Wissenswertes

November 2008

Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie:
Dr. Carsten Vock ausgezeichnet

Auf der 125. Versammlung der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) in Tübingen (19. bis 22. September 2008) hat der Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker, Professor Dr. Klaus Müllen, dieses Jahr auch einen Nachwuchswissenschaftler der Saar-Universität ausgezeichnet: Dr. Carsten Vock erhielt für seine grundlegenden Forschungsarbeiten zur Entwicklung neuer cytotoxischer Organometallverbindungen für die Krebstherapie den Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie.

In seinem Vortrag „Rutheniumkomplexe als neue Hoffnung in der Krebstherapie“ stellte Carsten Vock in Tübingen seine Forschungsarbeiten zur Entwicklung neuer cytotoxischer Organometallverbindungen für die Krebstherapie vor, für die er mit dem diesjährigen Klaus-Grohe-Preis ausgezeichnet wurde. Die Resultate seiner Untersuchungen, die er an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne durchgeführt hat, wurden in fünf wissenschaftlichen Publikationen festgehalten, zwei davon veröffentlicht im Journal of Medicinal Chemistry.

Seit November 2007 ist Herr Dr. Vock Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pharmazeutische und Medizinische Chemie.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Carsten A. Vock

FR 8.2 – Pharmazeutische und Medizinische Chemie Universität des Saarlandes

Tel. (0681) 302-4215 E-Mail: c.vock@mx.uni-saarland.de

(Textquelle: Pressestelle der Universität, adaptiert)


Februar 2008

Erneute DFG-Förderung

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September 2007

Förderung der Pharmazeutischen und Medizinischen Chemie durch das BMBF im Rahmen des Exist-GO Bio-Wettbewerbs 2007

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April 2007
Das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes fördert die Entwicklung eines innovativen Therapieansatzes gegen Herzinsuffizienz im Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie

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März 2007

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Brustkrebs-Forschung an der Universität des Saarlandes

Ein neues Konzept zur möglichen Behandlung des östrogenabhängigen Brustkrebses wird derzeit von Professor Dr. Rolf W. Hartmann am Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie an der Saar-Uni untersucht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt diese Forschung für zunächst drei Jahre mit 460.000 Euro für Personal-, Sach- und Investitionsmittel.

Beim östrogenabhängigen Brustkrebs wird das Wachstum des Primärtumors und der Metastasen durch weibliche Geschlechtshormone, die Östrogene, stimuliert. Fehlen die Hormone, verlangsamt der Tumor sein Wachstum oder wird sogar kleiner. Das neuartige Konzept sieht vor, die Östrogen-Bildung gezielt am Ort des Tumors zu unterdrücken, während sie in anderen Geweben weniger stark beeinflusst wird.

Dazu entwickelt die Forschungsgruppe um Professor Rolf Hartmann Wirkstoffe für die Hemmung des Enzyms 17ß-HSD1. Dieses Enzym ist für die Bildung des stärksten Östrogens Östradiol verantwortlich. Zwar wird Östradiol auch von weiteren im menschlichen Körper vorkommenden Enzymen produziert. Da aber 17ß-HSD1 in vielen östrogenabhängigen Tumoren vermehrt gebildet wird, soll die Blockierung des Enzyms die Östrogen-Bildung gezielt im Tumorgewebe verringern.

Ein Vorteil des Konzepts im Vergleich zu etablierten Behandlungsmethoden – zum Beispiel mit Aromatase-Inhibitoren, die zu einer totalen Östrogen-Blockade führen – ist unter anderem die Verringerung der Nebenwirkungsrate. Prinzipiell kommt dieser Ansatz auch für die Behandlung weiterer östrogenabhängiger Erkrankungen wie Endometriose in Frage. Von Seiten der DFG wird die Bedeutung der Forschungsarbeiten sowohl für die Grundlagenforschung als auch hinsichtlich einer möglichen therapeutischen Anwendung betont. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Martin Frotscher , Tel. (0681) 302-2724, E-Mail: m.frotscher@mx.uni-saarland.de oder

Prof. Dr. Rolf Hartmann , Tel. (0681) 302-2424, E-Mail: rwh@mx.uni-saarland.de

Auch die Bildzeitung hat sich in dem ihr eigenen Stil unseres Forschungsvorhabens angenommen

September 2005

Klaus-Grohe-Preis für Dr. Sarah Ulmschneider

Sarah Ulmschneider, Diplom-Chemikerin und von 2001 – 2005 Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pharmazeutische und Medizinische Chemie von Professor Dr. Rolf W. Hartmann, hat für ihre Doktorarbeit am 13. 09. 2005 den mit 2.500,- Euro dotierten Klaus-Grohe-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker erhalten.



Bild Sarah Ulmschneider

Inhalt ihrer Forschungen im Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie war die Entwicklung von neuen Wirkstoffen zur Behandlung der Herzmuskel­schwäche. Ihre Dissertation mit dem Titel „ Synthese, biologische Testung und Entwicklung eines Phamakophormodells von nichtsteroidalen Hemmstoffen der Aldosteronsynthase (CYP11B2) vom Typ heterocyclische Methylen-Tetrahydronaphthaline und -Indane“ hat sie im Sommer 2005 erfolgreich abgeschlossen.

Urkunde Sarah Ulmschneider

Der Klaus-Grohe-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) wird jährlich im Rahmen der Jahrestagung der GDCh an herausragende junge Wissenschaftler vergeben. Er wird für Arbeiten im interdisziplinären Wissenschaftsfeld der Medizinischen Chemie/Wirkstoffforschung verliehen. Ausgezeichnet werden dabei herausragende Doktoranden an deutschen Forschungsstätten und junge deutsche Wissenschaftler an ausländischen Forschungsstätten.

Herzlichen Glückwunsch an Sarah und viel Erfolg in ihrer neuen Wirkungsstätte bei der BASF in Ludwigshafen.

Weitere Informationen

Der Arbeitskreis Hartmann hat sich dem Forschungsverbund „Interdisziplinäre Klinische Forschergruppe zur Hepatitis C” angeschlossen.

22.06.2004

Joachim Jose erhält Wissenschaftspreis der SaarLB

Bild Joachim Jose

Dezember 2003
Dr. Eduard-Martin-Preis für Dr. Franck Picard Dr. Franck Picard erhielt für seine bei Prof. Hartmann angefertigte Dissertation „
In vivo active non-steroidal 5α-reductase inhibitors of the benzylidenepiperidine and biphenyl type: synthesis and biological evaluation (2002)” den Dr. Eduard-Martin-Preis. Am 10. Dezember 2003 zeichnete die Freundesverinigung der Universität des Saarlandes die besten Absolventen jeder Fakultät des Studienjahres 01/02 mit dem Dr. Eduard-Martin-Preis aus. Insgesamt wurden neun Promoventen geehrt. Bei dem Preis handelt es sich um eine Bronzeplastik in Form einer Eule, die von dem Saarbrücker Bildhauer Hans Schröder entworfen wurde. Sie stellt das Wappentier der hiesigen Universität dar und wird seit 1980/81 alljährlich an die besten Nachwuchswissenschaftler der Saar-Uni verliehen. Der Preis trägt den Namen des langjährigen Präsidenten der Vereinigung der Freunde der Universität des Saarlandes. Herzlichen Glückwunsch!!!

Preisverleihung

Montag, 24.11.2003

Dr. Joachim Jose jetzt Privatdozent

Am 21. November 2003 habilitierte sich Herr Dr. Joachim Jose in der Naturwissenschaftlichen Fakultät III, Pharmazeutische und Medizinische Chemie.

Nach seiner Antrittsvorlesung mit dem Thema „Molekulare Evolution – kann die moderne Wirkstoffforschung von der Natur lernen?” wurde ihm von Dekan Prof. Dr. H. Vehoff die Urkunde zur Lehrbefugnis und der Titel Privatdozent verliehen.

Der AK Hartmann gratuliert sehr herzlich!