Medien- und Organisationspsychologie
Die Arbeitseinheit Medien- und Organisationspsychologie
bildet Psychologiestudenten für eine berufliche Tätigkeit
in den Bereichen (Individual- und Massen-) Medien und/oder
(Profit- und Nonprofit-) Organisationen aus. Die Kombination
beider Fächer vermittelt eine spezifische, so nur in
Saarbrücken zu erwerbende Qualifikation, die zu medienpsychologisch
relevanten Tätigkeiten in Organisationen (z. B. im
PR-Bereich) oder zu organisationspsychologisch relevanten
Tätigkeiten in Medieninstitutionen (z. B. in der Weiterbildung)
befähigt. Das Lehrangebot der AE wird ergänzt
durch Kooperationen mit den Studiengängen Kommunikations-
und Medienmanagement und Historisch orientierte Kultur-wissenschaft
an der UdS sowie dem Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs-
und Organisations-psychologie an der Universität Trier.
Die AE ist bemüht, das Lehrangebot wie die Prüfungsanforderungen
verlässlich, praxisre-levant und transparent zu gestalten:
Dazu dienen ein Curriculum (u.a. mit zwei Lehraufträgen
pro Semestern für externe Praktiker), moderne Präsentationstechniken
in einem Multimedia-Seminarraum, speziell für die
Einführungsvorlesungen geschriebene Bücher,
die Online-Verfügbarkeit von Lehrmaterialien, explizite
Anforderungskataloge für Seminare und Prüfungen,
regelmäßiges Feedback für Studenten und
Lehrende, ein Fragenkatalog für die schriftliche
und mündliche Prüfung, intensive Betreuung der
Diplomanden, eine enge inhaltliche und organisatorische
Verzahnung von Forschung und Lehre, die Einbindung von
Studenten in außeruniversitäre Kooperationen
mit Medienorganisationen und Firmen sowie regelmäßige
Kontakte mit den ehemaligen Diplomanden.
Unsere Forschungsschwerpunkte liegen in der medienpsychologischen
Grundlagenfor-schung im Gebiet der emotionalen Medienwirkungen,
hier untersuchen wir vor allem die Wirkungen von Gewalt
und Fragestellungen im Bereich der Kultivierungsforschung.
Ferner befassen wir uns mit computergestützten Formal-
und Inhaltsanalysen von TV- und Hörfunkangeboten.
In Forschungsprojekten für externe Auftraggeber werden
darüber hinaus praxisrelevante Probleme sowohl aus
der Medien- wie aus der Organisationspsychologie bearbeitet.
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