Studenten in Großbritannien erliegen immer öfter der Spielsucht

Anders als zum Beispiel in Deutschland, wo Beihilfe für Studenten monatlich ausgezahlt wird gibt es in England die sogenannten student loans, bei denen Studenten den festgelegten Betrag in einer Summe für das gesamte Semester oder sogar die gesamte Studienzeit in einer Auszahlung erhalten. Dies bringt natürlich Vorteile mit sich, denn teure Bücher, Arbeitsmittel oder die Kaution für die Wohnung am Studienort können so ohne Schwierigkeiten gezahlt werden. Für Menschen, die zur Spielsucht neigen oder noch nicht gelernt haben sich Ihr Geld einzuteilen birgt dies jedoch einige Gefahren. Dies zeigen auch Berichte in der englischen Presse, in denen sich Studenten dazu bekennen die gesamten erhaltenen Fördergelder oder zumindest einen großen Teil davon in Casinos verzockt zu haben.

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Ob in Casinos oder im Internet, man muss immer mit Bedacht spielen

Und auch wenn die Besitzer der Casinos von Ihrer Seite aus alles tun, um die Spielsucht der Kunden zu verhindern, bleibt immer auch die Selbstverantwortung der Kunden, denn wer merkt, dass sowohl Zeit als auch Geld das in das Casino fließt immer mehr wird, der sollte eine Auszeit nehmen. Gerade junge Menschen, wie Studenten, sind dabei besonders gefährdet, da diese oft zum ersten Mal alleine leben und für die eigenen Finanzen verantwortlich sind. So kann es schwerfallen direkt alles zu überblicken und zu merken, dass das eigene Verhalten im Bezug auf den Besuch im Casino nicht mehr im normalen Rahmen liegt. Viele der Studenten, die zu diesem Problem befragt wurden gaben zudem an, dass sie sich zwar ein bestimmtes Budget gesetzt hatten, dieses jedoch mit der Hoffnung auf einen Gewinn im nächsten Spiel immer wieder überschritten haben, bis große Teile der Studenten Kredite aufgebraucht gewesen sind. Dies stellt die Studenten jedoch nicht nur vor dem Problem einer drohenden Spielsucht, sondern auch dazu im schlimmsten Fall das Studium abzubrechen, da alle Mittel aufgebraucht sind und so das Studium nicht mehr finanziert werden kann.

Psychologen erforschen immer noch die Gründe der Spielsucht

Ein weiterer Punkt, der sich im Rahmen dieses wachsenden Problems gezeigt hat ist, dass man bis heute noch nicht genau begründen kann wie eine Spielsucht entsteht und wie diese vermieden werden kann. Denn ob Alkohol, Zigaretten oder Drogen, bei all diesen Süchten liegt eine körperliche Abhängigkeit vor, während die Spielsucht vollständig im Kopf der Betroffenen entsteht und letztlich nicht mehr kontrolliert werden kann, sodass es deutlich schwerer ist eine solche Art der Sucht zu überkommen. Daher sollte dies jedoch als Warnung für Menschen, die zum ersten Mal größere Summe frei verwalten gelten, sich an die eigenen Limits zu halten und sich rechtzeitig Hilfe zu suchen, wenn man merkt, dass die eigenen Limits nicht eingehalten werden. Dennoch sind Online Casinos natürlich nicht grundsätzlich eine Gefahr und es gibt Millionen von Menschen, die diese ab und zu nutzen, ohne jemals der Spielsucht zu erliegen (es gibt sogar Portale wie www.bestesonlinecasino.org, die die zuverlässigen Anbieter selektieren). Menschen die unsicher sind, haben zudem immer die Möglichkeit auf den Seiten der Anbieter Nummern von kostenlosen Hotlines zur Suchtprävention und entsprechende Links von Webseiten zu finden, um sich rechtzeitig Hilfe und Informationen zu suchen.