Gesundheit & Versicherung


Was tun, wenn die Familienversicherung nicht mehr haftet?
Für Studenten unter 25 Jahre spielt die persönliche Versicherung keine bedeutende Rolle, denn Sie sind bereits über die Familienversicherung mitversichert. Doch welche Möglichkeiten bieten sich, wenn einmal die Altersgrenze von 25 Jahren erreicht wurde und eine Versicherung abgeschlossen werden muss.

Studentische Krankenversicherung
Sollte die Familienversicherung nicht mehr greifen, muss auf die studentische Krankenversicherung zurückgegriffen werden. Für Studenten über 25 Jahre können sich allerdings der Wehrdienst oder die Ersatzleistung positiv auf die Altersgrenze der Familienversicherung auswirken. Sollte keine dieser Möglichkeiten der Verlängerung der Familienversicherung bestehen, bleibt nur die Möglichkeit die Monatsbeiträge der Krankenversicherung zu bezahlen. Der Beitrag der studentischen Krankenversicherung setzt sich dabei aus der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung zusammen. Der Beitrag für die Krankenversicherung beträgt derzeit 55,55€ und für die Pflegeversicherung 13,13€, sodass ein Gesamtbetrag von 77,90€ monatlich zu begleichen ist. Für Studenten mit Kindern wird reduzierter Betrag von 76,42€ fällig.

Über 30 Jährige Studenten
Wer über die Altersgrenze von 30 Jahren hinaus studiert, wird zudem mit zusätzlichen Kosten konfrontiert. Dies betrifft allerdings nur gesetzlich versicherte Studenten, für privatversicherte Studenten treten keine Veränderungen auf. Ab dem nächsten Semester werden diese als freiwillig Versicherte Studenten eingestuft und müssen einen dementsprechend höheren Beitrag zahlen. Dieser liegt je nach Wahl der Krankenkasse zwischen 144 und 152 Euro. Falls jedoch das Examenssemester absolviert wird, wird meistens nur ein reduzierter Betrag von ungefähr 90€ fällig.

Privatversicherung als Alternative
Wer nicht gesetzlich versichert sein möchte, für den lohnt sich die Alternative der privaten Versicherungen. Für männliche Studenten, die nicht verheiratet sind ist dies sogar in der Regel die preiswertere Alternative.
Zudem müssen keine Kündigungsfristen eingehalten werden, sodass ein Wechsel problemlos möglich ist. Im Vergleich zur gesetzlichen Versicherung bietet die private Alternative meist Zusatzleistungen an, die von der gesetzlichen Versicherung nicht übernommen werden würden.

Welche Tarife dabei von Vorteil sind, kann durch diverse Online-Vergleiche überprüft werden. Da die Beitragshöhe von zahlreichen Faktoren, wie dem Alter, dem Fitnessstand und der Krankengeschichte abhängig ist, ist dies also durchaus eine Überlegung wert.


Bild: Krankenkasse © Thorben Wengert  / pixelio.de