Burnoutsyndrom bei Studenten - so kann man vorbeugen

"Immer mehr Studenten leiden unter Symptomen die auf das Burnoutsyndrom hinweisen", so berichtete es bereits vergangenes Jahr der "Spiegel Online" und berief sich dabei auf Experten-Meinungen, die in 14 Bundesländern eine vermehrt steigende Tendenz dafür feststellten, dass immer mehr Studenten psychisch überfordert sind.

Gründe dafür, weshalb immer mehr Studenten dem Druck nicht standhalten

Sie es der Umstieg auf das Bachelor-Master-System oder der immerwährende steigende Leistungsdruck. Und auch wenn dem Burnoutsyndrom heute noch mit hinreichender Skepsis begegnet wird, so sind die Symptome doch eindeutig. Lustlosigkeit und Gereiztheit mögen bei jedem Studenten dann und wann einmal vorkommen, doch auch das sind bereits Zeichen einer Burnout-Erkrankung. Sind diese Symptome dann noch gepaart mit Angst vor dem Versagen, mangelndem Interesse am Aufgabenbereich, ständige Müdigkeit durch Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und absolute Motivationslosigkeit, dann sollte dringend ein Arzt konsultiert werden, denn das sind die deutlichsten Symptome für Burnout!

Studenten müssen doch nur lernen?

Fehlanzeige! Die wenigsten haben eine Vorstellung davon, wie viel ein Studium eigentlich kostet und das nicht alles staatlich gefördert bzw. finanziert wird! Die Studenten müssen sich neben dem ständigen Lernen für gute Noten auch noch mit dem normalen Alltagsgeschehen auseinandersetzen. Fragen wie

- Wie bezahle ich meine Studentenwohnung nächsten Monat?
- Woher bekomme ich einen gut bezahlten Teilzeitjob, der von mir keine flexiblen Arbeitszeiten verlangt?
- Was, wenn ich mal krank bin und nicht zur Arbeit kann?
- Wie finanziere ich Lehrmaterial und kann mir trotzdem ab und an noch was Schönes leisten?

sind nur wenige der Fragen, mit denen sich Studenten plagen müssen.

Symptome finden sich auch im Beruf wieder

Auch im späteren Berufsleben können sich weiterhin körperliche und geistige Anzeichen, welche auf ein potenzielles Risiko für Burnout hinweisen, sammeln. Dabei arbeitet bereits jeder dritte Berufstätige an der Belastbarkeitsgrenze und erlebt Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen oder Energiemangel.
Dabei werden die Begriffe Burnout und Depression auf Grund ihrer Gemeinsamkeiten oft in einen falschen Zusammenhang gesetzt, denn während Burnout sich vorrangig nur auf die Arbeitswelt bezieht, treten Depressionen auch unabhängig davon auf. Im kostenlosen Ratgeber der Hannoverschen wird genauer auf die Begriffsbestimmung von Burnout eingegangen. daneben werden Maßnahmen zur Prävention und ein exklusiver Selbsttest von Prof. Dr. Burisch zur Selbsteinschätzung angeboten.

Was tun, um Burnout zu vermeiden?

Zum einen ist es wichtig die Warnsignale des Körpers rechtzeitig zu erkennen und ihnen entgegen zu wirken. Dies kann man tun, in dem man unter anderem nicht alles alleine macht. Hat man zum Beispiel noch einen liebevollen Partner im Haushalt, so sollte man keine Gewissensbisse haben, auch einmal Arbeit abzugeben. Auch in der Uni müssen es nicht immer 100 % sein die man gibt. Bei Auftreten der oben genannten Warnsignale reichen 80 % Leistung meist aus ohne sich direkt den Schnitt zu ruinieren! Ebenso ist Druck nicht gut, in keiner Situation. Im Gegenteil, Spaß ist erlaubt! Und wer sich gelegentlich Zeit für sich nimmt, zum Feiern oder sei es nur für einen Fernsehabend, der wird sich im Entspannen viel leichter tun und kann so Energie tanken für den nächsten Tag!