet sich an StudentInnen der Psychologie im zweiten Studienabschnitt, die eine individuelle Beratung zu empirischen Arbeiten benötigen. In der Beratung können folgende Hilfestellungen gegeben werden: Festlegen von Gestaltungskriterien für Untersuchungsinstrumente, die quantitativ oder qualitativ ausgewertet werden sollen; Untersuchungsplanung und -techniken einer empirischen Datenerhebung; Festlegen von Kriterien für eine EDV-gerechte Aufbereitung von Daten; Strategien bei der computergestützten Datenanalyse; Auswahl angemessener statistischer uni- und multivariater Verfahren, ihr Einsatz und ihre Interpretation.
Anmerkung: Interessenten werden dringend gebeten, dieses Angebot frühzeitig wahrzunehmen, d.h. bereits bei der Planung einer empirischen Arbeit (z.B. im Rahmen der Semesterarbeit) und nicht erst nach der Datenerhebung (und erster fehlgeschlagener statistischer Auswertungsversuche).

Vertiefung psychodiagnostischer Methoden und Strategien (Seminar, HD)
Inhalt: Jenseits bekannter Curricula und Lehrbücher stellt sich für Studierende häufig die Frage, wie sich komplexe Inhaltsgebiete optimal strukturieren, ordnen und damit bedeutungsvoll lernen lassen (anstatt sie auswendig zu lernen). Am Themengebiet "Psychologische Diagnostik und Evaluation" soll dies exemplarisch gezeigt und vor allem mit speziellen Visualisierungs- und Strukturierungstechniken geübt werden.
Ziel des Seminars ist es, einen strukturellen Überblick zu erarbeiten, der das Themengebiet in seine zentralen Teilgebiete differenziert und systematisch aufarbeitet, die zentralen Begriffe extrahiert und ihre Relationen aufzeigt und damit schließlich die Struktur des gesamten Gebietes darstellt. Erfreuliche "Nebenwirkung" sollte sein, dass der Stoff leichter erlernbar und vor allem verstehbar wird; nur dies garantiert bekanntlich einen nachhaltigen Lernerfolg (denn das Gehirn verlangt nach Bedeutungen).
Die dabei erarbeiteten Strukturierungsergebnisse sollen allen Seminarteilnehmer/inn/en zur Verfügung gestellt werden.
Folgende Themengebiete sind geplant (vorläufig):
(1) Exkurs 1: Strategien für nachhaltiges Lernen - Implikationen einer angewandten Neurodidaktik ("Neural Learning Crash Course")* Folien: ND 01; ND 02; ND 03; ND 04; ND 05
(2) Exkurs 2: Vernetzes Wissen - Techniken der Wissenskartierung und des Wissensmanagements ("Concept Mapping Crash Course")* Folien: CM 01; CM 02; CM 03; CM 04; CM 05; CM 06; CM 07
(3) Definitions- und Strukturierungsversuch "Psychodiagnostik"* (Concept Maps finden sich in: Pospeschill, M. & Spinath, F.M. (September 2009). Psychologische Diagnostik. UTB basics)
(4) Qualitätsanforderungen an psychologische Tests
(5) Konstruktionsprinzipien psychologischer Tests
(6) Deskriptive Evaluation von Items und Testwertverteilungen
(7) Struktur der Klassischen Testtheorie
(8) Methoden der Reliabilitätsbestimmung, Arten von Validität und ihre Beziehungen
(9) Struktur der Item-Response-Theorie
(10) Differenzierung und Systematik diagnostischer Testverfahren
(11) Phasen diagnostischer Begutachtung
(12) Aufgabenstruktur einer Diagnostik in der Arbeits- und Organisationspsychologie
(13) Aufgabenstruktur einer Diagnostik in der Klinischen (Neuro-)psychologie
(14) Aufgabenstruktur einer Diagnostik in der Pädagogischen Psychologie
(15) Meta-Analyse und Validitätsgeneralisierung
(16) Differenzierung von Problemfeldern diagnostischer Prognosen
* diese Themen werden vom Dozenten vorgestellt.

Voraussetzungen: Abgeschlossenes Vordiplom, idealerweise wurden bereits die einführenden Vorlesungen (Grundlagen und Anwendungen) zur Psychodiagnostik besucht.
Teilnehmer: Psychologie-Studierende im Diplomstudiengang
Leistungspunkte: 5 LP bei Erwerb eines Leistungsnachweises und 1 LP bei regelmäßiger, aktiver Teilnahme
Leistungskontrolle: Referat und regelmäßige Teilnahme
Überblicksfolie: P0; Road-Map: P01

Testtheorie und Testkonstruktion (Vorlesung+Übung, Bachelor)
Inhalt: Die Vorlesung vermittelt eine Einführung in die methodischen und statistischen Grundlagen
psychodiagnostischer Verfahren. Themen sind: Theorien und Modelle psychometrischer Tests (Klassische
Testtheorie, Item-Response-Theorie, Kriteriumsorientierte Tests), Aspekte der Testplanung und
-konstruktion (Erhebungsmerkmale eines Tests, Geltungsbereich eines Tests, Konstruktionsstrategien
von Tests, Konstruktionsweisen von Items, Systematische Fehler bei der Itembearbeitung, Prinzipien
der Itemformulierung, Erprobung des Itempools), Kriterien der Testüberprüfung (Itemschwierigkeit,
Itemvarianz, Trennschärfe, Homogenität),die Gütekriterien psychometrischer Tests (Objektivität, Reliabilität, Validität, Nebengütekriterien) und die zugehörigen statistischen Analyseverfahren (Exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalyse, Methoden der Reliabilitätsbestimmung). In der Übung werden die Kenntnisse zur Testkonstruktion aus der Vorlesung angewendet, um Skalen zu Fragebögen und Tests zu konstruieren, zu erproben und statistisch auszuwerten.
Folien SoSe 2011: T1; T2; T3; T4; T5; T6; T7; T8[Klausurvorbereitung] (Arbeitsblätter zur Übung: U1, A1, A2, A3, A4, A5, Folien zur Übung: AX)
Empfohlene Literatur: Pospeschill, M. (2010). Testtheorie, Testkonstruktion, Testevaluation. Stuttgart: Reinhardt-Verlag. (weitere Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben)

Planen, Testen und Entscheiden (Vorlesung, Master)
Folien WiSe 2016/17: PTE (alte Foliensätze verlieren ihre Gültigkeit)
Prüfungsliteratur wird in der Vorlesung bekannt gegeben

Small N - Single N: Versuchsdesigns und Verfahren für kleine Stichproben und Einzelfälle im Kontext klinischer unddiagnostiscdher Anwendungen (Seminar, Master)
Inhalt: Kleine Stichproben und Merkmale mit fraglichen Verteilungseigenschaften stellen bei der statistischen Auswertung ein besonderes Problem dar. Die Statistik liefert in diesem Zusammenhang einerseits verteilungsfreie Verfahren, die bei kleinen Stichproben und nicht normalverteilten Merkmalen eingesetzt werden können (u.a. U-Test, Fisher's Exact Test, Vorzeichen-Test, Friedman Rangvarianzanalyse, Wampold-Worsham-Test, Marascuilo-Busk-Test etc.), andererseits Techniken zur Visual Inspection, um die Daten grafisch zu veranschaulichen und schließlich Prozeduren, die (neben den nonparametrischen Tests) speziell für Einzelfallstudien (n = 1) verwendet werden können (Randomisierungstests und Zeitreihenanalysen). Insbesondere für Small Samples und Single-Case-Designs bedarf es dazu besonderer experimenteller Messwiederholungsdesigns (AB, ABAB Pläne etc.) und/oder spezifischer Ranking-Prozeduren, um eine statistische Auswertung vornehmen zu können.
Materialien: werden direkt im Seminar bekanntgegeben und verteilt

Sonstige Veranstaltungen:

Graduiertenprogramm (GradUS): Empirisches Arbeiten und methodisch statistische Beratung
Inhalt: Fehlerfreies empirisches Arbeiten stellt in vielen Forschungskontexten und Fächern eine elementare Herausforderung dar, die auch bei der Beurteilung der Wissenschaftlichkeit einer Doktorarbeit zentrales Gewicht besitzt. 
Dieser Kurs richtet sich daher in einem ersten Teil (drei Plenumssitzungen à 2 Std.) auf allgemeine Planungsaspekte des empirischen Forschens wie das Herleiten wissenschaftlicher Fragestellungen, Begriffsdefinitionen gemäß wissenschaftlicher Theorien, der Hypothesenbildung und der Untersuchungsplanung. 
In einem zweiten Teil besteht die Möglichkeit zu einem individuellen, methodisch-statistischen Beratungsgespräch als Einzeltermin. Dabei können folgende Hilfestellungen gegeben werden: - Festlegen von Gestaltungskriterien für Untersuchungsinstrumente, die quantitativ oder qualitativ ausgewertet werden sollen, -Untersuchungsplanung und Techniken einer empirischen Datenerhebung, - Festlegen von Kriterien für eine EDV-gerechte Aufbereitung von Daten, Strategien bei der computergestützten Datenanalyse, -Auswahl angemessener statistischer uni- und multivariater Verfahren, ihr Einsatz und ihre Interpretation.
Dieses Angebot richtet sich an Doktoranden aller Fachrichtungen, die empirisch arbeiten oder in ihrer Promotionsforschung methodisch-statistische Fragestellungen bearbeiten.
Folien: GR1; GR2; GR3; GR4; GR5; GR6

Graduiertenprogramm (GradUS): Einführung in IBM SPSS Statistics für Doktoranden
Inhalt: In diesem Workshop wird eine Einführung in den Umgang mit dem Statistikprogramm IBM SPSS Statistics (früher: SPSS) und in ausgewählte Analyseverfahren zur explorativen, uni- und multivariaten Statistik gegeben sowie anhand exemplarischer Datensätze veranschaulicht. Im ersten Teil des Workshops wird eine praktische Anleitung zum Umgang, zur Strukturierung und zur Organisation von Textdaten und numerischen Daten gegeben. Der zweite Teil behandelt in kompakter Form explorative und deskriptive Techniken der Datenanalyse und Datenvisualisierung. Der dritte Teil zeigt und demonstriert einfache und komplexe statistische Verfahren, die sich sowohl für exploratorische Zwecke als auch zur inferenzstatistischen Absicherung von Hypothesen einsetzen lassen. Dieses Angebot richtet sich an Doktoranden aller Fachrichtungen, die Grundkenntnisse über statistische Verfahren haben und sich in das Programm IBM SPSS einarbeiten möchten.

Graduiertenprogramm (GradUS): Methodisch-statistische Einzelberatung für empirisch arbeitende Doktoranden
Inhalt: Fehlerfreies empirisches Arbeiten stellt in vielen Forschungskontexten und Fächern eine elementare Herausforderung dar, die auch bei der Beurteilung der Wissenschaftlichkeit einer Doktorarbeit zentrales Gewicht besitzt. Die methodische und statistische Herangehensweise in einem empirischen Promotionsprojekt wird idealerweise im intensiven Austausch mit Betreuern und Fachkollegen geplant. Allerdings bietet nicht jeder individuelle Forschungskontext ein optimales Ausmaß an Diskussion (z.B. im Rahmen eines Doktorandenkolloquiums) über empirisch-methodische Erfordernisse des Dissertationsvorhabens. Dieses Einzelberatungsangebot von GradUS bietet Promovierenden aller Fachrichtungen der UdS die Möglichkeit, sich während eines ca. einstündigen Termins mit einem Experten über allgemeine und spezifische Aspekte der Untersuchungsplanung, Durchführung bzw. Datenerhebung sowie Auswertung des eigenen Forschungsprojekts zu unterhalten und nach individuell passenden Problemlösungen zu suchen.
Weitere Einzelheiten hier.

 

Informationen zum Studium Psychologie:

Hochschulinformationsbesuch: Folien zur Informationsveranstaltung Psychologie: hier klicken (PDF)

Weitere Informationsseiten:

Veröffentlichungen:

Monographien

Pospeschill, M. & Siegel, R. (2017). Methoden für die diagnostische Praxis und gutachterliche Tätigkeit. Ein Praxisbuch für die digitale Datenauswertung. Berlin: Springer.

Wentura, D. & Pospeschill, M. (2015). Multivariate Statistische Verfahren. Wiesbaden: VS Verlag.

Pospeschill, M. (2013). Empirische Methoden in der Psychologie. Stuttgart: Reinhardt-Verlag (UTB).

Pospeschill, M. (2012). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 10. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2010). Testtheorie, Testkonstruktion, Testevaluation. Stuttgart: Reinhardt-Verlag (UTB). ( Errata-Liste )

Pospeschill, M. (2010). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 9. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. & Spinath, F.M. (2009). Psychologische Diagnostik. Stuttgart: Reinhardt-Verlag.

Pospeschill, M. (2009). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 8. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2007). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 7. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2006). Statistische Methoden. Strukturen, Grundlagen, Anwendungen in Psychologie und Sozialwissenschaften. Heidelberg: Elsevier Spektrum Akademischer Verlag.
( Errata-Liste )

Pospeschill, M. (2006). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 6. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2005). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 5. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2004). Konnektionismus und Kognition. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer Verlag.

Pospeschill, M. (2004). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 4. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2002). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 3. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2001). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 2. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Pospeschill, M. (2000). SPSS - Durchführung fortgeschrittener statistischer Verfahren. 1. überarbeitete Auflage. Hannover: RRZN.

Meyenberg, R., Stöver, H., Jacob, J. & Pospeschill, M. (1999). Infektionsprophylaxe im Niedersächsischen Justizvollzug. Band 3: Abschlußbericht des Modellprojektes. BIS der Universität Oldenburg.

Pospeschill, M. (1997). Praktische Statistik mit APLICAT. Eine interaktive Software zur empirischen Datenanalyse. Weinheim: Psychologie Verlags Union.

Meyenberg, R., Stöver, H., Jacob, J. & Pospeschill, M. (1997). Infektionsprophylaxe im Niedersächsischen Justizvollzug. Band 2:Zwischenbericht zum Modellprojekt. BIS der Universität Oldenburg.

Pospeschill, M. (1996). Praktische Statistik. Eine Einführung mit Anwendungsbeispielen. Weinheim: Psychologie Verlags Union.

Meyenberg, R., Stöver, H., Jacob, J. & Pospeschill, M. (1996). Infektionsprophylaxe im Niedersächsischen Justizvollzug. Band 1: Eröffnungsbericht zum Modellprojekt. BIS der Universität Oldenburg.

Pospeschill, M. (1992). APLICAT V2 - A Programming Language in Computer Aided Teaching - Volume 2 - Benutzerhandbuch. Oldenburg: Universität Oldenburg.

Pospeschill, M. (1992). APLICAT V2 - A Programming Language in Computer Aided Teaching - Volume 2 - Programmiererhandbuch. Oldenburg: Universität Oldenburg.

Buchkapitel und -beiträge

Zimmer, H.D., Frings. C., Mecklinger, A., Opitz, B., Pospeschill, M. & Wentura, D. (Eds.). Cognitive Science 2007. Processdings of the 8th Annual Conference of the Cognitive Science Society of Germany. Saarbrücken, Online: http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2008/1185/, URN: urn:nbn:de:bsz:291-psydok-11856.

Frings. C., Mecklinger, A., Opitz, B., Pospeschill, M., Wentura, D. & Zimmer, H.D. (2007). Kognitionsforschung 2007. Beiträge zur 8. Jahrestagung der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft. Aachen: Shaker.

Pospeschill, M. (1998). Wissen. In S. Grubitzsch & H. Weber (Hrsg.), Psychologische Grundbegriffe. Reinbek: Rowohlt Verlag.

Hartmann, J., Jöckel, St., Pospeschill, M. & Reiss, K. (1998). Ein Phasenmodell des Problemlösens bei einer raumgeometrischen Aufgabe. In M. Neubrand (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 1998. Hildesheim: Franzbecker.

Pospeschill, M. (1996). Schreiben mit Maschinen. In H. Günther & O. Ludwig (Hrsg.), Schrift und Schriftlichkeit. Writing and Its Use. Ein interdisziplinäres Handbuch internationaler Forschung. Berlin, New York: Walter de Gruyter.

Pospeschill, M. (1993). Wissensrepräsentation und Bedeutung: Gedächtnispsychologische Aspekte komplexer Wissensstrukturen. In Forschergruppe "Interdisziplinäre Kognitionsforschung der Universitäten Bremen und Oldenburg" (Hrsg.), Bedeutung und Bedeutungsentstehung. Schriftenreihe der Forschergruppe Interdisziplinäre Kognitionsforschung", Band II.

Pospeschill, M. (1992). Rechnerunterstützte Methodenausbildung in der Psychologie - Ein Integrationsversuch von Lehre und Software am Beispiel des Programmsystems APLICAT. In K. Dette, D. Haupt & C. Polze (Hrsg.), Multimedia und Computeranwendungen in der Lehre. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag.

Nachreiner, F., Mesenholl, E., Bertram, M., Eilers, K., Evers, A., Möhlmann, D., Pospeschill, M., und Sander, B. (1992). Bilanzierung vorliegender Forschungsergebnisse zur Arbeit an Bildschirmgeräten (Forschungsbericht an den BMFT). Oldenburg: Carl von Ossietzky Universität.

Zeitschriftenbeiträge

Schneider, J., Pospeschill, M. & Ranger, J. (2005). Does self-consciousness mediate between inner self-talk and self-knowledge? Psychological Reports, 96, 387-396.

Glüer, M., Minne, H. W., Glüer, C. C., Lazarescu, A. D., Pfeifer, M., Perschel, F. H., Fitzner, R., Pollähne, W., Schlotthauser, T. & Pospeschill, M. (2005). Prospective identification of postmenopausal osteoporotic women at high vertebral fracture risk by radiography, bone densitometry, quantitative ultrasound, and laboratory findings: Results from the PIOS study. Journal of Clinical Densitometry, Volume 8, Issue 4, 386-395.

Pfeifer, M., Begerow, B., Minne, H.W., Pospeschill, M., Schlotthauer, T., Scholz, M., Lazarescu, A.D. & Pollähne, W. (2001). Vitamin D status, trunk muscle strength, body sway, and fractures among 237 postmenopausal women with osteoporosis. Exp Clin Endocrinol Diabetes, 109, 87-92.

Begerow, B., Pfeifer, M., Pospeschill, M., Scholz, M., Schlotthauer, T., Lazarescu, A., Pollähne, W. & Minne, H.W. (1999). Time since vertebral fracture: an important variable concerning quality of life in patients with postmenopausal osteopororsis. Osteoporos Int, 10, 26-33.

Pospeschill, M. & Reiss, K. (1999). Phasenmodell sich entwickelnder Problemlösestrategien bei räumlich-geometrischem Material. In: Journal für Mathematikdidaktik, 20, H. 2/3, 166-185.

Pospeschill, M. (1996). APLICAT: Ein Programm zur interaktiven Datenanalyse und Modellierung. In: Newsletter der Fachgruppe Methoden, Jahrgang IV, Nr. 1.

Vorträge und Poster

Reiss, K. & Pospeschill, M. (1998). Phasenmodell sich entwickelnder Problemlösestrategien bei räumlich-geometrischem Material. Vortrag am Fachbereich Mathematik der Universität Osnabrück, 9.2.1998.

Hartmann, J., Jöckel, St., Pospeschill, M. & Reiss, K. (1998). Ein Phasenmodell des Problemlösens bei einer raumgeometrischen Aufgabe. Vortrag auf der Jahrestagung für Didaktik der Mathematik in München, März 1998.

Hartmann, J., Jöckel, St., Pospeschill, M. & Reiss, K. (1998). Die Entwicklung von Problemlösestrategien bei räumlichen geometrischen Aufgaben mit konkretem oder computersimuliertem Material. Poster auf der Jahrestagung für Didaktik der Mathematik in München, März 1998.

Scholz, M., Pospeschill, M., Minne, H. et al. (1997). Pyrmont EPOS-Study: Does the physical lesion determine quality of life? 25th Euopean Symposium on Calcified Tissues Harrogate International Centre. UK; April 1997.

Scholz, M., Asche, B., Minne, H., Pospeschill, M., et al. (1996). Pyrmont EPOS-Study: Symptomatology and quality of life in patients with osteoporosis. World congress on Osteoporosis. Psu 156. Amsterdam, May 1996.

Scholz, M., Begerow, B., Asche, B., Minne, H., Pospeschill, M., et al. (1996). Pyrmont EPOS-Study: Sense of coherence - a variable in the perception of pain in patients with osteoporosis. 18. Jahrestagung der American Society of Bone and Mineral research. Su 705. Seattle, Sep 1996 und 12. Jahrestagung der Sektion Calciumregulierende Hormone und Knochenstoffwechsel M 17. Heidelberg, Okt. 1996 und 21. Deutscher Schmerzkongreß. P.3.1. Köln, Okt.1996.

Begerow, B., Scholz, M., Pfeifer, M., Minne, H., Pospeschill, M., et al. (1996). Pyrmont EPOS-Study: Time since last fracture: an important variable for the inquiry of quality of life in patients with postmenopausal osteoporosis. 18. Jahrestagung der American Society of Bone and Mineral research. Su 706. Seattle, Sep 1996 und 12. Jahrestagung der Sektion Calciumregulierende Hormone und Knochenstoffwechsel Heidelberg, Okt. 1996.