Studienabbrecher – Wie geht es weiter, wenn das Studium unglücklich macht?


Wenn die Ausbildung nicht zusagt, hat es oft keinen Sinn, weitere unnütze Jahre dranzuhängen. Vielmehr sollte überlegt werden, wie stattdessen optimiert werden kann und wo das Potential liegt, das ausgebaut werden kann. Denn beim zweiten Mal soll es in die Richtung gehen, die wirklich wichtig ist.

Wichtige Fragen, die nach dem Studienabbruch aufkommen und zu klären sind, wären wie lange noch BaFög gezahlt wird oder was mit der Krankenversicherung passiert. Denn über diese Sachen sind sich viele nicht im Klaren, das verraten aktuelle Nachrichten unter http://www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/studienabbrecher-faq.php. Denn hier kann sich jeder informieren, der einen wichtigen Entschluss gefasst hat und überlegt, ob er nun eine übliche Ausbildung starten soll oder den Schritt in ein neues Studium wagen soll.

Worin erkenne ich Potential?
Der im Rechnen schwach begabte sollte nicht unbedingt bei einer Bank arbeiten, derjenige, der nicht Schwindelfrei ist, wird kaum Dachdecker werden. Und wenn ich mich nicht wirklich für Pharmazie oder Jura interessiere, werde ich ein Studium in dieser Richtung sicher nicht wirklich durchstehen. Das ist aber vielen nicht bewusst, denn sie denken nur an das gute Geld, das in diesen Jobs gezahlt wird und den besonderen Verdienst, der daraus auch nicht nur wirtschaftlich entsteht. Sondern das Ansehen, das geschaffen werden kann. Daher sollte gerade nach dem Abbruch des Studiums genau überdacht werden, welcher Beruf denn der Richtige ist und ob das neue Studium oder die neue Ausbildung wirklich durchgestanden werden und nicht abgebrochen werden.

Bekomme ich beim Neustart weiter BAföG?
Nach einem Fachrichtungswechsel oder Abbruch des Studiums kann auch weiterhin BAföG bezogen werden, das ist aber an unterschiedliche Standpunkte geknüpft. Ein wichtiger Grund muss nachgewiesen werden, wenn nicht von der Universität oder Akademie aus ein zwingender Grund entstand, die Fachrichtung des Studiums zu wechseln. Mehr als drei Semester dürfen dadurch nicht verloren gegangen sein. Nach dem 2. Semester wird bereits ein wichtiger Grund vermutet.

Nach dem 30. Lebensjahr allerdings wird man nur noch in bestimmten Fällen gefördert. Die Gründe sind der zweite Bildungsweg, familiäre Gründe oder sehr einschneidende Veränderungen, die es erlauben, das Studium auf diesem Weg auf sich zu nehmen. Dann wird man gefördert und kann neu beginnen. Allerdings sollte bedacht werden, dass mit 30 eine andere Energie herrscht als mit 20. Grundsicherung und andere Möglichkeiten sollten ausgeschlossen werden. Grundsätzlich kann man auch ab diesem Alter elternunabhängig gefördert werden und es gibt in dem Alter immer noch die Möglichkeiten, ein Studium abzuschließen und gut zu arbeiten. Das ist Perfektion in Vielfalt.