Broker für Forex: So kann Geld mit dem Aktienhandel verdient werden

Egal, ob es um Begriffe wie Broker und Depot oder Order und Trade geht: Börsenneulinge finden sich in der, für sie völlig neuen, Welt oftmals nur schwerlich zurecht. Dabei sind die ersten Schritte gar nicht sonderlich kompliziert, aber Grundvoraussetzung dafür, dass man es später weit bringen kann. Was Renditejäger benötigen, um ihr Kapital zu vermehren und welche Fehler vermieden werden sollten, klärt dieser Artikel.

 Vermehrung des Kapitals
Wer mit dem Traden auch langfristig Geld verdienen möchte, sollte die Mathematik und Konzepte dahinter beherrschen.

Verständnis der grundlegenden Begriffe ist für den späteren Erfolg elementar

Es ist die Welt der Mythen und Träume – wer an der Börse sprichwörtlich auf das richtige Pferd setzt, kann sich finanzielle Unabhängigkeit erarbeiten. Viel Unklarheit herrscht jedoch gerade in Bezug auf die Basics, also all jene Begriffe, die ohnehin grundlegend dafür sind, dass sich später der Erfolg einstellt:

1.    Der Broker ist derjenige Anbieter, über den die einzelnen Geschäfte abgeschlossen werden   können
2.    Der Trade ist das einzelne Handelsgeschäft, das vom Trader initiiert wird
3.    Eine Order wird auch Wertpapierorder genannt und ist praktisch der Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge von Aktien

Um an der Börse mitmachen zu können, muss zunächst einmal ein Depot bei einer klassischen Bank oder einem Discountbroker eröffnet werden. Dabei können Leistungen, Konditionen und Gebühren sehr unterschiedlich sein – je nachdem, wie das Depot genutzt werden soll. Daher lohnt sich vorab ein genauer Vergleich der Angebote. Doch was kann überhaupt alles gehandelt werden?

•    Forex respektive Devisen
•    Aktien bzw. Wertpapiere
•    CFDs
•    Rohstoffe
•    Indizes
•    Anleihen

Während auf den Devisenhandel und die CFDs noch im nächsten Absatz eingegangen werden soll, sind viele vor allem klassisch an Aktien interessiert. Ist ein Unternehmen gesund, werden diese wertvoller, und je mehr Aktien man vorab erworben hat, umso höher ist der entstandene Gewinn bei einem Verkauf.

Neben dem Devisenhandel ist auch der Handel mit CFDs ziemlich lukrativ

Basiswerte sind unterschiedlich 
Mit CFDs wird der Handel von Differenzkontrakten umschrieben, der in Bezug auf verschiedene Basiswerte stattfinden kann.

Der Forexhandel hingegen wird auch Devisenmarkt genannt und hat den Handel mit Währungen als Grundlage. Auf dem größten Finanzmarkt der Welt werden immer Währungspaare gehandelt. Doch wie kommt der Gewinn beim Handel mit Devisen überhaupt zustande? Grundlage ist der sogenannte Wechselkurs, also derjenige Kurs, der zwischen zwei Währungen zueinander besteht und permanenten Schwankungen unterliegt. Diese Schwankungen kommen unterschiedlich stark zustande und werden von diversen Faktoren angestoßen:

1.    Dem allgemeinen Warenhandel
2.    Dem Zinsniveau
3.    Der Inflationsrate
4.    Import und Export

Sämtliche genannte Einflussfaktoren müssen beim Handel mit Devisen beachtet werden, weshalb es sich dabei durchaus um ein ambitioniertes Unterfangen handelt. Damit nun Privatkunden überhaupt Währungspaare handeln können, müssen sich diese des Forex-Brokers bedienen. CFD hingegen steht für „Contracts for Difference“, was übersetzt so viel wie „Differenzkontrakte“ bedeutet. Inhaber eines solchen Kontraktes sind jedoch nicht unmittelbar am Unternehmen beteiligt, sondern besitzen nur eine Forderung. CFD-Produkte sind jedoch allenfalls etwas für hinreichend informierte Anleger, weil die Anlagemöglichkeit als solches einen ausgeprägten spekulativen Charakter aufweist. Die auftretenden Kursschwankungen sind nämlich sehr hoch und erhebliche Verluste können in einer vergleichsweise kurzen Zeit entstehen.

Wahl des Brokers spielt beim Handel mit Aktien und Devisen wichtige Rolle

Nutzung des Smartphones 
Mittlerweile können Aktien vielfach dank der Existenz von Apps sogar per Smartphone gehandelt werden.

Vergleicht man hingegen den Handel von Aktien mit dem Devisengeschäft, so ergeben sich wiederum erhebliche Differenzen. Eine Aktie ist per Definition ein Anteil an einem Unternehmen. Ein Währungspaar hingegen kommt oftmals dem Vergleich zweier Volkswirtschaften nahe. Hinzu kommt, dass es im praktischen Handel zu Unterschieden dabei kommt, wie die Transaktionen stattfinden. Aktien werden an Börsen zu bestimmten Tageszeiten bevorzugt gehandelt, der Devisenmarkt hat jedoch permanent „geöffnet“ und kennt nicht einmal ein Wochenende. Unabhängig davon, für welche Handelsform man sich entscheidet, sollte im Rahmen der Ausarbeitung einer passenden Strategie auch der Frage nachgegangen werden, auf welchen Broker die Wahl fällt. Von diesen gibt es mittlerweile dank des Internets etliche, aber nicht alle bieten ihren Kunden identische Leistungen. So unterscheiden sich die geschäftlichen Ausrichtungen unter anderem in den nachstehenden Punkten:

  • Portfolio
  • Geschäftssitz
  • Tutorien
  • Support

 

Gute Broker gewähren darüber hinaus nicht nur Neukunden Bonus-Angebote, sondern lassen diese zumindest auf Nachfrage auch ihren Bestandskunden zukommen, um diese längerfristig an das Unternehmen binden zu können.

Risiko-Nutzen-Abwägung und eine gute Strategie sind beim Trading wichtig

Geschichte des Tradings

Aktien werden an der Börse schon seit langer Zeit gehandelt, sind aber durch das Internet stark in Mode gekommen. Infografikquelle: uni-saarland.de

Hinsichtlich der Strategie, die letztlich zum Gewinn führt, ist es natürlich erst einmal relevant, ob man sich für den Handel von Aktien oder Devisen entschieden hat. Die einzelnen Strategien sind hinsichtlich ihres Risikos unterschiedlich zu bewerten und bedürfen teilweise auch individueller Erfahrungen. Bei spekulativen Trades hilft es beispielsweise wenig, auch noch auf eine Strategie zu setzen, die ebenfalls spekulativen Charakter besitzt. Die nachstehende Tabelle gibt einen kurzen Überblick darüber, wie sich die strategische Ausrichtung beim Forexhandel von dem Aktienhandel unterscheidet:



So besagt die Momentumstrategie beim Aktienhandel etwa, dass der aktuelle Trend der Kursentwicklung beibehalten wird. Maßgeblich ist die relative Stärke einer Aktie, die sich aus der Performance innerhalb der letzten Monate ableiten lässt. Ist diese durchweg positiv, landet sie im Depot. Beim Forexhandel hingegen gibt es nicht weniger Strategien als bei den Aktien. Beliebt sind vor allem halbautomatisierte Ansätze, da sie eine gute Kombination aus Hilfestellung und Adaptionsmöglichkeit darstellen.

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