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Prof. Dr. Ralf Busch

Forschungsschwerpunkt Metallische Massivgläser
 

METALLISCHE MASSIVGLÄSER

Eine neue Werkstoffklasse amorpher Metalle mit entscheidenden Alleinstellungsmerkmalen:

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Endformnahe Formgebung in Dauerformen

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Hohe Festigkeit (ca. 2 GPa) bei hoher elastischer Dehnung (ca. 2 %) und geringer Dämpfung

Die Glasbildungsfähigkeit und die außergewöhnliche Stabilität der massivglasbildenden Schmelzen gegenüber Kristallisation beruht auf vielkomponentigen eutektischen Legierungen mit sehr negativer Mischungsenthalpie. Dadurch ist es mittlerweile möglich, massive metallische amorphe Teile anzufertigen. Bei Kühlraten von bis zu 1 K/s ist die Möglichkeit gegeben, hoch technologische Komponenten von Dicken bis zu mehreren Zentimetern herzustellen.

In Ergänzung zu schmelzmetallurgischen Prozessen lassen sich Metallische Massivgläser auch mittels thermoplastischen Formens umformen. Durch viskoses Fließen sind kostengünstige endformnahe Produktionswege wie Prägen und Blasformen bei relativ geringen Temperaturen (je nach Legierung bei ca. 150 – 400 °C) möglich.

Am Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe liegen die Forschungsschwerpunkte auf folgenden Aspekten:

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Legierungsentwicklung und –optimierung

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Thermophysikalische Analyse

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Hochtemperatur - Hochvakuum - Viskositätsmessungen

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Herstellungsmethoden kristalliner und amorpher Halbzeuge

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Druckguss massivglasbildender Legierungen

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Thermoplastisches Formen amorpher metallischer Halbzeuge

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Stand: August 2011