Fernstudium von der Erst- bis zur Weiterbildung

Ein Fernstudium kann in jeder Lebenslage und allen Abschnitten der Erwerbstätigkeit möglich und sinnvoll sein. Vor einer Entscheidung hilft es, sich unter anderem folgende Fragen zu stellen und die persönlichen Antworten zu finden:

  • Ist die zeitliche Belastung mit dem Privat- beziehungsweise Familienleben vereinbar?
  • Gibt es finanzielle Reserven oder Fördermöglichkeiten für die persönliche Ausgangslage?
  • Entwickeln sich beim eigenen Arbeitgeber oder beruflich generell neue Anforderungen?
  • Ist eine Karriereentwicklung mit dem angestrebten Weiterbildungsabschluss möglich?
  • Verbessern sich Einkommen und allgemeine Lebensqualität nach der Weiterbildung?


Lebensumstände und Möglichkeiten
Der Beginn eines Fernstudiums ist prinzipiell in jedem Alter möglich. Das beginnt mit der Entscheidung, nach der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife als junger Erwachsener kein Präsenzstudium sondern ein Fernstudium anzutreten. Die frühe Familiengründung oder der Entschluss, parallel zur (Fach)Hochschulreife auch eine Berufsausbildung zu erwerben, können ebenfalls ein Grund sein. Darüber hinaus kann auch nach einem erfolgreich absolvierten Studium Weiterbildung nützlich sein. Wenn im Berufsleben eine weitere Karriere-Entwicklung oder große Einkommenssprünge nicht mehr zu erzielen sind, bietet sich ebenfalls ein Fernstudium zu Qualifikation an. Ein anderer Anlass ist, dass die heutige Arbeitswelt sich immer schneller weiterentwickelt und häufiger bislang noch völlig unbekanntes Fachwissen verlangen kann. Darauf reagiert besonders die IUBH mit ihrem praxisnahen Fernstudiumangebot sehr zielgenau. Den berufs- oder ausbildungsbegleitenden Fernstudienabschluss sehen gerade Personalverantwortliche in Privatwirtschaft und Öffentlichem Dienst gerne. Sie wissen dann, dass diese Bewerber sich auch in der Praxis schon bewährt haben.

Heimarbeit und Präsenzpflicht
Ein Fernstudium fordert je nach Vorwissen, angestrebtem Abschluss, Fachrichtung, Verdichtung und dem zur Verfügung stehenden Zeitbudget etwa 10 bis 20 Stunden pro Woche. Obwohl die meiste Arbeit nach eigener Einteilung zu Hause anfällt, gibt es auch gelegentliche Präsenzpflichten. Zum Beispiel für zentrale Prüfungen an ausgewählten Terminen oder Blockveranstaltungen an Wochenendtagen. Fernstudien-Anbieter nutzen die volle Bandbreite der Online-Kommunikation: Internetvideos, Podcasts, E-Learning, internetgestützte Tests, Sprechstunden und Konferenzen in virtuellen Räumen.

Fächer und Förderung
Bei der Auswahl eines Studienfachs finden Interessierte bei den meisten Fernuniversitäten von der Betriebswirtschaftslehre bis zum Finanzmanagement, von der Wirtschaftsinformatik bis zum Marketing, vom Gesundheits- bis zum Personalmanagement ein sehr breit gefächertes Angebot. Dabei arbeiten die Fernuniversitäten in manchen Fällen mit potenziellen Arbeitgebern und auch hochkarätigen Dozenten aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Der große Vorzug der Fernuniversitäten ist die "Crossover-Struktur" ihrer Bildungsangebote: Sie vermitteln auch in den Bereichen Bildungsauffrischung, Weiterbildung und lebenslanges Lernen aktuelle Ansätze aus der Wissenschaft. Die Kosten eines Fernstudiengangs variieren in Abhängigkeit des Studienfachs und der jeweiligen Bildungsträger. Es existieren aber zahlreiche private und staatliche Finanzierungsmöglichkeiten: vom Stipendium über BAföG für Fernunterricht bis zur steuerlichen Absetzbarkeit der Kosten.

 

 

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